Forum


 

Unautorisierte Biografie: Julian Assanges schmutzige Wäsche

Dieses Buch soll es gar nicht geben: WikiLeaks-Gründer Julian Assange verkaufte die Rechte an seiner Autobiografie, erzählte einem Auftragsschreiber sein Leben - und entschied sich dann doch anders. Der Verlag druckte trotzdem. Aber lohnt sich das Buch?

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...792392,00.html
  1. #1

    Gibts

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dieses Buch soll es gar nicht geben: WikiLeaks-Gründer Julian Assange verkaufte die Rechte an seiner Autobiografie, erzählte einem Auftragsschreiber sein Leben - und entschied sich dann doch anders. Der Verlag druckte trotzdem. Aber lohnt sich das Buch?

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...792392,00.html
    Gibts den Vogel immernoch??

    Beziehungsweise warum berichtet man noch über diesen Selbstdarsteller?
  2. #2

    Huch?

    Ach, den Assange gibt´s noch? Den ganzen Anti-USA-Verschwörungstheoretikern zufolge hätte er doch eigentlich schon lange gefoltert, hinterrücks ermordet usw sein müssen??

    Da waren die wohl mal wieder ein wenig kreativ, was ihre merkwürdige Weltsicht angeht.... Schön, dass die Wahrheit dann doch anders ist..
  3. #3

    ert

    Zitat von LDaniel Beitrag anzeigen
    Gibts den Vogel immernoch??

    Beziehungsweise warum berichtet man noch über diesen Selbstdarsteller?
    Ist angesicht der Folgen von Wikileaks relativ unerheblich, wieweit er ein Selbstdarsteller ist.
  4. #4

    --------------

    der Mann ist ein gnadenloser Selbstüberschätzer, Assange hat WikiLeaks mehr geschadet als es die Geheimdienste jemals gekonnt hätten. Was für ein dämmlicher Schachzug da behauptet man die Biographie ist unautorisiert nur damit sich mehr Lemminge darauf stürzen. Wie durchsichtig ist das bitte?
  5. #5

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dieses Buch soll es gar nicht geben: WikiLeaks-Gründer Julian Assange verkaufte die Rechte an seiner Autobiografie, erzählte einem Auftragsschreiber sein Leben - und entschied sich dann doch anders. Der Verlag druckte trotzdem. Aber lohnt sich das Buch?
    Mal sehen, ob die FAZ und/oder die Süddeutsche auch etwas zu dem Buch zu sagen haben. Erst dann werde ich entscheiden, ob es sich lohnt, das Buch zu kaufen/lesen.

    Der Klaumau der letzen 12 ... 18 Monate hat jedenfalls keine "Appetit" gemacht. Ebensowenig die SPON-Rezension.
  6. #6

    Titel

    Stellen wir uns mal vor, wir rasen mit 120 km/h durch den Ort und werden gestoppt. Als Begründung sagen wir, noch sei ja niemand totgefahren worden. Klingt nach Unsinn?
    "Noch ist niemand durch Wikileaks Veröffentlichungen ums Leben gekommen."
    Aber so ist das: Der Herr hat Narrenfreiheit.
  7. #7

    WElche?

    Zitat von sverris Beitrag anzeigen
    Ist angesicht der Folgen von Wikileaks relativ unerheblich, wieweit er ein Selbstdarsteller ist.
    Welche Folgen von Wikileaks.
    Einige Leute haben mit dem Thema viel Geld verdient, dass vermeintliche und oder tatsächliche Geheimnisse abgedruckt wurden.

    Herr Assange stand für Wochen im Mittelpunkt der Medien und hatte sein Ziel damit auch erreicht.
    Welche weiteren Folgen gibt es denn?
  8. #8

    Unautorisiert!

    Assange setzt sich mit einem Ghostwriter zusammen, der seine Biographie schreiben und veroeffentlichen soll. Er kassiert schon mal 500000 $ (oder welche Waehrung) gibt einen Teil des Geldes aus und sagt dann - noe, das duerft ihr nocht nicht veroeffentlichen, denn ich habe es mir anders ueberlegt, moechte nachbessern! Fuer wie bloede haelt der denn seine Geschaeftspartner? Der soll doch froh sein, dass der Buchverlag ihn nicht auch noch vor den Kadi zerrt. Aber die waren etwas cleverer, drucken den blahblah als unauthorisiert und schuetzen sich somit vor eine Klage von Assange. Ja, der Mann hat seine Ideologie oder Berufung, er versteht was von Computern und Software aber ganz so geistig fit, wie viele das von ihm erwarten, ist er dann auch nicht!
  9. #9

    Zitat von Thomas Kossatz Beitrag anzeigen
    Stellen wir uns mal vor, wir rasen mit 120 km/h durch den Ort und werden gestoppt. Als Begründung sagen wir, noch sei ja niemand totgefahren worden. Klingt nach Unsinn?
    "Noch ist niemand durch Wikileaks Veröffentlichungen ums Leben gekommen."
    Aber so ist das: Der Herr hat Narrenfreiheit.
    Noch schlimmer: "Bisher sei niemand durch WikiLeaks-Enthüllungen direkt umgekommen."
    Wie kann jemand durch die Veröffentlichung von Informationen DIREKT zu Tode kommen? Allenfalls durch Herzinfarkt oder ähnliches. Aber als Folge (indirekt) geht es schon eher. Ob ihm da schon Fälle bekannt geworden sind?








TOP



TOP