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Unerlaubte Bewegungsprofile: Europcar muss Strafe für Kundenbespitzelung zahlen

EuropcarDer Autovermieter Europcar hat jahrelang heimlich Mietwagen per GPS-Ortung überwacht. Damit wurden ohne Einverständnis der Kunden Bewegungsprofile erstellt. Das Vorgehen flog zufällig auf - jetzt werden 54.000 Euro Bußgeld fällig.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...844938,00.html
  1. #1

    Na das schmerzt ja........

    Solange solche lächerlichen Summen als Bussgeld verhängt werden wird sich bei solchen Firmen sicher nichts ändern. 54.000 Euro für 8 Jahre Bespitzelung? Das ist doch ein Witz. Bussgelder sollten schon etwas mehr weh tun.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Autovermieter Europcar hat jahrelang heimlich Mietwagen per GPS-Ortung überwacht. Damit wurden ohne Einverständnis der Kunden Bewegungsprofile erstellt. Das Vorgehen flog zufällig auf - jetzt werden 54.000 Euro Bußgeld fällig.

    Europcar muss Bußgeld wegen Kundenüberwachung zahlen - SPIEGEL ONLINE
    Wo ist denn das Problem? Es muß doch jedem klar sein, wenn man für kleines Geld ein 100-200tsd teueres Auto mietet, dass das Unternehmen auf "Nummer Sicher" geht und es überwacht. Dass sowas nicht im Kleingedruckten versteckt ist, ist eine Dummheit der Firma. Dafür haben sie ja jetzt "Lehrgeld" betahlt.
  3. #3

    Ja - und...?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... wurden ohne Einverständnis der Kunden Bewegungsprofile erstellt.
    Nix anderes ist für abertausende Berufskraftfahrer seit Jahren alltägliche Realität: Nicht nur, dass deren Bewegungsprofile im Zuge der satellitengestützen Mauterfassung überhaupt erstellt werden - die werden auch noch deren Arbeitgebern unaufgefordert zur Verfügung gestellt; und auch die vielfach geforderte streckenabhängige Pkw-Maut wird kaum anders funktionieren können: Hier wie dort aber wird nur registriert, welches Fahrzeug sich wann wo befunden hat - über die Insassen sagt das nicht das geringste aus.
  4. #4

    Zitat von j.vantast Beitrag anzeigen
    Solange solche lächerlichen Summen als Bussgeld verhängt werden wird sich bei solchen Firmen sicher nichts ändern. 54.000 Euro für 8 Jahre Bespitzelung? Das ist doch ein Witz. Bussgelder sollten schon etwas mehr weh tun.
    Ein netter Händedruck häts ja auch getan.Aber ein feuchter.
    Man soll etwas daruas lernen.
    Wie ging der Spruch: Die Kleinen hängt man......
  5. #5

    54.000€?

    Also sowas würde ich eine Streicheleinheit und kein Bußgeld nennen.
  6. #6

    au weia

    Zitat von OskarVernon Beitrag anzeigen
    Nix anderes ist für abertausende Berufskraftfahrer seit Jahren alltägliche Realität: Nicht nur, dass deren Bewegungsprofile im Zuge der satellitengestützen Mauterfassung überhaupt erstellt werden - die werden auch noch deren Arbeitgebern unaufgefordert zur Verfügung gestellt; und auch die vielfach geforderte streckenabhängige Pkw-Maut wird kaum anders funktionieren können: Hier wie dort aber wird nur registriert, welches Fahrzeug sich wann wo befunden hat - über die Insassen sagt das nicht das geringste aus.
    beruf und privat sind zwei paar schuhe. als naechstes kommt wohl noch das argument, das sie nichts zu verbergen haben...
  7. #7

    Zitat von petsy157 Beitrag anzeigen
    Wo ist das Problem? Es muß doch jedem klar sein, wenn man für kleines Geld ein 100-200tsd teueres Auto mietet, dass das Unternehmen (...) es überwacht.
    Na, aber klar doch, versteht sich von selbst. Logisch. Liegt doch sowas von auf der Hand.

    (Meint der das ernst?)
  8. #8

    Das geht gar nicht

    54.000 sind ein Witz. Ich persönlich denke auch, dass die anderen genannten Fälle anders zu sehen sind, da es da 1. berufliche Nutzung ist und 2. den Fahrern bekannt ist.

    In meinen Augen gehört in einem solchen Fall der Laden komplett dicht gemacht, da so etwas nicht an einen Filialleiter/-in gehängt werden kann, sondern Firmenphilosophie sein muss.

    Würde es die Leute interessieren, dann würde jetzt vom Kunden auf eine Art reagiert werden, dass Europcar sowieso dicht machen muss. A

    Allerdings müssten dann nach der selben Logik auch alle Innenminister abgewählt werden ...
  9. #9

    Wem schadet diese Aufzeichnung ?

    Datenschutz kann auch übertrieben werden ! Wem schadet das denn ? Im Gegenteil, wenn dadurch die Ausfälle bei der Vermietung geringer werden, schlägt sich das auf die Mietpreise nieder und ich zahle gerne weniger für 5er BMW & Co. Wer gegen diese Aufzeichnung ist, hat etwas zu verbergen - was auch immer, vielleicht seine eigene Arroganz.


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