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Umweltschutz in USA: Los Angeles verbietet Plastiktüten

AFPUmweltschützer haben in Kalifornien einen bedeutenden Sieg errungen. Als bisher größte US-Stadt hat Los Angeles beschlossen, Plastiktüten aus den Geschäften zu verbannen. Für Papiertüten müssen Kunden in Zukunft zahlen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...834851,00.html
  1. #70

    3453453

    Zitat von JanFanta Beitrag anzeigen
    Seit Jahrzehnten verfügen die Machthaber dieser Welt über ein enormes Wissen und über Technologien , die in Einklang mit der Umwelt sind , und die den Verbrauch unsere Resourcen drastisch reduzieren würden.
    Alle diese Technologien.....
    richtig, genau das und nichts anderes ist das Grundübel der Welt. Wer es nicht glaubt einfach mal "Brownsche Differenzierung" in die marktbeherrschende amerikanische Suchmaschine eingeben. keine Treffer! Das ist ja wohl der ultimative Beweis, daß die Brownsche Differenzierung das am besten gehütete Geheimnis dieser Welt ist.
  2. #71

    Bitte auch hier!

    Wann kommt das Verbot auch in Deutschland? Dazu können gleich noch die ganzen anderen überflüssigen Verpackungen abgeschafft werden oder zumindest durch Materialen ersetzt werden die verrotten.

    Gibt es eigentlich Studien darüber wieviel Plastik sich inzwischen in der Umwelt angereichert hat. Das Zeug bleibt da ja eigentlich auf ewig, falls sich nicht einer der vielgescholtenen Ökos erbarmt und den Müll wegräumt.
  3. #72

    LDG Antrag der Juso Halle in Sachsen Anhalt

    Schön dieser Debatte zu folgen. Wir Jusos in Halle haben uns genau mit diesem Thema beschäftigt und werden im Juni auf unserer Landesdelegiertenkonferenz einen Vorschlag über eine Sondersteuer auf Plastiktüten beraten. Diese Steuer soll bei den Unternehmen angesetzt werden um ihnen ihre Produktion verteuern und somit auch das Angebot senken. Dies soll als Übergangsmaßnahme gelten und den Kunden das freiwillige umschwenken auf Alternativen "beibringen".
  4. #73

    Zitat von review Beitrag anzeigen
    Nö, die Transformation von Öl in eine Plastiktüte erfordert auch Energie.
    Diese Energie wird aber durch den Nutzwert der Tüte kompensiert.
    Man hat eine sehr leichte, materialeffiziente , stabile, wasserfeste Tüte zum Transport, kann danach sie als Mülltüte verwenden und danach optimal thermisch verwerten.
    Wo also ist rational betrachtet das Problem.
  5. #74

    Zitat von ralf_si Beitrag anzeigen
    Nun ja, ich bin mal gespannt, wie Sie vier Volvic-Flaschen (je 1,75 Liter) in einer Papiertüte nach hause tragen wollen... Dann gibt's ja auch noch den umgekehrten Weg, ich will die leeren Flaschen wieder zurückbringen (ohne Auto!!). Stelle mir gerade vor, wie bei einigen leeren Flaschen die Papiertüte schön durchnässt wird (oder ein Stoffbeutel)... Eine Plastiktüte kann ich wunderbar vor Ort entsorgen.
    Na dann kaufen Sie sich doch einfach einen Stoffbeutel oder nehmen wahlweise einen Rucksack mit.
    Wenn Sie mir jetzt mit dem Argument kommen das Sie so etwas nicht immer dabei haben, dann empfehle ich Ihnen die Flaschen zu dem Zeitpunkt zu kaufen wo Sie die alten weg bringen. Das Problem mit dem durchnässen kann man durch Deckel drauf oder einfach leer machen lösen.
  6. #75

    Zitat von peddersen Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen davon, daß wir ALLE unseren Müll fein säuberlich ebenfalls in Plastiktüten verpacken, bevor wir ihn wegwerfen. Und zwar aus reiner Faulheit, weil wir nicht den Eimer zur Tonne tragen wollen.
    Nein, weil man sonst jedesmal den Eimer reinigen muss. Und auch die Mülltonne versifft schneller. Vor allem im Sommer widerlich.

