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Umweltminister Altmaier zu Energiewende: Zehn Punkte, Späßchen und ein Fauxpas

AFPDie Energiewende stockt, Peter Altmaier will ihr neuen Schwung verleihen: Bei der Vorstellung seines politischen Programms legt der neue Umweltminister ein Bekenntnis zum Atomausstieg ab und schildert seine Pläne für die kommenden Monate. Mit einer kleinen Peinlichkeit sorgt er kurzzeitig für Irritationen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836264,00.html
  1. #1

    optional

    Gevatter Freud läßt grüßen.
  2. #2

    Die

    brauchen sich keine Sorgen über steigende Strom oder anderen Energiepreise zu machen.Bekommen ihr Haus mit Videoüberwachung Dienstwagen Strom und Heizgeld.Evtl. sogar noch Haushalterinnen .Zahlt ja alles der Staat - also wir - Was soll das ganze mit dem Atomausstieg. Andere Länder denken da anders.
    Ich gehe davon aus, dass in ein paar Jahren wieder umgedacht wird. Aber man kann ja sein Fähnchen immer gegen den Wind drehen in der Politik. Was ist aus der SPD geworden, die in den 70er für einen raschen Atomstrom plädiert hat. - Nichts- Aber man will ja keine Wähler verlieren. Umdenken hat ja auch was für sich.
  3. #3

    nicht meckern...

    Zitat von crocodil Beitrag anzeigen
    brauchen sich keine Sorgen über steigende Strom oder anderen Energiepreise zu machen.Bekommen ihr Haus mit Videoüberwachung Dienstwagen Strom und Heizgeld.Evtl. sogar noch Haushalterinnen .Zahlt ja alles der Staat - also wir - Was soll das ganze mit dem Atomausstieg. Andere Länder denken da anders.
    Ich gehe davon aus, dass in ein paar Jahren wieder umgedacht wird. Aber man kann ja sein Fähnchen immer gegen den Wind drehen in der Politik. Was ist aus der SPD geworden, die in den 70er für einen raschen Atomstrom plädiert hat. - Nichts- Aber man will ja keine Wähler verlieren. Umdenken hat ja auch was für sich.
    ...selber Politiker werden. Dann klappt's auch mit der Haushälterein...
    ;-)
  4. #4

    Zitat von crocodil Beitrag anzeigen
    Was soll das ganze mit dem Atomausstieg. Andere Länder denken da anders.
    Ich gehe davon aus, dass in ein paar Jahren wieder umgedacht wird. Aber man kann ja sein Fähnchen immer gegen den Wind drehen in der Politik. Was ist aus der SPD geworden, die in den 70er für einen raschen Atomstrom plädiert hat. - Nichts- Aber man will ja keine Wähler verlieren. Umdenken hat ja auch was für sich.
    Und, was ist Ihre Alternative? Ist Ihnen bekannt, was heute ein neues AKW kostet? Sie wissen schon, dass RWE und E.On in GB aus dem Neubau ausgestiegen sind, weil es unrentabel ist?
  5. #5

    Zitat von liesalott Beitrag anzeigen
    Und, was ist Ihre Alternative? Ist Ihnen bekannt, was heute ein neues AKW kostet? Sie wissen schon, dass RWE und E.On in GB aus dem Neubau ausgestiegen sind, weil es unrentabel ist?
    Ihnen ist bekannt, was der Ausbau identischer Leistung in erneuerbarer Energie kostet? Sie wissen schon, dass Photovoltaik in absehbarer Zeit nicht rentabel sein wird und nur durch massive und unnütze Subventionen am Laufen gehalten wird? Windkraft kratzt grad mal so an der Wirtschaftlichkeit...

    ...und nebenbei:
    Bei der Entscheidung sei es nicht um die Frage gegangen, ob sich die Investitionen in neue Kernkraftwerke am Ende rechneten. Das dürfte weiterhin sogar der Fall sein. (Atomenergie: Eon und RWE geben britische AKW-Pläne auf - Finanz-News - FOCUS Online - Nachrichten)
  6. #6

    Die

    Zitat von crocodil Beitrag anzeigen
    . Was ist aus der SPD geworden, die in den 70er für einen raschen Atomstrom plädiert hat. - Nichts- Aber man will ja keine Wähler verlieren. Umdenken hat ja auch was für sich.
    Frage ist berechtigt. Ich würde sie sogar erweitern: Was ist aus den Grünen geworden? Die haben für den raschen Ausstieg seit den 70er Jahren plädiert und hatten 1980 1,5% . Aber man will ja Wähler gewinnen.
    Denken hat immer was für sich, denke ich.
  7. #7

    Zitat von nach.denker Beitrag anzeigen
    Ihnen ist bekannt, was der Ausbau identischer Leistung in erneuerbarer Energie kostet? Sie wissen schon, dass Photovoltaik in absehbarer Zeit nicht rentabel sein wird und nur durch massive und unnütze Subventionen am Laufen gehalten wird? Windkraft kratzt grad mal so an der Wirtschaftlichkeit...
    Warum beantworten Sie nicht einfach meine Frage? Wieviel kostet ein neues AKW Ihrer Meinung nach, wie lange dauert der Bau, und wieviele müsste man Ihrer Meinung nach bauen, um alle alten AKW und Kohle-KW zu ersetzen?

