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Unentdeckte Arten: Nie gesehen - und schon ausgestorben

Wie viele Tier- und Pflanzenarten gibt es? Diese Frage beschäftigt Forscher seit Jahrhunderten. Nun legen Wissenschaftler eine neue Schätzung vor. Sie zeigt: Neun von zehn Spezies sind noch gar nicht bekannt - viele könnten aussterben, bevor*sie überhaupt entdeckt werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...781929,00.html
  1. #40

    ... die Ameisen

    nun, keine Antwort ist auch eine Antwort. Gemeint waren selbstverständlich - die AMEISEN.
  2. #41

    Titel

    Zitat von Vohaul Beitrag anzeigen
    Nun, Schimpansen müssen auch keine Differentialgleichungen lösen können, um in ihrer natürlichen Umwelt überleben zu können - nichtsdestoweniger bringen sie eine wichtige Voraussetzung zur Lösung von Differentialgleichungen mit, nämlich die Fähigkeit zur kognitiven Abstraktion.
    Unterm Strich: Der Schimpanse kann es nicht. Die Fahigkeiten zu Abstraktion sind beim Schimpansen nun einmal arg beschränkt. Zur Lösung einer stark abstrahierten Aufgabe reicht es eben nicht.
    Zitat von Vohaul Beitrag anzeigen
    Noch interessanter wird es bei der "Schwarmintelligenz".

    Stellen Sie sich vor, es gäbe Schwarmlebewesen, die sich über chemische Signale verständigen.

    Differentialgleichungen werden von ihnen im Schwarm und olfaktorisch gelöst. Also Lösungsmöglichkeiten, die dem "individualisierten Verstand" des Menschen NICHT zu Gebote stehen.
    Ein Schwarm löst keine Differentialgleichungen, die Bewegungsmuster eines Schwarms können allenfalls einer Differentialgleichung gehorchen. Eine abstrakte Lösung einer Differentialgleichung, also eine nicht-numerische (damit also eine wirklich abstrakt analytische) Lösung liefert Ihnen ein Schwarm nicht.
    Zitat von Vohaul Beitrag anzeigen
    Stellen Sie sich bitte weiterhin vor, dass diese Lebewesen in ihrer Biomasse die Biomasse aller Menschen auf diesem Planeten um ein Vielfaches überträfe ... (ein Außerirdischer würde sie als die dominante Spezies erkennen!)
    Masse statt Klasse, nicht sehr beeindruckend. Ein Außerirdischer wird, sollte ein solcher uns besuchen, voraussichtlich im wesentlichen nur mit uns Menschen in echten Kontakt treten, weil ihm auffallen wird, dass die Kommunikation mit Makrelenschwärmen, Quallenschwärmen, Krillansammlungen, bimoassereichen Algenstämmen usw. eher langweilig ist, bei den Menschen hingegen zumindest Aussicht auf eine Verständigung auf einem gewissen Niveau besteht.

    Ein Ranking nach Biomasse wird den Außerirdischen eher marginal (falls überhaupt) interessieren. Und bemühen Sie gar nicht erst weitere derart unsinnige Mensch-Tier-Vergleiche. Es spielt dabei auch keine Rolle, dass Termiten in Relation zur Körpergröße höhere Gebäude als Menschen bauen, oder dass Ameisen in Relation zum Körpergewicht über höhere Körperkraft als Menschen verfügen. Mit solchen Vergleichen schaffen Sie es allenfalls in die drittklassigen so genannten Wissenschaftssendungen der privaten Fernsehsender, aber gewinnen bei einer seriösen Diskussion keinen Blumentopf.
  3. #42

    Wenn Systemkybernetik

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    "Schwarmintelligenz" ist etwas für die Esoterik und für Wald-und-Wiesen-Literatur, aber nicht für die Wissenschaft.
    für Sie Esoterik und Wald-und-Wiesen-Literatur ist!
    Francis Heylighen, Systemkybernetiker an der Vrije Universiteit Brussel http://pespmc1.vub.ac.be/SUPORGLI.html
  4. #43

    .

