Umstrittenes Bauwerk: Mauer rettete japanisches Dorf vor Tsunamis

Die Tsunami-Katastrophe in Japan hat einen stillen Helden: Gegen starken Widerstand ließ der Bürgermeister eines Küstenortes eine riesige Mauer errichten - an ihr prallten die Wellen ab. Ein Schwur bewog den verstorbenen Politiker zu dem rettenden Bauwerk -*die Bürger sind bewegt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...762341,00.html
  1. #110

    Held, weil er richtig geraten hat?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Tsunami-Katastrophe in Japan hat einen stillen Helden: Gegen starken Widerstand ließ der Bürgermeister eines Küstenortes eine riesige Mauer errichten - an ihr prallten die Wellen ab. Ein Schwur bewog den verstorbenen Politiker zu dem rettenden Bauwerk -*die Bürger sind bewegt.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...762341,00.html
    Dieser Bürgermeister hat nicht gewusst, dass 16 m genau die richtige Höhe war, er hat es geraten. Anderswo waren die Mauern 10 m hoch und haben versagt, bei 10 m Höhe hätte man ihn nicht gefeiert. Hätte er sich für 20 m entschieden, hätte man nach dem Tsunami genauso auf ihm 'rumgehackt wie vorher, die Mauer sei viel zu hoch, hässlich, teuer usw. Man kann es den Bewohnern nicht verübeln, dass sie ihm dankbar sind und ihn feiern, aber eine Glanzleistung waren die 16 m genauso wenig wie 6 richtige im Lotto. Dass diese Höhe, die er nicht aus harter wissenschaftlicher Arbeit berechnet, sondern aus dem Bauch geraten hat, genau die richtige Höhe waren, das war nicht sein Verdienst, sondern pures Glück.
  2. #111

    Alles hängt mit allem zusammen

    Eine solche Mauer in Fukushima und es gäbe in BW keinen grünen MP.

    Und wir bräuchten in Deutschland auch nicht so schnell so viele zusätzliche Windmühlen und Pumpspeicherkraftwerke.
  3. #112

    Bravo!

    Zitat von saddamatus Beitrag anzeigen
    Hauptsache Feindbild gepflegt und dröhnend anderen aufgedrängt.
    Die Gegner dieses Bauwerkes werden wohl kaum Grüne gewesen sein.
    Man kann das vergleichen mit den Diskussionen um Polderbau gegen Hochwasse am Rhein:
    Die dümmlichen Ablehner kommen aus der rückständigen Spiesserschicht die sonst FDP/CDU/FWG wählen. Man verliert prospektive Gewerbeflächen, Siedlungserweiterungszonen und Ackerland. Ähnliches Klientel wie die grundsätzlichen Stromtrassengegner.

    Die von ihnen verleumdeten Ökos sind FÜR solche vorausschauenden, naturnahen Überschwemmungsflächen.
    Der gesunde Menschenverstand weiß dagegen immer absolut, dass so was nur Panikmache und überflüssig ist.

    Dem lapanischen Bürgermeister gebührt ein Denkmal dafür, sich gegen die kleingeistigen Nörgelomanen durchgesetzt zu haben. Das schaffen nur wenige.

    "Die anderen brauchen solche Mauern nicht, wozu dann wir?"
    "Die anderen steigen nicht aus der Atomkraft aus, wozu dann wir?"
    exakt!
  4. #113

    Dazu gehört Intuition."

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Tsunami-Katastrophe in Japan hat einen stillen Helden: Gegen starken Widerstand ließ der Bürgermeister eines Küstenortes eine riesige Mauer errichten - an ihr prallten die Wellen ab. Ein Schwur bewog den verstorbenen Politiker zu dem rettenden Bauwerk -*die Bürger sind bewegt.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...762341,00.html
    Wir sollten mehr auf uns selbst hören, der inneren Intuition, auch wenn es vielen nicht passt. Was Sinn macht lohnt sich immer durchzusetzen.
    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...519123,00.html
  5. #114

    .

    Zitat von Ivy Mike Beitrag anzeigen
    In Deutschland wäre sowas niemals möglich.
    Da hätten die Grün-Bewegten Öko-Wutbürger mit einer Protestwelle das Bauwerk bereits vor der Errichtung überspült.
    was für ein unsinn!!! es besteht ein riesiger unterschied darin ob eine windanlage/stromtrasse/(irgendein von subventionen gepushtes projekt) realisiert werden soll und die bürger erst davon erfahren wenn die bagger auftauchen oder ob lebenswichtige anlagen errichtet werden MÜSSEN damit man von den naturgewalten nicht alle paar jahre in die steinzeit zurück versetzt wird.
  6. #115

    Küstenschutz gibt es auch in Deutschland

    Zitat von Xan1973 Beitrag anzeigen
    In Deutschland würde man gesteinigt.......wenn man nur daran denken würde sowas zu bauen.
    Mir sind in der Neuzeit keine Fälle bekannt, wonach man in Nordfriesland Menschen gesteinigt hätte, nur, weil man Deiche, Mauern oder Fluttore zum Küstenschutz errichtet hätte. Und auch bei den Deicherhöhungen an der Elbe ging es in den letzten zehn Jahren ohne Tote ab.

    Zitat von Xan1973 Beitrag anzeigen
    Inzwischen ist aber durchgesickert, dass das angrenzende Feld einem Bauern gehört, der auch ein Amt in der grünen Lokalpolitik bekleidet.
    So sind leider viele Politiker: Sie vertreten vor allem ihre Eigeninteressen.


    Jag
  7. #116

    Voraussicht

    Hätte wohl Sinn gemacht, so eine Mauer an der Küste vor den AKWs zu bauen.
    Da hat wohl einer das "Restrisiko" falsch berechnet.
  8. #117

    Prioritäten setzen...

    Zitat von Satiro Beitrag anzeigen
    ...Und wir bräuchten in Deutschland auch nicht so schnell so viele zusätzliche Windmühlen und Pumpspeicherkraftwerke.
    Was wir dringender brauchen wäre der Ausbau des Strom-Netzes. Es würde mich nicht überraschen, wenn es sich herausstellt, dass wir schon jetzt viel Windräder haben, deren Strom nicht verbraucht werden kann, wegen mangelnder Stromleitungen.
  9. #118

    ...

    Zitat von yves1981 Beitrag anzeigen
    Davon abgesehen ist wohl die CDU/CSU die Partei mit den meisten Korruptions- Skandalen. Von den Gründen hat man da bisher eher wenig gehört. ;)

    .
    Na sowas, und ich dachte immer, der Schröder wäre von der SPD, aber das war sicher auch nur so eine Tarnung von ihm und nicht wirklich ernst gemeint
  10. #119

    Er hat nicht geraten

    Zitat von Hamberliner Beitrag anzeigen
    Dieser Bürgermeister hat nicht gewusst, dass 16 m genau die richtige Höhe war, er hat es geraten. Anderswo waren die Mauern 10 m hoch und haben versagt, bei 10 m Höhe hätte man ihn nicht gefeiert. [...] Dass diese Höhe, die er nicht aus harter wissenschaftlicher Arbeit berechnet, sondern aus dem Bauch geraten hat, genau die richtige Höhe waren, das war nicht sein Verdienst, sondern pures Glück.
    Das ist nicht korrekt. Er wollte eine Mauerhöhe von 15,5m, weil es in der Vergangenheit (Tsunami von 1896) bereits eine 15m-Welle gab. Das war daher nicht aus dem Bauch geraten, sondern eine rationale Entscheidung.