Undercover in einer Islamistenschule: "Die Angst war immer da"

Tobias Kruse/OstkreuzVier Wochen besuchte Fritz Schaap verdeckt eine Sprachschule in Alexandria, in der Konvertierte radikalisiert werden sollen. Im Interview erzählt er von der Perspektivlosigkeit junger Gotteskrieger - und seiner Furcht aufzufliegen.

Undercover an Islamistenschule: Interview mit Fritz Schaap - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Konvertiten sind in ihrer Radikalität am Schlimmsten, denn sie glauben sich besonders beweisen zu müssen. Sie sind auch am gefährlichsten für unsere Gesellschaft, denn sie sind schwerer zu erkennen.

    Leider scheint das kulturell naheliegendere Christentum als religiöse Heimat unattraktiv. Hinzu kommt dass der Wechsel zum Islam Problemlos möglich ist, der Wechsel vom Islam zu einer anderen Religion massive Konsequnenzen nach sich zieht.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...

    Später lernten Sie auch drei Deutsche kennen.

    ...

    Junge Männer, mit einem niedrigen Bildungsgrad und einer abgebrochenen Lehre. Sie haben in dieser Gemeinschaft einen Halt gefunden und wurden akzeptiert.

    ...

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    ... niedriger Bildungsgrad muss eine Voraussetzung für einen Konvertiten aus unserem Kulturkreis sein, keiner der seine Sinne beisammen hat wird diesem Unsinn verfallen.

    Dass man sich dann besonders wohl fühlt wenn man sich mit anderen Verlierern umgibt verwundert ja auch nicht wirklich.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vier Wochen besuchte Fritz Schaap verdeckt eine Sprachschule in Alexandria, in der Konvertierte radikalisiert werden sollen. Im Interview erzählt er von der Perspektivlosigkeit junger Gotteskrieger - und seiner Furcht aufzufliegen.

    Undercover an Islamistenschule: Interview mit Fritz Schaap - SPIEGEL ONLINE
    Nur vier Wochen dort gewesen, nur ganz selten nachts heimlich in eine Kneipe... wenn man das dann als Stammkneipe bezeichnet und man Angst hat der Wirt fällt einem auf der Straße um den Hals stimmt doch irgendwas nicht. Ich habe keinerlei Symphatien für religiösen Schwachsinn jeglicher Coleur aber die Story klingt irgendwie ganz schön halbgar. Auf welchem journalistischen "Durchlauferhitzer" hat Herr Schaap denn sein Handwerk gelernt? Und was ist eigentlich "poträtieren" wird man da mittels Dope gefügig gemacht? Ganz schwacher Artikel, vielen Dank...
  4. #4

    Es gibt objektive Kriterien...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vier Wochen besuchte Fritz Schaap verdeckt eine Sprachschule in Alexandria, in der Konvertierte radikalisiert werden sollen. Im Interview erzählt er von der Perspektivlosigkeit junger Gotteskrieger - und seiner Furcht aufzufliegen.

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    ... nach denen man beurteilen kann , welche Religionen das friedliche Zusammenleben der Menschen am meisten stören.
    Leider getraut sich keine Zeitung in Deutschland, eine solche Liste aufzustellen.
    In meiner eigenen Liste steht der Islam ganz unten. Der Buddhismus ganz oben. Immer noch kein Grund, einer der Religionsgemeinschaften beizutreten.

    Ich lebe jedoch lieber neben einem Hardcore-Christen (bspw. Zeuge Jehovas - obwohl diese sich selbst nicht als Christen bezeichnen, wie ich erst neulich im Gespräch erfahren musste) als neben einem Hardcore-Muslim (bspw. einem Salafisten).
  5. #5

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Haben Sie die Cojones das vier Wochen zu machen? Oder sind Sie auf der Wellenlänge der Salafisten, dass Sie das als schwach qualifizieren?
    Ich hätte durchaus kein Problem das zu machen und mich 4 Wochen unter diesen Personen zu bewegen. Womit ich ein Problem hätte wäre der Umstand unter einem Lügenkonstrukt als Vorwand mir diese religiöse Diarrhoe anzutun um es hinterher finanziell ausschlachten zu können. Aber ja, ich bin ein relativ angstfreier Mensch und hätte die Eier.

    Viele Grüße
  6. #6

    Fundamentalisten

    Ich habe nichts dagegen, wenn diese sogar westliche Zahnbürsten ablehnen, konsequenterweise dann auch Motoren aller Art, Bücher, elektronische Geräte und Waffen.
    Wir leben dann gefahrloser. In einer freien Gesellschaft dürfen Menschen auch mittelalterlich leben, die Frage , inwiewet unsere Sozialversicherungen für sie aufkommen müssen, bedarf allerdings der Diskussion.
  7. #7

    Ein toller Einblick

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vier Wochen besuchte Fritz Schaap verdeckt eine Sprachschule in Alexandria, in der Konvertierte radikalisiert werden sollen. Im Interview erzählt er von der Perspektivlosigkeit junger Gotteskrieger - und seiner Furcht aufzufliegen.

    Undercover an Islamistenschule: Interview mit Fritz Schaap - SPIEGEL ONLINE
    Ägypten: Grundkurs Islamismus | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

    Eine Debatte darüber, ob Religion an sich sinnvoll sei, bis zur Behauptung jemand der religiös sei "hätte sie wohl nicht alle" halte ich für weltfremd und Bedeutungslos.

    Viel wichtiger für mich war die Erkenntnis, dass diese Extremisten genauso verfahren wie alle Extremisten: nichts wird hinterfragt und "bekehrt" wird man in einer Situation, in der man nicht ausbrechen kann ohne Nachteile zu bekommen.

    Ich habe jedenfalls schon als Kind eine ähnliche Erfahrung gemacht, da ging es um den Sozialismus.

    Man sollte endlich aufhören über den Islam zu debattieren, sondern wir müssen klar machen dass uns die Religion an sich nicht stört, sondern dass eine Religionsdeutung, welche die Freiheit komplett einschränkt, nicht hinnehmbar ist.
    Und ich rede nicht von absoluter Freiheit, sondern von der Freiheit wie man sie individuell ausleben möchte.
  8. #8

    Bildungsgrad

    Zitat von huggi Beitrag anzeigen
    ... niedriger Bildungsgrad muss eine Voraussetzung für einen Konvertiten aus unserem Kulturkreis sein, keiner der seine Sinne beisammen hat wird diesem Unsinn verfallen.

    Dass man sich dann besonders wohl fühlt wenn man sich mit anderen Verlierern umgibt verwundert ja auch nicht wirklich.
    Ich wünschte, ich könnten ihnen zustimmen, aber lt. einer anderen Studie, die vor einiger Zeit auch auf SPON zu lesen war, gibt es gerade unter den gebildeten Frauen in Deutschland überproportial viele Konvertiten.
    Erklären kann ich mir das allerdings auch nicht wirklich.
  9. #9

    Verständnis

    Zitat von Tikal69 Beitrag anzeigen
    Ich wünschte, ich könnten ihnen zustimmen, aber lt. einer anderen Studie, die vor einiger Zeit auch auf SPON zu lesen war, gibt es gerade unter den gebildeten Frauen in Deutschland überproportial viele Konvertiten.
    Erklären kann ich mir das allerdings auch nicht wirklich.
    Ich kann es verstehen, man muss nur mal die Augen öffnen und erkennen, dass die hier oft propagierte "Überfreiheit" einen sogar schon in seinem Wesen einschränkt, weil man eben manches nicht machen sollte um als "Rückständig" zu gelten.