Da fragt man sich doch wirklich, woher Sie dieses "Wissen" haben? Durch repräsentative Eindrücke in der Nachbarschaft entstanden? Man kann nicht solche Thesen in den Raum werfen, ohne sie irgendwie zu belegen. Ihre Polemik wiederholt sich einfach. Das bringt irgendwie keinen weiter...
Falsch. Gerade Leute, die einen Burnout bekommen (was übrigens der falsche Begriff ist, es muss depressive Episode heißen), gehen sehr gern auf Arbeit. Können sich aber schlecht abgrenzen. Der Begriff Burnout ist in Mode weil er besser klingt als Depression. Krank sind die Leute trotzdem.
Witzigerweise sind wir jetzt wieder beim DSM bzw. ICD: dort stehen die angesprochenen Mindestkriterien. Und stellen Sie sich vor: es gibt Fälle, wo Pat., die in die psychotherapeutische Praxis kommen, einfach keine Kriterien für eine Störung erfüllen oder die in der Wartezeit remittiert wurde. Die gehen dann wieder nach Hause. Zu Ihrer Zeit war es einfach nicht opportun bzw. anrüchig zum Therapeuten zu gehen. Ergo: weniger Störungen. Nur weil weniger Leute drüber reden, müssen aber nicht weniger Störungen vorkommen.

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