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Unerlaubte Bewegungsprofile: Europcar muss Strafe für Kundenbespitzelung zahlen
EuropcarDer Autovermieter Europcar hat jahrelang heimlich Mietwagen per GPS-Ortung überwacht. Damit wurden ohne Einverständnis der Kunden Bewegungsprofile erstellt. Das Vorgehen flog zufällig auf - jetzt werden 54.000 Euro Bußgeld fällig.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...844938,00.html
- #100 18.07.2012 18:05 von
Bei dem
Fahrzeugpark von Europcar,Sixt usw. (Und darum ging es),
bei Baumaschinen,LKW usw.
finde ich die Überwachung sinnvoll.
Wenn Ihnen schon mal Fahrzeuge abhanden gekommen sind,
wissen Sie diese Art der Überwachung zu schätzen.
Es sei denn,Sie sind für den Diebstahl aus versicherungstechnischen
gründen dankbar.
Übrigens:
da hat der Forist "Dr..." Recht,die DDR Überwachung war eben voriges Jahrhundert......Stand der Technik ohne GPS usw. - #101 18.07.2012 18:08 von
1. Teil
Das können Sie auch tun, wenn Sie dann bitte auch nichts dagegen haben, das ich Sie überwache, ist alles in Ordnung. Ich wüsste gern, wo Sie hingehen, mit wem Sie sich treffen, wo Sie übernachten oder was Sie essen. Auch mit wem Sie schlafen oder wann Sie auf der Toilette sind, stellt sicher kein Problem für Sie da, wenn ich diese Daten auswerte. Sie haben ja nichts zu verbergen.
Siehe oben, dass ist nur die logische Konsequenz, wenn es keinen gesetzlichen Rahmen für die Überwachung gibt. Ihnen schadet es doch nicht, wenn ich das alles weiß. Von daher werde ich mal anfangen, Ihr Handy zu orten, Sie zu fotografieren, ein Bewegungsprofil zu erstellen. Auch von Ihrer Frau und Ihren Kindern. Sie haben ja nichts dagegen, sie haben ja nichts zu verbergen.Und das gilt auch für Mietfahrzeuge,öffentliche Verkehrsmittel,
Plätze usw.
Wem schadet deren Überwachung ? - #102 18.07.2012 18:11 von
2. Teil
Weil die technischen Möglichkeiten, die heute zur Verfügung stehen, nicht vorhanden waren. Ihre Lehren, was die Auswertung von Daten in der DDR angeht, ist heute ohne belang. Die Schufa, Infoscore usw. weiß heute mehr über Sie, als die Stasi ohne Spitzel in Ihrem persönlichen Umfeld je herausgefunden hätte. Heute benötigt man die Spitzel nicht mehr, da man auch so weiß, wie Sie denken. Sie publizieren es ja schließlich öffentlich und mit einem Staatstrojaner bzw. dem Abhören von Handys und Festnetztelefon weiß ich auch bald, was Sie so nichtöffentlich denken. Ganz ohne Spitzel.Und das habe ich in der DDR gelernt[..].
Sie meinen, das könnte ich alles gar nicht tun, weil es ja Gesetze gibt, die dies verhindern? Aber Sie haben doch auch kein Problem damit, wenn sich Europcar über Recht und Gesetz hinwegbewegt, warum also bei mir? Falls das Argument des Gewinnerwirtschaftens der Grund sein sollte, keine Angst, auch dieses sollte ich hinbekommen, damit Geld zu verdienen. Und wenn nicht, werde ich anhand eines Bewegungsprofiles Sie schon irgendeiner Tat verdächtigen lassen können, um Sie aus dem Weg zu bekommen, wenn mir Ihre Meinung nicht gefällt.
Falls Sie jetzt denken, das alles sei total an den Haaren herbeigezogen und könnte ja gar nicht wieder passieren, dann täuschen Sie sich aber gewaltig. Nicht jeder Überwachungsstaat war sofort in allen Details einsatzbereit, sondern es waren meistens kleine Anfänge, die dazu führten und vor allem Menschen wie Sie, die angeblich nichts zu verbergen hatten und somit auch nichts dagegen, ständig überwacht zu werden.
