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Unberechenbare Formel 1: Reifenpoker macht selbst Sieger Vettel ratlos

DPASebastian Vettels souveräner Sieg beim Großen Preis von Bahrain war beeindruckend. Aber die Formel 1 ist so unberechenbar wie selten zuvor. im vierten Saisonrennen gab es den vierten Gewinner. Ein Grund für die neue Spannung im Titelkampf sind die Reifen.

http://www.spiegel.de/sport/formel1/...829043,00.html
  1. #20

    Die Formel 1 verpasst den Fahrern einen Maulkorb. Bei Zuwiderhandlung gefährden diese Ihre Verträge... und alle kuschen. Das ist beschämend.

    Free Bahrain!
  2. #21

    Boykott?

    Also. in der jungen Geschichte haben Boykotts von Sportveranstaltungen bis zu kompletten Absagen noch nie irgend etwas bewirkt; schon der Olympia-Boykott von Moskau war eher eine Lachnummer. Noch beknackter wird es allerdings, wenn man Showbusiness (F1 ist für mich kein Sport) mit einem Politik-Junktim belegt. Das ist reines Geschäft mit einem zugegebenermaßen großen Öffentlichkeitsaspekt. Vollends irre wird es allerdings, wenn man einen boykottbereiten Sportler (zB Schwimmer) mit einem zu Vertragsbruch zu nötigendem F1-Fahrer auf eine Stufe stellt, der macht nämlich schlicht und ergreifend seinen Job. Mir ist jedenfalls kein Fall eines Anlagenbauers bekannt, der aus politischen Gründen seine Arbeit in einem politisch problematischen Land verweigert und dafür auch noch eine Belobigung erwartet oder sogar erhält.
  3. #22

    Oha

    Zitat von IsaDellaBaviera Beitrag anzeigen
    Hm. Gar nicht so leicht zu beantworten. Muss erst darüber nachdenken...

    (Aber genau aus diesem Grund besitze ich weder ein Auto, noch fahre ich in einem solchen mit. Seit 18 Jahren übrigens. Ich gehe entweder zu Fuss, nehme mein Fahrrad oder reite mit meinem Pferd - wohin ich will. Und wenn ich nach Mallorca reise, besteige ich einfach ein Segelschiff).

    Danke für Ihren nachdenklichen Kommentar.
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    Woher wissen Sie, daß der Forist Peter Werner übergewichtig ist, oder wollten Sie einfach mal irgendwas einstellen?
  4. #23

    Pervertierte F1- Rennen!

    Dieser sportliche Wettbewerb, in dem es nun hauptsächlich darum geht, wer am sparsamsten mit dem verfügbaren Reifengummi umgeht, ist irgendwie lächerlich geworden, wenn man hört, dass Kurven mit nur noch mit rund 60 bis 70% der ansonst möglichen Power durchfahren werden, nur um so die Reifen zu schonen.

    Wäre es da nicht sinnvoller, wenn man nicht den Gummiverbrauch sondern den Treibstoffverbrauch limitieren würde?

    Die F1- Motorenkonstrukteure würden damit auch etwas im Interesse der Allgemeinheit arbeiten, indem sie mit dazu beitragen, dass möglichst effektive = verbrauchsarme und zudem auch noch leichtgewichtige und standfeste Benzin-Motore entwickelt werden. Vorgaben betreffend die Anzahl und Volumen der Motor- Zylinder sowie die Art der Aufladung ( Turbo- Kompressor- oder Saugmotore) könnten damit ganz entfallen.
    Möglicherweise kämen damit dann sogar F1- Rennwagen mit Dieselmotor an den Start?
  5. #24

    Ts, ts, ts ...

    Zitat von Ralf Bach:
    Raikkönen war die größte Gefahr für Vettels Sieg ... "Das war der Schlüssel für den zweiten Platz", sagte Raikkönen ...
    Wenn man "schon viele Jahre über die Formel 1 berichtet", dann darf man ruhig wissen, dass der finnische Weltmeister von 2007 Kimi Räikkönen heißt.
  6. #25

    Immer diese Entweder-Alles-oder-Nichts-Argumentation...