    Haben sie schon mal dran gedacht dass jedes Jahr viele Menschen gefährlich Atemwegserkrnakungen bekommen weil sie beim öffnen von Mülltonnen einen Schwall Pilzsporen und Bakterien einatmen.

    Das kann man vermeiden indem man in die Tonnen nur zugeknoteten Müll in Beuteln wirft.
    Da kann man jenen Beutel nehmen den man zum Transport der Waren verwendet hat.
  7. #76

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Diese Energie wird aber durch den Nutzwert der Tüte kompensiert.
    Man hat eine sehr leichte, materialeffiziente , stabile, wasserfeste Tüte zum Transport, kann danach sie als Mülltüte verwenden und danach optimal thermisch verwerten.
    Wo also ist rational betrachtet das Problem.
    Wenn Sie so rational denken, werden Sie mir doch ganz rational erklären können, warum ich Erdöl in eine Tüte transformieren soll um den zusätzlichen Eintrag von Energie bei der thermischen Verwertung zu minimieren. Nur darum ging es bei meinen Beitrag. Lesen Herr Michaelis, dann versuchen zu verstehen und dann erst schreiben. Dieses Grundproblem von Ihnen haben wir Beide schon mehrfach ausdiskutiert.
  8. #77

    optional

    ......Mitarbeiter von Plastikunternehmen demonstrierten nun anlässlich der Entscheidung in Los Angeles. Sie fürchten um ihre Arbeitsplätze.....(Zitatende)

    Typisch für unsere schizophrene Arbeitswelt! Wir werden auch noch das letzte Mordsinstrument verteidigen, das uns in den Abgrund führt - wenn es nur Arbeitsplätze rettet!
  9. #78

    Ich sehe es schon kommen

    Zitat von derohnetitel Beitrag anzeigen
    Ich verstehe zwar, das Einwegtüten verboten, aber drei Fragen habe ich:
    * warum muss für den Ersatz gezahlt werden?
    * kann vom Material her nicht eher der Plastiksack, statt dem Papiersack mehrfach.....
    Anstatt irgend was sinnvolles zu machen, irgend was nachhaltiges wird es bei uns wieder eine neue Steuer oder Abgabe geben, die dann wieder alles verschlimmert. Vor dem Dosenpfand gab es überall Mehrwegpfandflaschen und die Getränke kamen fast ausschließlich aus Deutschland, seit dem Dosenpfand gibt es Billiggetränke in Einwegflaschen die mal schnell über tausende Km rangefahren werden, und dann landen die Einwegflaschen in China.
  10. #79

    Zitat von spon-facebook-10000056038 Beitrag anzeigen
    Dies soll als Übergangsmaßnahme gelten und den Kunden das freiwillige umschwenken auf Alternativen "beibringen".
    Es geht nichts über hirnlose Volkpädagigik.
    Haben Sie eigentlich schon mal dran gedacht dass die Plastiktüte mehr Vorteile als Nachteile hat und deshalb so beliebt ist ?
    Es genügt nicht viel Zeit um das festzustellen, es sei denn das Hirn ist idelogievernebelt.

    Eigentlich kann jeder der ganz praktisch denkt schnell feststellen, das die Plastiktüte ein optimales Transportmittel ist.

    Es geht schon auf dem Parkplatz los. Bitte Taschen im Auto lassen. Man muss also am Auto das Zeug aus dem Einkaufswagen auf dem Parkplatz noch mal umpacken, statt es an Kasse gleich in die Tüten zu packen.

    Die Papiertüte reisst gerne mal. Wenn etwas ausläuft verliert sie ihre komplette Stabilität und alles fällt durch den Boden. Ausserdem die Schweinerei aus der Tüte. Mehrfachverwendung stark eingeschränkt da wenig haltbar.

    Als Mülltüte für Haushaltsmüll ist sie auch nicht zu gebrauchen.
    Die Stofftasche ist auch nicht dicht, zudem muss man sie waschen. Als Mülltüte ist sie auch nicht zu gebrauchen. Also transportiert man in der Stofftasche und kauft Plastikmüllbeutel.








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