Die Formel 1 verpasst den Fahrern einen Maulkorb. Bei Zuwiderhandlung gefährden diese Ihre Verträge... und alle kuschen. Das ist beschämend.
Free Bahrain!
DPASebastian Vettels souveräner Sieg beim Großen Preis von Bahrain war beeindruckend. Aber die Formel 1 ist so unberechenbar wie selten zuvor. im vierten Saisonrennen gab es den vierten Gewinner. Ein Grund für die neue Spannung im Titelkampf sind die Reifen.
http://www.spiegel.de/sport/formel1/...829043,00.html
Die Formel 1 verpasst den Fahrern einen Maulkorb. Bei Zuwiderhandlung gefährden diese Ihre Verträge... und alle kuschen. Das ist beschämend.
Free Bahrain!
Also. in der jungen Geschichte haben Boykotts von Sportveranstaltungen bis zu kompletten Absagen noch nie irgend etwas bewirkt; schon der Olympia-Boykott von Moskau war eher eine Lachnummer. Noch beknackter wird es allerdings, wenn man Showbusiness (F1 ist für mich kein Sport) mit einem Politik-Junktim belegt. Das ist reines Geschäft mit einem zugegebenermaßen großen Öffentlichkeitsaspekt. Vollends irre wird es allerdings, wenn man einen boykottbereiten Sportler (zB Schwimmer) mit einem zu Vertragsbruch zu nötigendem F1-Fahrer auf eine Stufe stellt, der macht nämlich schlicht und ergreifend seinen Job. Mir ist jedenfalls kein Fall eines Anlagenbauers bekannt, der aus politischen Gründen seine Arbeit in einem politisch problematischen Land verweigert und dafür auch noch eine Belobigung erwartet oder sogar erhält.
Dieser sportliche Wettbewerb, in dem es nun hauptsächlich darum geht, wer am sparsamsten mit dem verfügbaren Reifengummi umgeht, ist irgendwie lächerlich geworden, wenn man hört, dass Kurven mit nur noch mit rund 60 bis 70% der ansonst möglichen Power durchfahren werden, nur um so die Reifen zu schonen.
Wäre es da nicht sinnvoller, wenn man nicht den Gummiverbrauch sondern den Treibstoffverbrauch limitieren würde?
Die F1- Motorenkonstrukteure würden damit auch etwas im Interesse der Allgemeinheit arbeiten, indem sie mit dazu beitragen, dass möglichst effektive = verbrauchsarme und zudem auch noch leichtgewichtige und standfeste Benzin-Motore entwickelt werden. Vorgaben betreffend die Anzahl und Volumen der Motor- Zylinder sowie die Art der Aufladung ( Turbo- Kompressor- oder Saugmotore) könnten damit ganz entfallen.
Möglicherweise kämen damit dann sogar F1- Rennwagen mit Dieselmotor an den Start?
Wenn man "schon viele Jahre über die Formel 1 berichtet", dann darf man ruhig wissen, dass der finnische Weltmeister von 2007 Kimi Räikkönen heißt.Zitat von Ralf Bach:
Ich hab schon "reguläre" Jobs aus moralischen Gründen abgelehnt und kenne auch Menschen die ihren Arbeitgeber gewechselt haben weil sie bestimmte Arbeiten moralisch nicht vertreten konnten.
Und der Vergleich mit dem Auto ist nicht ganz passend. Formel 1 in Bahrein ist ziemlich offensichtlich daneben und obendrein völlig unnötig und der Verzicht fällt hier doch nicht schwer. Bei einem Auto sollte man sich natürlich Gedanken machen wo das schöne Öl so herkommt aber das gilt auch für so viele andere Dinge in unserem Leben. Und ein Verzicht ist auch je nach Lebenssituation nicht ganz so einfach.
So und jetzt auch mal eine Frage an Sie: Was würden Sie machen wenn Sie auf einer Party eingeladen wären auf der der Gastgeber seine Frau vor allen Gästen halbtotschlägt. Vielleicht schön ruhig bleiben damit sie ja nicht das leckere Büffet verpassen?
So sieht es aus. Demokratiebewegung? Freiheitskämpfer? Lach.
Wohl in keinem islamischen, ölproduzierendem Land (ausser Iran) rühren die (männlichen) Einwohner einen Finger. Lebt sich ja gut. Gleichheit macht vor Ausländern und Frauen halt.
Sollen sich über den Rennzirkus nicht aufregen.
Haben diese Sportler überhaupt die nötige Qualifikation,
um in derart schwierigem Umfeld ein eindeutiges politisches Statement abzugeben ?
Die Sowjetunion hat in Afghanistan interveniert - das war böse.
Jetzt sind die Deutschen und die Amis dort - das ist gut.
Formel 1 in China ist bedenklich, aber unsere Regierung ist regelmäßig dort und freut sich über die florierende Wirtschaftsbeziehung.
Gut daß aktuell keine F1 Rennen in USA stattfinden.
Todesstrafe, Folter, Gefangenenmißhandlung, Totenschändung, illegale Gefangenenlager - unvorstellbar, in diesem Land an einer Sportveranstaltung teilzunehmen.
Hätte irgend jemand über Bahrain gesprochen ohne F1, das ist doch alles doppelzüngiges Gerede.
Soll in China F1 sein, soll in der Ukraine Fussball gespielt werden.......?
Es war Rosenwasser, kein Champagner!!