    Vielleicht können Sie mir gleich auch noch die Frage beantworten, wieviel man bisher an Subventionen in Atom- und Kohleenergie gesteckt hat?

    ...und nebenbei:
    Leider sieht der künftige RWE-Chef Tertium das weniger optimistisch als Sie und der Focus:

    "Bei einem Strompreis von 60 Euro je Megawattstunde können Sie kein Kernkraftwerk bauen", hatte zuvor bereits der künftige RWE-Chef Peter Terium erläutert. Terium hatte die Latte hochgehängt. Damit sich neue Meiler lohnten, müsse der Großhandelspreis für Strom deutlich steigen. "Der müsste wahrscheinlich jenseits der 100 Euro sein."
    Quelle: E.ON und RWE kippen AKW-Pläne in Großbritannien | Top-Nachrichten | Reuters
  8. #8

    kosten

    Zitat von liesalott Beitrag anzeigen
    Warum beantworten Sie nicht einfach meine Frage? Wieviel kostet ein neues AKW Ihrer Meinung nach, wie lange dauert der Bau, und wieviele müsste man Ihrer Meinung nach bauen, um alle alten AKW und Kohle-KW zu ersetzen?

    Vielleicht können Sie mir gleich auch noch die Frage beantworten, wieviel man bisher an Subventionen in Atom- und Kohleenergie gesteckt hat?


    Leider sieht der künftige RWE-Chef Tertium das weniger optimistisch als Sie und der Focus:


    Quelle: E.ON und RWE kippen AKW-Pläne in Großbritannien | Top-Nachrichten | Reuters
    also ich denke im bereich von 7-10Milliarden und bauzeit ca 7-10 jahre..lol..

    was aber noch wichtiger zu wissen wäre...was kostet einmal "volltanken" bei einem akw, wieviel uran kommt da rein wie lange reicht eine ladung und dann was kostet ein kilo uran? woher kommt es(sicher nicht von siemens!ok die haben in Nigger sicher ein Büro) wieviel strom produziert man mit einer ladung...das sind sachen die kommen nie zum vorschein
  9. #9

    Zitat von einfachgudd Beitrag anzeigen
    also ich denke im bereich von 7-10Milliarden und bauzeit ca 7-10 jahre..lol..
    Ja, das kommt hin. Laut Areva gegenwärtig mindestens 6 Milliarden, Bauzeit bei den im Bau befindlichen EPR mindestens 7 Jahre.

    Jeder darf sich nun gerne ausrechnen, welches Investitionsvolumen anstünde, wenn man alle alten AKW und alle Kohlekraftwerke ersetzen wollte. Die gesamte installierte Kraftwerkskapazität in Deutschland lag laut BDEW Ende 2010 bei 160 GW, davon 70 GW Kohle- und Kernkraftwerke. Ein Reaktor des Typs EPR Flamanville hat eine Kapazität von 1,6 GW. Es werden also 44 Reaktoren zu je 6 Milliarden = 264 Mrd. benötigt, wenn man bei heutigem Stand der Preisinformationen die Reaktoren allesamt ersetzen will.

    Billiger wird es in Zukunft nicht werden, und es ist auch nicht anzunehmen, dass man die maroden Netze ohne Atomausstieg noch ein Vierteljahrhundert ohne Sanierung weiter betreiben kann.

    Laut einem WISO-Bericht im letzten Jahr wurde die Atomenergie übrigens bereits mit 200 Milliarden offen oder verdeckt subventioniert, und es werden bis zum Atomausstieg noch einmal 100 Mrd hinzukommen. Mögliche Kosten für Endlagersuche und Endlagerung sind hierin nicht enthalten. Energie aus Kohle wurde bisher mit über 400 Mrd subventioniert. Das, um die "horrenden Kosten" der Subventionen in Erneuerbare mal in eine Perspektive zu rücken.

    was aber noch wichtiger zu wissen wäre...was kostet einmal "volltanken" bei einem akw, wieviel uran kommt da rein wie lange reicht eine ladung und dann was kostet ein kilo uran? woher kommt es(sicher nicht von siemens!ok die haben in Nigger sicher ein Büro) wieviel strom produziert man mit einer ladung...das sind sachen die kommen nie zum vorschein
    Die Betriebskosten kommen natürlich auch noch hinzu, und nicht zu vergessen die Kosten für Endlagersuche und Endlagerung.








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