    Zitat von oida_ouden_eidos Beitrag anzeigen
    Francis Heylighen, Systemkybernetiker an der Vrije Universiteit Brussel http://pespmc1.vub.ac.be/SUPORGLI.html
    Ein Schwarm ist kein System, genauso wie ein Organismus oder eine Organisation kein System ist, sondern eben ein Organismus bzw. Organisation. Solche Gleichsetzungen sind einfach nur Unfug, weil sie die markanten Unterschiede verschleiern und unweigerlich in Sackgassen enden. Heylighen ist mir schon lange bekannt und sein Artikel ist lediglich ein Überblick mit Begriffsbeschreibungen, aber ohne Inhalt. Das "Global Brain" ist nichts als Phantasie. Das dürfen Sie nun gerne wieder als "Geschreibsel" abtun, das macht nichts.
  5. #44

    den Wald sehen

    Zitat von Vohaul Beitrag anzeigen
    Unfug? lesen Sie bitte die Fachliteratur (wikipedia hilft amateuren beim einstieg in das thema)
    Ja, was nun?
    Whiskypähdia ODER Fachliteratur??
    Die beiden Begriffe in einem Satz zu nennen, entlarvt den Dilettanten.

    Zitat von Vohaul Beitrag anzeigen
    Hier redet auch niemand von bakterien - sondern von wesen, die olfaktorisch Informationen austauschen -
    a) olfaktorisch bedeutet: auf das Riechen bezogen. Man kann olfaktorisch also ex def. Informationen aufnehmen, aber nicht senden.
    b) Chemische Signalgebung ist in der belebten Welt gang und gäge, mithin kein neuer Hut.
    Wo ist der Knalleffekt?

    Zitat von Vohaul Beitrag anzeigen
    wesen, die olfaktorisch Informationen austauschen - und deren Biomasse die Biomasse - z.B. der Menschen - um mindestens eine Größenordnung übersteigt.
    Also BÄUME?
    Auf die trifft das zu!
  6. #45

    Klassifikation

    Zitat von Trondesson Beitrag anzeigen
    Tja, intelligenter wird Sie der Verzehr einer dieser Arten wohl nicht machen. Wirklich schade.
    Als ich vor 20 Jahren in Südchina einen kleinen Zoo besuchte, war neben den Namen der ausgestellten Art auch oft ein Hinweis, welche Zubereitungsart das Aroma des ausgestellten Tieres (Schlange, Schildkröte, diverse Äffchen) besonders zur Geltung kommen lässt.

    Ich finde es bedauerlich, dass unsere zoologischen Gärten diesen kleinen Service nicht bieten, böte es doch zusätzliche Möglichkeiten der Taxonomie .
  7. #46

    jaja

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    In welchem "code" soll das "definiert" sein, wenn die
    Biologen nicht mal über ein einheitliches Artkonzept verfügen?
    Dem Internationalen Code für zoologische Nomenklatur. Der legt die Unterart als Rang fest, berücksichtigt aber nicht Formen und Rassen. Demnach können sie auch nicht mehr beschrieben werden und sind auch nicht Teil des Systems. Allenfalls beschreibt man damit auftretende Farbvarianten die aber keine evolutionäre Einheit darstellen, sondern meist einzelne Mutationen.

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Jedenfalls merkt man ohne Mühe, daß "dr-phil" nie (!) in einem zoologischen Seminar gesessen und ernsthaft über diese Dinge mit Fachleuten diskutiert hat.
    Ja, das ist schon spannend, was sie so alles ohne Mühe feststellen wollen. Vielleicht sollten sie sich aber mal mehr Mühe geben.

