Dieses Buch soll es gar nicht geben: WikiLeaks-Gründer Julian Assange verkaufte die Rechte an seiner Autobiografie, erzählte einem Auftragsschreiber sein Leben - und entschied sich dann doch anders. Der Verlag druckte trotzdem. Aber lohnt sich das Buch?
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...792392,00.html
Ach, den Assange gibt´s noch? Den ganzen Anti-USA-Verschwörungstheoretikern zufolge hätte er doch eigentlich schon lange gefoltert, hinterrücks ermordet usw sein müssen??
Da waren die wohl mal wieder ein wenig kreativ, was ihre merkwürdige Weltsicht angeht.... Schön, dass die Wahrheit dann doch anders ist..
der Mann ist ein gnadenloser Selbstüberschätzer, Assange hat WikiLeaks mehr geschadet als es die Geheimdienste jemals gekonnt hätten. Was für ein dämmlicher Schachzug da behauptet man die Biographie ist unautorisiert nur damit sich mehr Lemminge darauf stürzen. Wie durchsichtig ist das bitte?
Stellen wir uns mal vor, wir rasen mit 120 km/h durch den Ort und werden gestoppt. Als Begründung sagen wir, noch sei ja niemand totgefahren worden. Klingt nach Unsinn?
"Noch ist niemand durch Wikileaks Veröffentlichungen ums Leben gekommen."
Aber so ist das: Der Herr hat Narrenfreiheit.
Welche Folgen von Wikileaks.
Einige Leute haben mit dem Thema viel Geld verdient, dass vermeintliche und oder tatsächliche Geheimnisse abgedruckt wurden.
Herr Assange stand für Wochen im Mittelpunkt der Medien und hatte sein Ziel damit auch erreicht.
Welche weiteren Folgen gibt es denn?
Assange setzt sich mit einem Ghostwriter zusammen, der seine Biographie schreiben und veroeffentlichen soll. Er kassiert schon mal 500000 $ (oder welche Waehrung) gibt einen Teil des Geldes aus und sagt dann - noe, das duerft ihr nocht nicht veroeffentlichen, denn ich habe es mir anders ueberlegt, moechte nachbessern! Fuer wie bloede haelt der denn seine Geschaeftspartner? Der soll doch froh sein, dass der Buchverlag ihn nicht auch noch vor den Kadi zerrt. Aber die waren etwas cleverer, drucken den blahblah als unauthorisiert und schuetzen sich somit vor eine Klage von Assange. Ja, der Mann hat seine Ideologie oder Berufung, er versteht was von Computern und Software aber ganz so geistig fit, wie viele das von ihm erwarten, ist er dann auch nicht!
Noch schlimmer: "Bisher sei niemand durch WikiLeaks-Enthüllungen direkt umgekommen."
Wie kann jemand durch die Veröffentlichung von Informationen DIREKT zu Tode kommen? Allenfalls durch Herzinfarkt oder ähnliches. Aber als Folge (indirekt) geht es schon eher. Ob ihm da schon Fälle bekannt geworden sind?