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Umweltschäden: Ölkonzern-Chef hält Förderung in Arktis für zu riskant

APMehr als ein Fünftel der weltweiten Ölreserven liegen in der Arktis. Geht es nach dem Chef des Energieriesen Total, sollte der Rohstoff dort dennoch nicht gefördert werden. Der Schaden eines möglichen Lecks wäre schlicht zu groß - vor allem für das Unternehmens-Image.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-857969.html
  1. #1

    Rohstoffe sind Überlebenswichtig ...

    entweder wir holen sie aus freihen Gebieten oder wir beuten andere Länder aus . wir haben keine andere Wahl .
    Alle neue Technologie und Recycling reichen leider nicht aus . der Rohstoffhunger ist Imens und wächst weiter .
    Wir müssen irgendwann diese Gebiete anzapfen .
  2. #2

    Gehirnwäsche

    Spätestens wenn der Sprit für die Autos knapp wird, brechen alle Umweltbedenken. Das Auto - auf die übliche Weise mit im Schnitt reichlich einer Person besetzt und im Stadtverkehr oft nicht mehr als 5 Kilometer im Einsatz - als den Fortschritt schlechthin und unbedingt erstrebenswerten Alltagsgegenstand so fest in die Köpfe gebrannt zu haben, ist die umfangreichste Gehirnwäsche, die je gelungen ist.
  3. #3

    Eine gute Nachricht.

    Man kann nur hoffen, daß sich diese Einsicht auch bei anderen Firmen durchsetzt.
  4. #4

    5 bzw. 10%

    Beim Öl wären 90 Mrd. Barrel eher 10% der Reserven, nicht 20%. Bezogen auf die ursprünglich vorhanden Reserven (von denen rund die Hälfte schon verbraucht wurde) etwa 5%.
    Beim Gas kann es auch nicht vie
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr als ein Fünftel der weltweiten Ölreserven liegen in der Arktis. Geht es nach dem Chef des Energieriesen Total, sollte der Rohstoff dort dennoch nicht gefördert werden. Der Schaden eines möglichen Lecks wäre schlicht zu groß - vor allem für das Unternehmens-Image.

    Total-Chef warnt vor Risiken der Ölförderung in der Arktis - SPIEGEL ONLINE
    Das Wort "Unternehmensimage" kennt Rosneft nicht. Das Problem ist, es gibt nicht zu wenig sondern zu viel Öl, und TOTAL möchte sich mit dieser "Saubermannkampagne" einen Konkurrenten vom Hals halten. Deutschland ist Hauptkunde von Russlands Öl und Gaskonzernen, und wenn es TOTAL gelingt in Öko-Deutschland deren Image zu beschädigen, springen vielleicht ein paar % Marktanteil für sie dabei ab.
  6. #6

    Ostern und Weihnachten auf einen Tag?

    Zitat von Trolf77 Beitrag anzeigen
    Man kann nur hoffen, daß sich diese Einsicht auch bei anderen Firmen durchsetzt.
    Ich liebe diese mittlerweile typisch deutsch gewordene Naivität.
    Im Artikel steht doch eindeutig das es nur aus Imagegründen gedanklich verworfen wurde.
    Glauben sie wirklich staatliche Ölkonzerne wie Saudi Aramco,China National Petroleum,Lukoil oder Rosneft juckt das mit dem Image auch nur eine Minute?
    Die freuen sich das ein weiterer Mitbewerber sich aus dem rennen verabschiedet hat.
    Es geht hierbei um das einzige was auf der Welt wirklich zählt:
    Geld...und da hört der Spaß bekanntlich auf!
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Schaden eines möglichen Lecks wäre schlicht zu groß - vor allem für das Unternehmens-Image.
    Und der Mann hat seinen Posten immer noch? Wow.

    Auf lange Sicht gesehen ist die Ölindustrie ein sterbender Mann. Klammert sich verzweifelt an jedes Feld, versucht mit allen Möglichkeiten am Leben zu bleiben, ohne sich darum zu scheren wer dafür leidet. Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft wird sie sterben. Die Frage ist nur, ob dann einfach der letzte Tropfen Öl weg ist, oder wir ihr schon vorher den Saft abgedreht haben.
  8. #8

    Erneuerbare die einzige Lösung!

    Spätestens wenn in der Arktis die erste Umweltkatastrophe bzgl. Rohstoffförderung stattfindet, hört man die Befürworter schon:

    "Ist halt notwendig" und spart uns das umdenken, füge man hinzu.

    Die verquasten gestrigen Ansichten "Weiter so!" werden an der Realität scheitern. Zur Zeit füllen sich die Oligarchen von Gazprom und die Konzernlenker der westlichen Konzerne die Taschen. Die Traumrenditen die durch Verknappung der Resourcen ausgelöst werden, will sich keiner entgehen lassen: Deswegen liegt die technologische Entwicklung der Alternativen zurück, und nicht "weil es nicht anderes geht".

    Eine neue junge Generation wird sich das eben nicht mehr bieten lassen und die Ausbeutermentalität und ksotenlose Kreditaufnahme auf die Umwelt eine Absage erteilen.
  9. #9

    Ziemlich überflüssig,

    dieser Artikel. Es ist wieder mal ganz einfach: wenn das Öl gebraucht und entsprechend teuer bezahlt wird, wird´s gefördert, und wenn nicht, dann halt nicht. Warten wir´s ab!


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