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Umstrittenes Notfallmittel: Pharmakonzern bedrängt kritische Forscher

CorbisEin gängiges Notfallmittel ist gesundheitsschädlich - das ergab eine Studie aus Dänemark. Der Wissenschaftler bekam darauf bedrohliche Post von den Anwälten des deutschen Herstellers Fresenius Kabi. Doch jetzt nehmen auch die Arzneimittelprüfer in der Bundesrepublik das Medikament unter die Lupe.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...846611,00.html
  1. #1

    Ich kaufe ein 'e'

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein gängiges Notfallmittel ist gesundheitsschädlich - das ergab eine Studie aus Dänemark. Der Wissenschaftler bekam darauf bedrohliche Post von den Anwälten des deutschen Herstellers Fresenius Kabi. Doch jetzt nehmen auch die Arzneimittelprüfer in der Bundesrepublik das Medikament unter die Lupe.

    HES von Fresenius Kabi: Pharmakonzern bedrängt kritische Forscher - SPIEGEL ONLINE
    "künstlichen Blutplasmas Hydroxythylstärke (HES) in der "

    Hydroxy_e_thylstärke

    Hydroxyethylstärke

    sonst wäre es ja HSE ;-)
  2. #2

    Zitat von Sebamo Beitrag anzeigen
    da dachte ich, der Spiegel wäre seriöse Presse. Aber seit einigen Jahren bin ich geheilt. Und Überschriften wie diese bestätigen mir es. Großer Pharmakonzern = böse, Forscher mit anderer Meinung als großer Pharmakonzern = kritisch und somit gut. Danke, Spiegel.
    Ich arbeite in der Pharmasparte und kann Ihnen nach fat 20 Jahren erfahrung sagen, dass das, was ich hier lese, jeden Tag irgendwo geschieht. In anderen Kontinenten werden da keine emails verschickt. Was meinen Sie wie die Pharmaindustrie heute dastehen wuerde, wenn solche Methoden nicht an der Tagesordnung waeren.

    It's a dog eat dog world.
  3. #3

    Da hat wohl der Pharmakonzern nicht nur seine Anwälte

    Zitat von Sebamo Beitrag anzeigen
    Großer Pharmakonzern = böse, Forscher mit anderer Meinung als großer Pharmakonzern = kritisch und somit gut.
    ... sondern auch PR-Sockenpuppen im Marsch gesetzt.
  4. #4

    Es ist für mich klar, ...

    ... dass hier nicht die Gesundheit der Patienten, sondern die Abzocke von Millionen aus dem Gesundheitssystem im Vordergrund steht. Wie können diese Leute ihren Kindern noch in die Augen sehen?
  5. #5

    Zitat von Sebamo Beitrag anzeigen
    da dachte ich, der Spiegel wäre seriöse Presse. Aber seit einigen Jahren bin ich geheilt. Und Überschriften wie diese bestätigen mir es. Großer Pharmakonzern = böse, Forscher mit anderer Meinung als großer Pharmakonzern = kritisch und somit gut. Danke, Spiegel.
    Und Ihrer Meinung nach ist es umgekehrt? Dann wurden Sie wohl von der Pharmaindustrie geheilt.
    Wer hat denn das größte Interesse an einer kranken Bevölkerung? Na? Doch wohl die, die damit ihr Geld "verdienen", oder etwa nicht?

    Nicht alles, was wie ein Klischee aussieht, ist automatisch unwahr.
  6. #6

    Zitat von Sebamo Beitrag anzeigen
    da dachte ich, der Spiegel wäre seriöse Presse. Aber seit einigen Jahren bin ich geheilt. Und Überschriften wie diese bestätigen mir es. Großer Pharmakonzern = böse, Forscher mit anderer Meinung als großer Pharmakonzern = kritisch und somit gut. Danke, Spiegel.
    Man könnte es aber auch so interpretieren (müsst man allerdings die ersten Zeilen des Artikels lesen):
    Pharmakonzerns Anwälte bedrängen Forscher, der Ergebnisse veröffentlicht. Das bisschen Denken, dass erforderlich ist, um nicht gleich "AAAhhh, die guten, die bösen" zu rufen, müssen Sie dem geneigten Leser dann schon zugestehen.
  7. #7

    Zitat von Sebamo Beitrag anzeigen
    da dachte ich, der Spiegel wäre seriöse Presse. Aber seit einigen Jahren bin ich geheilt. Und Überschriften wie diese bestätigen mir es. Großer Pharmakonzern = böse, Forscher mit anderer Meinung als großer Pharmakonzern = kritisch und somit gut. Danke, Spiegel.
    Zugegebenermaßen wäre es auch unsinnig, einen Wissenschaftler derart offen anzugehen, insofern glaube ich schon der Argumentation von Fresenius, dass es korrigiert werden sollte. Ob es sich nun aber um das eine oder andere Produkt handelt, Quintessenz ist: HES ist bei Sepsis nicht gut. Ist aber in Deutschland in der Tat nicht neu, dennoch sind derartige Studien wichtig, so auch die aus Australien. Die Kritik an den archaischen Zulassungsverfahren ist aber sicher berechtigt, wenn auch jeder nachvollziehen kann, dass kein Unternehmen ein Interesse daran hat, diesen Prozess noch einmal unter heutigen Maßstäben zu absolvieren.
  8. #8

    wie immer

    werden Leute die anderer Meinung sind drangsaliert. Wenn das Mittel wirklich schädlich ist gehört es aus dem Verkehr gezogen, egal welche Firma es herstellt.

    Aber wahrscheinlich wird wieder alles unter den Teppich gekehrt damit der Reibach weiterhin stimmt.
  9. #9

    Sebamo, was ist an dem Artikel nicht seriös?
    Ich kenne keinen großen Pharmahersteller, der für seinen Profit nicht über Leichen gehen würde. In dem Business geht es ausschließlich um Geld, nicht um Heilung oder das Wohl des Patienten. Pflichtlektüre und Augenöffner: Virapen - Side Effects: Death - Confessions of a Pharma-Insider.








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