Vielleicht könnte Japan einfach mal weniger "Forschungs"-Gelder in den "wissenschaftlichen" Walfang stecken. Wäre zumindest ein Anfang.
REUTERSJapan steckt tief in der Rezession, jetzt reagieren die Währungshüter: Die Notenbank will unbefristet Staatsanleihen kaufen und dreht damit den Geldhahn bis zum Anschlag auf. Bundesbank-Chef Weidmann warnt vor einem "bedenklichen Übergriff" der neuen Regierung in Tokio.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-878911.html
Vielleicht könnte Japan einfach mal weniger "Forschungs"-Gelder in den "wissenschaftlichen" Walfang stecken. Wäre zumindest ein Anfang.
Da kann die Japanische Notenbank doch ohne Umweg einfach direkt Geld drucken (bzw. den Kontostand der Regierung einfach ständig überschreiben).
Nach 2 Jahrzehnten Stagnation und dem gleichzeitigen massiven Aufstieg von Koreanischen und Chinesischen Wettbewerbern in klassischen Japanischen Industriebranchen (Elektronik, Auto, Handelshäuser) ist es nachvollziehbar, dass Japan einmal etwas anderes versucht. Ich wünsche ihnen Erfolg und die Einsicht wann "ausreichend" Inflation entstanden ist und der Geldhahn wieder zugedreht werden muss.
Wann merken Weidmann und Schäuble eigentlich das ihre Inflationshysterie uunbegründet ist?
Diese Vorgehensweise hat die EZB mit Draghi eröffnet, wenn sich jetzt andere dieser Methode bedienen findet Schäuble dies bedenklich.
platzt bestimmt. "Living In A Bubble", oder wie muss man sich das vorstellen?
Wie bekommt der Staat die Mittel für seine Aufgaben?
Der Bürger zahlt Steuern ist eine Möglichkeit.
Der Staat druckt Geld ist eine andere Möglichkeit.
Jedem Einzelnen wird einfach druch das Gelddrucken gleichmäßig weg genommen, weil das Geld weniger wert wird.
Zwischen beiden Systemen gibt es Mischformen.
Was der Staat zuwenig an Steuern einnimmt, wird druch Gelddrucken ergänzt.
Das war jahrzehntelang Politik in Südeuropa. Als mit der Einführung der EUR dies auf einmal nicht mehr möglich war, begannen die Probleme.
Während Schäuble entsetzt über das griechischen Finanzamt ist, wurde offensichtlich nicht begriffen, dass es niemals Aufgabe des griechischen Finanzamts war soviel Steuern einzutreiben wie der Staat benötigt. Man hatte ja vor dem EUR die Gelddruckmaschine dafür.
Dass jetzt Japan auch zu diesem System übergeht, zeigt eigentlich nur, dass diese Methode durchaus ihre Stärken hat.
Wenn sich Japan in einer Deflation befindet, warum sollte man den Geldhahn dann nicht aufdrehen. Es ist ja nicht in Japans Interesse das Ihre Schulde höheren Wert haben. Interessant ist das in der japanischen Wirtschaft anscheinend kein Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflation besteht.