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Umstrittenes Internet-Gesetz: Sieben Fakten zum Leistungsschutzrecht
dapdDas Leistungsschutzrecht ist verabschiedet, gegen den Widerstand vieler Netzpolitiker und Aktivisten. Doch was ändert sich jetzt - für Suchmaschinenbetreiber, Blogger und Verlage? Kann das Gesetz noch gekippt werden? Ein Faktenüberblick.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-886063.html
- #1 01.03.2013 14:01 von
schön eure "Fakten" zum Thema Leistungsschutzrecht, hab dazu nen paar Anmerkungen:
Eindeutig Ja!2. Droht eine Prozesswelle?
Das Gesetz ist so schwammig, das auf jedenfall die Abmahnanwälte Klagen verschicken werden. Die meisten Abgemahnten werden wie erwartet den Gang vors Gericht scheuen, und zahlen. Vor Gericht gehen kostet nämlich erstmal viel mehr Geld, das viele eben nicht haben!
hm, Google war doch der Hauptbösewicht, warum das LSR kommen musste. Hab aber nie Werbung auf deren Seite Google News gesehen! Falsch Aussage der Verlage wiedergegeben!3. Ist das Online-Geschäft der Verlage nun abgesichert?
Nein. Verlage argumentieren, dass Suchmaschinen in direkte Konkurrenz zu den Nachrichtenseiten der Verleger getreten sind, deren Auszüge kostenlos nutzen und anhand von gut platzierter Werbung damit auch noch eine Menge Geld verdienen.
Jein. Was ist ein Zitat und was ist ein kurzer Textausschnitt eines Artikels? Da kann man sich doch hervorragend drüber streiten, bzw Abmahnungen verschicken. Siehe Punkt 2.6. Kann ich in meinem Blog weiter aus Artikeln zitieren?
Ja. Das Zitatrecht gilt weiterhin, auch für Verlagsangebote.
Sind für mich doch etwas viele Vielleichts! Ich würd mir sehr genau überlegen, ob ich als Blogger noch Inhalte von Zeitungen zitiere, oder Links auf die Seiten setze! - #2 01.03.2013 14:09 von
Hahah, Eigentor. Werdendie Verlage nciht mehr zitiert...sterben sie noch schneller. Aber liebe Verlage, es gibt einen Ausweg aus dem Dilemma, was auch eure Printgeschcihten betrifft.
Recherche, Aufarbeitung, Aufbereitung! AP und Reuters kann jeder abschreiben, ab in die Tiefe und keien Skandalsammlungen, Boulevardmist und "das schreiben alle", sondern echte Fakten, echten Tiefgang, nachhaken und dem Leser ERKLÄREN. Dafür braucht man Jounalisten, die gutbezahlt werden, keine Praktikanten und "Freie" die von der Hand in den Mund leben müssen. - #3 01.03.2013 14:18 von
Artikel in Blogs zitieren...
... ist leider in Zukunft nicht mehr ganz unproblematisch. rivva.de hat z.B. gerade angekündigt, in Zukunft keine Snippets mehr zeigen zu wollen. Möchte man als Blogger, dass das eigene Blog auch in Zukunft in Aggregatoren auftaucht, sollte man besser auf Zitate aus Verlagsprodukten verzichten, denn sonst enthält evtl. das eigene Blog bereits genug Verlags-Content, so dass für den Aggregator ein Leistungsschutzgeld anfällt. Dieses rechtliche Risiko werden die wenigsten Aggregatoren bereit sein zu tragen.
- #4 01.03.2013 14:26 von
- #5 01.03.2013 14:29 von
Der wichtigste Fakt fehlt
Googel braucht sich um das Gesetz nicht zu kümmern, da die Verlage eher von Googel als Googel von den Verlagen abhängt. Macht jemand Ärger so kann Googel die jeweilige Seite einfach vom Index nehmen so lange die "Verhandlungen" andauern ohne dass irgend jemand dagegen etwas tun kann, nicht einmal das Kartellamt. Googel kann während den "Verhandlungen" auch nicht zu Zugeständnissen gezwungen werden, sie müssen von ihrer "wir zahlen nix" Position also nicht abweichen und können so lange "verhandeln" bis der Verlag einlenkt und Google weiterhin kostenfrei zitieren darf.
- #6 01.03.2013 14:30 von
Gratis
Es geht doch immer nur darum, was im Netz gratis sein soll. Jetzt haben die Verlage, die sonst ihre Erzeugnisse in Büchern und Zeitungen auf dem Papierweg verkauft haben, einen Teilsieg für ihre elektronische Information errungen. Sie können sich also grö0ere Kopien ihrer Veröffentlichungen bezahlen lassen. Na, und?
Wenn jetzt einer, der meine Weisheiten weitergeben möchte, diesen Text kopiert und verbreitet, darf er das gerne tun. Jeder, der das Internet benutzt um kostenlose Information bereit zu stellen, ist selber schuld.
Die Print-Medien könnten ja ihre Netz-Auflagen kostenpflichtig machen oder ganz einstellen. Wer sich dann informieren möchte, kann immer noch eine Zeitung oder ein Buch kaufen. Dann lohnt sich googlen auch nicht mehr und SPON würde mangels Inhalte verkümmern. Der Forist hofft doch aber, dass die Verlagsleitung nicht Ernst macht! - #7 01.03.2013 14:30 von
das ist n komisches...
... Gesetz denn die verlage zensieren sich somit selber aus dem netz.... deswegen findet man dafür mehr blogger. Der Nachteil: Das recherchieren von informationen die aus online-zeitungen stammen könnte erschwert werden
- #8 01.03.2013 14:36 von
Konjunktive Konjunktive
Dürfte, hätte, könnte wahrscheinlich, oder vielleicht doch nicht? Ein Meisterwerk der Ungereimtheiten. Das Gesetz und der Artikel.
- #9 01.03.2013 14:37 von
optional
Das Leistungsschutzrecht ist als in seinem Kern verändert und hat nun praktisch absolut gar keine Bedeutung mehr... wahrscheinlich nur durchgepeitscht, weil irgendjemand sein Gesicht wahren musste.
Mir wär's insgesamt fast lieber, Google verlässt wegen idiotischer GEMA usw. einfach Deutschland, das würde vielleicht den generell benötigten drastischen Politikwechsel im Bereich Internet vorantreiben.
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