Umstrittenes US-Internetgesetz: Englische Wikipedia schaltet ab - aus Protest

Die Macher des Mitmachlexikons Wikipedia haben sich zu einem beispiellosen Schritt entschieden: Morgen verschwindet das englischsprachige Angebot für 24 Stunden aus dem Netz, aus Protest gegen zwei geplante US-Internetgesetze. Auch weitere Seiten schließen sich der Aktion gegen "Zensur" an.


http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...809499,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Macher des Mitmachlexikons Wikipedia haben sich zu einem beispiellosen Schritt entschieden: Morgen verschwindet das englischsprachige Angebot für 24 Stunden aus dem Netz, aus Protest gegen zwei geplante US-Internetgesetze. Auch weitere Seiten schließen sich der Aktion gegen "Zensur" an.
    Umstrittenes US-Internetgesetz: Wikipedia schaltet ab - aus Protest - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Was 'Zensur' anbelangt, müssten auch viele deutsche Internetnutzer. Leser von diversen Zeitungen und TV-Zuschauer aus Protest mit
    Boykoten reagieren.....
    Zensur ist weltweit ein Mittel aller Regierungen , um unangenehme
    bzw. unerwünschte Meinungen zu unterdrücken......
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Macher des Mitmachlexikons Wikipedia haben sich zu einem beispiellosen Schritt entschieden: Morgen verschwindet das englischsprachige Angebot für 24 Stunden aus dem Netz, aus Protest gegen zwei geplante US-Internetgesetze. Auch weitere Seiten schließen sich der Aktion gegen "Zensur" an.
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    Großer Gott - ich war bei der Überschrift grad kurz vom Infarkt.
    24h ist ja in Ordnung aber zuerst dachte ich Wikipedia schaltet komplett ab (genau wie bei Google kann ich mir mein Leben nicht mehr ohne vorstellen)

    Aber die Gesetze sind wirklich übel....
  3. #3

    Zitat von lupenrein Beitrag anzeigen
    Zensur ist weltweit ein Mittel aller Regierungen , um unangenehme
    bzw. unerwünschte Meinungen zu unterdrücken......
    Was eine schöne Definition... von Wikipedia ? ;-)
  4. #4

    Ganz was neues...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Macher des Mitmachlexikons Wikipedia haben sich zu einem beispiellosen Schritt entschieden: Morgen verschwindet das englischsprachige Angebot für 24 Stunden aus dem Netz, aus Protest gegen zwei geplante US-Internetgesetze. Auch weitere Seiten schließen sich der Aktion gegen "Zensur" an.


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    Genau wie bei uns, Gesetze werden in erster Linie für die Lobbyisten und dann für die Bürger gemacht. Bisher ist hier nur noch nichts passiert, weil die Lobbyisten in Sachen Internet nichts verstanden haben.
    Erst, wenn das Internet so, wie die TV-Landschaft bei uns funktioniert, ist die Lobby zufrieden (sprich wenige, kontrollierte Inhalte für die man abkassieren kann).
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Macher des Mitmachlexikons Wikipedia haben sich zu einem beispiellosen Schritt entschieden: Morgen verschwindet das englischsprachige Angebot für 24 Stunden aus dem Netz, aus Protest gegen zwei geplante US-Internetgesetze. Auch weitere Seiten schließen sich der Aktion gegen "Zensur" an.
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    War ja klar, dass das kommen würde. Mich wundert eigendlich nur warum Google da nicht mitmacht. Sie hatten ja schon über eine solche Maßnahme nachgedacht und ein Protest muss gemeinschaftlich durchgeführt werden um maximalen Effekt zu erziehlen.
    Generell finde ich es vollkommen richtig gegen Sopa zu protestieren. Es kann ja nicht angehen, dass ein Website nur eines Links zu einer "piratischen Website" vollkommen geschlossen werden darf. Damit fallen 99% aller Internetforen raus und man findet keinen Platz ohne die stehts wachsamen Augen des Staates und wer sagt denn bitte, dass ich nicht selbst als Staat unter einem Pseudonym einen Link poste und dannach direkt die Website schließe? Wer wäre der Wächter der Wächter?
  6. #6

    Genau

    Zitat von dongerdo Beitrag anzeigen
    Großer Gott - ich war bei der Überschrift grad kurz vom Infarkt.
    24h ist ja in Ordnung aber zuerst dachte ich Wikipedia schaltet komplett ab (genau wie bei Google kann ich mir mein Leben nicht mehr ohne vorstellen)
    Stimmt -- dann müsste man ja womöglich kurz nachdenken und ein anderes Nachschlagewerk bzw. eine andere Suchmaschine verwenden. Das würde die meisten doch überfordern.
  7. #7

    The land of the free and home of the brave.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Macher des Mitmachlexikons Wikipedia haben sich zu einem beispiellosen Schritt entschieden: Morgen verschwindet das englischsprachige Angebot für 24 Stunden aus dem Netz, aus Protest gegen zwei geplante US-Internetgesetze. Auch weitere Seiten schließen sich der Aktion gegen "Zensur" an.
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    Wenn die Kohle für Kriege nicht mehr reicht, macht man eben Gesetze im gleichen Tenor.
    War doch zu erwarten oder ?!
  8. #8

    Internetzensur

    Die USA befinden sich mit dieser Aktion auf gleicher Ebene wie China oder Iran. Willkommen im Club.
  9. #9

    Danke Wikipedia Team

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Macher des Mitmachlexikons Wikipedia haben sich zu einem beispiellosen Schritt entschieden: Morgen verschwindet das englischsprachige Angebot für 24 Stunden aus dem Netz, aus Protest gegen zwei geplante US-Internetgesetze. Auch weitere Seiten schließen sich der Aktion gegen "Zensur" an.
    Umstrittenes US-Internetgesetz: Wikipedia schaltet ab - aus Protest - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    dieser Urheberrechtswahnsinn, der nur noch geldgeile Rechtsanwälte füttert und wovon die "Urheber" garnichts mehr haben, muss ein Ende finden.
    Wenn mal nebenbei der extreme Verlinkungswahn im webdesign (nicht bei Wikipedia) eine Begrenzung findet wäre es auch nett. Ich meine jetzt nicht Links auf andere Knowledge, sondern diese Seuche, extra Server für css, ls, Bilder einzubinden. Es nervt nur noch, wenn da wieder einer dieser x-Fremd-Server abkackt, der Browser ewig sucht und dann mal irgendwann aufgibt und den Rest dastellt.

    Ein Einbieter, eine Serverfarm - die auch performant ist - und das war es. Der kann ja gern im Hintergrund den Kram auf seine server ziehen, aber doch bitte nicht der Endnutzer mit seinem Browser den Kram zusammenstoppeln lassen, bspw. wie bei SPON.