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    2 Prinzipien?
    Welche sollen das sein?
    Das phylogenetische Artprinzip und die Biologische Art

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Fang doch erstmal klein an:
    Das muss ich gar nicht. Ich bin schon ganz groß, und wenn sie sich Mühe geben merken sie das auch.
  8. #47

    Sie versetzen mich in Erstaunen!

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    genauso wie ein Organismus oder eine Organisation kein System ist, sondern eben ein Organismus bzw. Organisation ... Sie nun gerne wieder als "Geschreibsel" abtun, das macht nichts.
    Sie als Systemkybernetiker bestreiten, dass ein Organismus ein System sei! Und Kybernetik spielt in solch einem Organismus vermutlich auch keine Rolle? Weder im Herz- Kreislaufsystem noch im Verdauungssystem solch eines Organismus? Es gibt eine Menge schlauer Leute, die einen Organismus als hochkomplexes System mit vielen Subsystemen bezeichnen würden.

    Nach Beispielen in denen Organisationen als Systeme betrachtet werden können, mögen Sie selbst suchen.

    Atmen Sie tief durch ehe ausfallend werden. Rechthaberei ist ein schlechter Ratgeber.
  9. #48

    .

    Zitat von oida_ouden_eidos Beitrag anzeigen
    Sie als Systemkybernetiker bestreiten, dass ein Organismus ein System sei!
    Natürlich wird ein Organismus immer wieder als System bezeichnet, aber von wem, und was wird dadurch gewonnen? Es geht viel Information verloren und es führt zu Irrtümern, weil Organismen andere Eigenschaften haben als Systeme im technischen Sinn!
    Es gibt eine Menge schlauer Leute, die einen Organismus als hochkomplexes System mit vielen Subsystemen bezeichnen würden.
    Es gibt auch hochschlaue Menschen, die einen Schoßhund als bellendes Tier oder als Köter bezeichnen.
    Rechthaberei ist ein schlechter Ratgeber.
    Dann sollten Sie Ihren Ratgeber wechseln.
  10. #49

    Dass Sie sehr individuelle,

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    Natürlich wird ein Organismus immer wieder als System bezeichnet, aber von wem, und was wird dadurch gewonnen? Es geht viel Information verloren und es führt zu Irrtümern, weil Organismen andere Eigenschaften haben als Systeme im technischen Sinn!
    vom mainstream abweichende Definitionen allgemein anerkannter Begriffe benutzen, das habe ich inzwischen bemerkt.

    Die Definition von "System" werden Sie kennen und sie trifft auf Organismen hervorragend zu.

    Ich weiss ja eine Menge, dennoch überzeuge ich mich gern, ob ich mich irre, indem ich entsprechende Literatur nachschlage. Hier ein Satz aus der Brockhaus Enzyklopädie, deren Artikel bekanntlich gut recherchiert und von Wissenschaftlern freigegeben sind:

    ... lebende Organismen sind immer von der Umwelt abgegrenzte Gebilde, deren kleinste Einheit die Zelle ist. Die hohe Komplexität auch primitivster Organismen ist mit einem hohen Ordnungsgrad verbunden. Dieses Prinzip reicht vom Aufbau der Ökosysteme über Organismen, Zellen bis hinab auf die Stufe der Moleküle und Atome. Jeder Übergang zum nächsthöheren Strukturelement, aber auch die wechselnde Zusammensetzung einzelner Strukturelemente bringen neue Eigenschaften hervor und führen damit nicht zuletzt zu der großen Vielfalt der Lebewesen. Die Aufrechterhaltung dieses Ordnungsgrades ist nur möglich, wenn der Organismus als energetisch offenes System in ständigem Stoff- und Energieaustausch (Fließgleichgewicht) mit seiner Umgebung steht. Hierbei bleiben die Systemeigenschaften und damit auch die Individualität durch ein komplexes Regelsystem (Homöostase) weitgehend erhalten.
    (c) wissenmedia GmbH, 2010








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