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Umweltschutzgruppe: Sea-Sheperd-Gründer in Frankfurt festgenommen
APPaul Watson zählt zu den kompromisslosesten Umweltschützern, seine Organisation Sea Sheperd macht immer wieder durch ebenso spektakuläre wie gefährliche Aktionen Schlagzeilen. Jetzt wurde der Gründer am Frankfurter Flughafen festgenommen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...832962,00.html
- #70 14.05.2012 16:34 von
Genau. Wenn ich eine Sache doof finde, dann kann ich mich mit allen Mitteln dagegen wehren, dann brauche ich mich nicht um Gesetze zu kümmern.
Die einen finden halt, dass man die armen Wale und Haie gegen die bösen Fischer verteidigen muss; die anderen meinen, dass man gegen die Bankster und die Bullenschweine auch mit handfesten Mitteln kämpfen muss; die nächsten meinen, dass gegen die Beleidigung ihres Propheten mit allem Mitteln vorgegangen werden darf und die übernächsten meinen, dass man gegen die Überfremdung seines Landes ruhig auch mal mit ungesetzlichen Mitteln vorgehen kann.
Tolle Aussichten. - #71 14.05.2012 17:01 von
Die spinnt, die deutsche Justiz
Einen Mann wie Paul Watson zu verhaften, der keinen Menschen auf dem Gewissen hat, im Gegensatz zu gewissen Herren die das Vermoegen anderer Leute verzocken dabei die Wirtschaft ganzer Staaten zunichte machen und unbestrafft weiter machen. Paul Watson tut das, was wir alle tun muessten. Er riskiert Kopf und Kragen um wehrlose Tiere zu schuetzen. Alle Lebewesen haben das Recht auf Leben, wir ALLE wollen leben aber wenn wir Menschen so weitermachen wie bisher, werden unsere Kinder und Kindeskinder Tiere nur noch im Zoo sehen koennen.
- #72 14.05.2012 17:11 von
....
Tierquälerei von den "bösen" Fischern (so man diese Arbeiter für die chinesische Ausbeutermafia so nennen mag) scheint Sie nicht zu stören.
Evtl. sollten Sie den Artikelt noch einmal lesen da Ihnen offensichtlich folgendes entging:
""Nach Aussage der Polizei geht der Haftbefehl auf eine angebliche Verletzung des Seeverkehrsrechts in Costa Rica während der Dreharbeiten des Films "Sharkwater" im Jahre 2002 zurück". - #73 14.05.2012 17:16 von
Skandal
das ist ein Skandal - Ich empfehle allen die neuen Serie Whale Wars: Viking shores. Da geht es darum wie die Seashepard das mutwillige abschlachten von Pilot Walen auf den Faroer Inseln versucht zu verhindern. Diese 1000 jährige Tradition heißt "The Grind" und wird jedes Jahr im Sommer veranstaltet.
- #74 14.05.2012 17:50 von
....
Zumal ein angeblicher Kinderschänder und Vergewaltiger, trotz internationalem Haftbefehls, nach D unbehelligt einreisen darf.
"Der Filmemacher Roman Polanski kann trotz eines internationalen Haftbefehls unbehelligt in die Bundesrepublik einreisen."
"Das habe die Bundesregierung "bereits vor längerer Zeit entschieden". "Bei einer Einreise würde Herr Polanski somit nicht festgenommen", sagte der Sprecher."
Keine Fahndung in Deutschland: Polanski kann kommen - n-tv.de - #75 14.05.2012 17:53 von
Andersrum ists richtig: Es hat kein Lebewesen ein Recht auf Leben. Oder Rechte sonstiger Art. "Rechte" sind beliebige Produkte menschlicher Autoritätsstrukturen, Ideen wie "Naturrechte" sind insofern eine Illusion. Mal davon abgesehen sprengt Ihre Aussage auch die Logik, denn natürlich könnte bei einer Durchsetzung dieses Lebensanspruches kaum ein Lebewesen mehr existieren, da oberhalb der Primärproduktion jegliches Leben auf der Nutzung anderer Lebewesen basiert.
Alles in allem geraten bei Ihnen - wie übrigens auch bei Watson und Sea Sheperd - Tierschutz/-rechts-Vorstellungen mit Natur-/Umweltschutz durcheinander. Was insofern problematisch ist als diese Anliegen nichts direkt miteinander zu tun haben, oft sogar in Widerspruch stehen. Und auch konzeptionell Tierrechtsaktivismus mit seinem vielfach gar moralinsauren Anspruch mit dem notwendigen Pragmatismus von sachlichem Naturschutz kollidieren. - #76 14.05.2012 18:04 von
- #77 14.05.2012 20:38 von
Das müssen Sie wohl mit jenen klären, die für "Naturrechte" o.ä. plädieren. Allerdings, "Quälerei" bzw. eine ethisch bedenklicher Umgang mit Lebewesen ähnlich wie ein "Recht" auch nur in der menschlichen Begriffswelt existiert. Wobei ich aus dieser heraus Ihnen natürlich zustimme.
Die schwierige Frage ist dann bloss, wo die Tierquälerei beginnt, oder wo und warum wir irgendwo eine Grenze ziehen. Weshalb etwa Walfang qualhafter sein soll als das meiste, was im Rahmen sonstiger Fleischproduktion als Schlachtung oder Jagd verbucht wird, ist nicht ganz klar. Das Finning ist da sicherlich fragwürdiger, aber gerade auch, weil es so schön plakativ ist. Der an sich ähnlich problematische Umgang mit dem Fang oder auch zurückgeworfenen Beifang ist aber generell ein Problem der Fischerei. Bereits der Fangprozess an sich und das Fehlen einer aktiven Tötung (geschweige denn einer Tötung, die Attribute wie rasch und schmerzlos verdient hätte) sowieso.. - #78 14.05.2012 21:09 von
Natürlich...
Tierquälerei beginnt für mich, wenn man, wie in diesem Fall, Haien für eine fragwürdige Delikatesse für degenerierte Feinschmecker, die Flossen abhackt um die Haie anschließend, völlig hilflos, ins Meer zu werfen.
Es kommt immer darauf an, ob und wie man dem Tier Leid zufügt. Ich bin zu 99 % Vegetarier (allerdings kann ich ein bis zweimal im Jahr einer guten Currywurst nicht widerstehen). Das langsame Sterben und Verbluten der Wale durch Harpunen ist kein schneller Tod, sondern eine stundenlange, oft tagelange, Quälerei.
Für Jagd, aus Spass am Töten, fehlt mir jegliches Verständnis.
Nein, nicht nur plakativ. Ganz einfach sinnlose Tierquälerei. Ohne Wenn und Aber.
Hier stimme ich Ihnen zu. - #79 15.05.2012 06:34 von
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