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Unfall bei Olympia: Rodler-Tod war "Verkettung unglücklicher Umstände"

Der Tod des*Rodlers Nodar Kumaritaschwili bei den Olympischen Spielen war dem offiziellen Untersuchungsberichts zufolge*ein "tragischer Unglücksfall".*Ausschlaggebend sei die*mangelnde Erfahrung*des Georgiers*gewesen, in Zukunft soll der Rodel-Weltverband den Athleten*genügend Trainingszeit einräumen.*

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...721286,00.html
  1. #1

    ...

    "...war ein tragischer Unglücksfall nach einer Verkettung unglücklicher Umstände."

    Verkettung, d.h. es hätte zig Möglichkeiten gegeben, den Unfall zu verhindern, nur hat man an keine davon gedacht. Etwa an den Betonpfosten nach der letzen Kurve.
  2. #2

    Völliger Unsinn

    Die Behauptung, es handle sich hier um "unglückliche Umstande" ist völliger Unsinn. Eins technisches Sstem ist immer so auszulegen, daß auch beim Zusammentreffen aller möglicher Faktoren ein sicheres Beenden möglich ist. Auf einer solchen Strecke darf es allenfalls dazu kommen, daß jemand in eine Bande fährt, oder eben das Rennen vorzeitig beendet. Aber ein tödlicher Unfall darf unter keinen Umständen passieren. Jeder, der in der Industrie Maschinen programmiert weis, daß immer alle Eventualitäten einzukalkulieren sind. Der Konstrukteur einer Rennstrecke, auf der unter extremen Bedingungen gefahren wird, sollte daß auch wissen. Es wurde nicht entsprechend konstruiert, somit ist der Konstrukteur bzw. der Auftraggeber in der Verantwortung und Haftung. Niemals aber der Fahrer - egal wie untrainiert er (möglicherweise) war!
  3. #3

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    So ein Abflug ist eher untypisch und wenigstens für mich als Laien nicht erkennbar. Insofern kann ich teilweise nachvollziehen, daß man die Ursache als Verkettung unglücklicher Umstände umschreibt.

    Aber: Daß eine Bahn erst dann sicher befahrbar sein soll, wenn man sie wesentlich mehr als 25 mal gefahren ist, ist mindestens interessant: Muß ein Sportler die ersten siebzig Mal auf einer neuen Bahn damit rechnen, daß er leider tödlich verunglückt? Das kann es ja nicht sein.
  4. #4

    Berufsrisiko

    Zitat von Hansael Beitrag anzeigen
    Eins technisches Sstem ist immer so auszulegen, daß auch beim Zusammentreffen aller möglicher Faktoren ein sicheres Beenden möglich ist.
    Was reden Sie da? Es geht hier um Extremsport und nicht um eine Sommerrodelbahn.

    Ein besseres Beispiel ist die Formel 1. Hier führen schon kleinere Fahr- oder Materialfehler regelmäßig zu schweren Verletzungen und Todesfällen. Es würde niemals ernsthaft behaupten wollen, man müsse Strecken und Autos so sicher machen, dass keine Personenschäden entstehen können. Das ist schlichtweg unmöglich.

    Aber es ist natürlich ein gutes Recht des Verbands, die Gefährlichkeit der Strecke zu kritisieren und mehr Sicherheit für die Fahrer einzufordern.
  5. #5

    Was für ein dummes Beispiel

    Zitat von dawn667 Beitrag anzeigen
    Was reden Sie da? Es geht hier um Extremsport und nicht um eine Sommerrodelbahn.
    Gerade die technische Entwicklung in der Formel 1 ist ein Beispiel dafür, wie sich die Sicherheitstechnik heute weiterentwickelt hat. Fahrer können heute mit 300 km/h in die Bande fahren, und es passiert nichts. Vor 20 Jahren hat man sich da bei wesentlich geringeren Geschwindigkeiten totgefahren. Gerade der Rodler-Unfall - und das kann jeder nachvolliehen, der die Aufnahmen noch im Gedächtnis hat - war ein auf planerisches Vesagen zurückzuführendes Unglück. Mit minimalstem Aufwand wäre das zu vermeiden gewesen. Deshalb ganz klar, hier handelt es sich um die Schuld des Planers und des Veranstalters. Bereits im Vorfeld hatte sich ja die Gefährlichkeit der Bahn gezeigt, eben weil sehr viele Vollprofis bereits verunfallt waren. Es wurden aber nicht die nötigen Konsequenzen gezogen. So hätte adhoc der Anlauf in die Bahn verkürzt werden können, um die Geschwindigkeit zu senken. Aber im heutigen "Sport" zählen eben Quoten mehr als Menschenleben!
  6. #6

    -

    Zitat von dawn667 Beitrag anzeigen
    Was reden Sie da? Es geht hier um Extremsport und nicht um eine Sommerrodelbahn.

    Ein besseres Beispiel ist die Formel 1. Hier führen schon kleinere Fahr- oder Materialfehler regelmäßig zu schweren Verletzungen und....
    Ich sehe das etwas anders. Sicherlich bringen Extremsportarten ein gewisses Risiko mit sich. Das weiß auch jeder, der diese Sportarten betreibt.
    Allerdings hat es in diesem Fall zig Stürze auf genau dieser Bahn gegeben. Es muss jedem vorher bewusst gewesen sein, dass diese Bahn weitaus gefährlicher ist, als normal. Es hat ja sogar Warnungen gegeben. Die Aussage, man habe gedacht, das beziehe sich auf Sotschi finde ich dabei extrem komisch.
    Was meinen Sie, warum auf der Nordschleife keine Formel 1 gefahren wird? Weil die Strecke für diese Geschwindigkeiten viel zu viele Gefahren birgt. Und das war m.E. das Problem in Kanada.








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