Europcar hat eine Grenze überschritten, eine rechtliche. Wenn man dies nicht ahndet und bestraft, dann haben wir bald Zustände, wie ich Sie oben beschrieben habe. Die haben wir jetzt auch, doch noch ist es freiwillig, ob ich Payback nutze, meinen Aufenthaltsort bei Facebook automatisch posten lasse usw. oder auch mal das Handy ausschalte. Ich habe die Wahl, weil es ein Gesetz gibt, welches mir dies ermöglicht. Auch wenn Sie auf dessen Einhaltung nicht bestehen, so ist es allerdings Ihr persönliches Problem. ISe müssen auch ein Körperverletzung oder einen Überfall nicht ahnden lassen, aber deshalb werden diese Taten noch lange nicht legal.
Nein, ich meine denjenigen, der sich der DDR nicht unterwerfen wollte, der etwas anderes aus seinem Leben machen wollte und wenn es nur ein anderer Ort war, an den er reisen wollte oder eine andere Lebenskultur, die er für sich fand. Für den "kleinen" Ganoven, der mal einen Trabant klaut, hat man sicherlich nicht das Ministerium für Staatssicherheit errichtet.Und ein Plüsch. war das Leben dort (DDR) nicht.
Weiterhin zu Ihrem "Schwachen",der geschützt werden müßte :
wen meinen Sie damit,etwa
den kleinen Ganoven,der (um bei Ihrem DDR zu bleiben) einen
Trabant klaut und dabei "überwacht" wird ?
[..]
Sehen Sie, ich bezweifel sehr stark, dass Sie überhaupt begriffen haben, wozu Recht und Gesetz erschaffen wurden, wenn sie nicht mal wissen, wen ich in meinem Post als "Schwachen" gemeint habe, der durch die Rechtsstaatlichkeit vor dem "Recht des Stärkeren" geschützt werden muss. Es ist müßig, mit Ihnen darüber zu diskutieren, was passieren kann, wenn die Gesellschaft nicht wachsam und vor allem wehrhaft ist. Soviel sollten Sie als ehemaliger DDR Bürger schon wissen, was die Folgen der totalen Überwachung sein können. - #103 18.07.2012 18:48 von
- #104 19.07.2012 00:19 von
Was
ich in meinem Leben begriffen habe,werde ich vor Ihnen nicht ausbreiten.
Ich habe die von Ihnen angeprangerte Überwachung (DDR) hautnah
selbst an mir erlebt.Insofern weiß ich recht gut,worüber ich
schreibe.
Da ist das, was europcar gemacht hat,eher in einer mehr als
harmlosen (!) Ebene,mit der jeder Bürger (der ein Auto mietet)
leben kann.Das Eingehen (und Anprangern) auf die Praktiken von Europcar ist eine ganz bewußte Ablenkung von den wirklichen Problemen in unserer Gesellschaft,ein Scheingefecht also ....
bzw ein formaler Fehler ohne wirklichen Schaden für die betroffenen Nutzer.
Und weiterhin:
Ihr vorgetäuschtes Vorhaben/Drohung nach einer möglichen Überwachung meiner Person schreckt mich nicht.
Die Möglichkeiten dazu kenne ich.
Probleme hätte ich damit nicht ,wer kann für Unglück.......-;0
Ich garantiere Ihnen: reine Zeitverschwendung.....was Sie nach
kurzer Zeit merken werden. - #105 19.07.2012 11:15 von
Wie sind Sie bitte eigentlich gebürstet, wenn Sie nicht verstehen wollen, daß es um das wiederholte Verstoßen gegen geltendes Recht geht, und die überaus lächerliche Strafe dafür ? Auch ich würde mich nicht in meiner Freiheit eingeschränkt fühlen .... WENN: Europcar mir sagen würde, daß es mich per GPS überwacht. Es scheint aber so, als würde jeder Konzern denken, es sei sein gutes Recht gegen geltendes Recht zu verstossen. Und das ändert sich nicht mit solchen lächerlichen Strafen. Die Tatsache, daß man inhaltlich gut verstehen kann WARUM Autovermietungen diese Technik gerne benutzen wollen hat absolut nichts mit der Diskussion zu tun.
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