dapdIsrael hat den Literaturnobelpreisträger Günter Grass nach der Veröffentlichung seines umstrittenen Gedichts zur Persona non grata erklärt. Ein Sprecher des Innenministers bestätigte eine entsprechende Entscheidung. Dies bedeutet de facto ein Einreiseverbot.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826327,00.html
Israel hat sich aus freien Stücken für diese Regierung entschieden - der Iran übrigens nicht. Wir sollten nicht glauben, dass alle anderen Israelis die Politik eines Angriffskrieges oder die agressive Vertreibungs- und Landnahmepolitik nicht gut finden würden. Natürlich kritisieren einige Israelis dieses Vorgehen auch - leider eine Minderheit. Wir Deutschen sollten nicht wieder Schuld sein, deswegen: Schluss mit der blinden Gefolgschaft und der Tatsachenverdrehung!
Grass und Nazi - da lachen ja die Hühner.
Ich möchte mal wissen, wie man damals als 17-jähriger "den Wehrdienst" einfach mal so hätte verweigern sollen.
Darf in den werten Foristen einmal zwei Fragen stellen? Sie sind nicht rhetorischer Art. Sie hängen m.E. zusammen.
1. Warum wird Kritik an der Politik Israels so schnell mit Antisemitismus gleichgesetzt?
2. Warum reagieren die offiziellen israelischen und jüdischen Stellen meistens derart aggressiv auf Kritik?
[QUOTE=sysop;9979385]Israel hat den Literaturnobelpreisträger Günter Grass nach der Veröffentlichung seines umstrittenen Gedichts zur Persona non grata erklärt.
Israel outet sich immer wieder, wenn es jemand wagt, sein politisches Verhalten zu kritisieren. Grass hat sicher etwas einseitig die Gefahr eines neuen Weltkriegs beschrieben, aber die Gefahr, die hier von Israel ausgeht, nicht überzogen. Und die ständigen Hinweise auf die Atombombe im Iran erinnert mich immer wieder an die angeblichen Giftgasfabriken im Irak. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, egal ob Amerika oder Israel, oft werden Gründe für den nächsten Krieg nur vorgeschoben. Grass hat gemahnt, mehr nicht. Und das steht auch einem Deutschen zu.