    Zitat von Peter Werner Beitrag anzeigen
    Stellen Sie sich einmal vor, Ihr Arbeitgeber würde Geschäfte mit Bahrein machen und irgendwelche absolut harmlose Dinge dorthin liefern.
    Würden Sie sich nun aus moralischen Gründen weigern, weiter zu arbeiten?

    Ich vermute einmal, Sie besitzen Auto oder fahren bisweilen in einem Solchen. Ihnen ist bewusst, dass die Mehrheit des verbrannten Öls aus höchst problematischen Staaten stammt?
    Ich hab schon "reguläre" Jobs aus moralischen Gründen abgelehnt und kenne auch Menschen die ihren Arbeitgeber gewechselt haben weil sie bestimmte Arbeiten moralisch nicht vertreten konnten.

    Und der Vergleich mit dem Auto ist nicht ganz passend. Formel 1 in Bahrein ist ziemlich offensichtlich daneben und obendrein völlig unnötig und der Verzicht fällt hier doch nicht schwer. Bei einem Auto sollte man sich natürlich Gedanken machen wo das schöne Öl so herkommt aber das gilt auch für so viele andere Dinge in unserem Leben. Und ein Verzicht ist auch je nach Lebenssituation nicht ganz so einfach.

    So und jetzt auch mal eine Frage an Sie: Was würden Sie machen wenn Sie auf einer Party eingeladen wären auf der der Gastgeber seine Frau vor allen Gästen halbtotschlägt. Vielleicht schön ruhig bleiben damit sie ja nicht das leckere Büffet verpassen?
  7. #26

    Zitat von ctrlaltdel Beitrag anzeigen
    diese "Unterdrückten" tragen Ray-ban Sonnebrillen, Luxusklamotten, die Aufnahmen sind immer schön vor einen Feuerball im Hintergrund aufgenommen (in hoher Auflösung). Das sind die verwöhnten Bälger der Taugenichtse, die dort auf den Ölquellen sitzen, sich ein schönes Leben machen und andere für sich arbeiten lassen.

    Warun sollten wir EINEN FINGER für die rühren?
    So sieht es aus. Demokratiebewegung? Freiheitskämpfer? Lach.
    Wohl in keinem islamischen, ölproduzierendem Land (ausser Iran) rühren die (männlichen) Einwohner einen Finger. Lebt sich ja gut. Gleichheit macht vor Ausländern und Frauen halt.
    Sollen sich über den Rennzirkus nicht aufregen.
  8. #27

    Damals haben ja auch die Amis noch auf Seiten der Taliban gekämpft

    Zitat von panzerknacker51 Beitrag anzeigen
    Also. in der jungen Geschichte haben Boykotts von Sportveranstaltungen bis zu kompletten Absagen noch nie irgend etwas bewirkt; schon der Olympia-Boykott von Moskau war eher eine Lachnummer. ...
    Haben diese Sportler überhaupt die nötige Qualifikation,
    um in derart schwierigem Umfeld ein eindeutiges politisches Statement abzugeben ?
    Die Sowjetunion hat in Afghanistan interveniert - das war böse.
    Jetzt sind die Deutschen und die Amis dort - das ist gut.
    Formel 1 in China ist bedenklich, aber unsere Regierung ist regelmäßig dort und freut sich über die florierende Wirtschaftsbeziehung.

    Gut daß aktuell keine F1 Rennen in USA stattfinden.
    Todesstrafe, Folter, Gefangenenmißhandlung, Totenschändung, illegale Gefangenenlager - unvorstellbar, in diesem Land an einer Sportveranstaltung teilzunehmen.
  9. #28

    Hätte irgend jemand über Bahrain gesprochen ohne F1, das ist doch alles doppelzüngiges Gerede.
    Soll in China F1 sein, soll in der Ukraine Fussball gespielt werden.......?
  10. #29

    Es war Rosenwasser, kein Champagner!!








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