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Umstrittener Regelsatz: Berliner Gericht hält Hartz IV für zu niedrig
DPADer Hartz-IV-Regelsatz ist zu niedrig, das hat das Berliner Sozialgericht entschieden. Alleinstehende müssten 36 Euro mehr bekommen, Familien rund 100 Euro. Anders sei eine menschenwürdige Existenz nicht möglich. Nun muss sich das Bundesverfassungsgericht mit dem Fall beschäftigen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...829753,00.html
- #1 25.04.2012 15:34 von
- #2 25.04.2012 15:39 von
Der Vorgang an sich ist ja nichts ungewöhnliches. Viele Sozialgerichte, viele Meinungen. Man mag der einen oder der anderen Meinung sein, zu dem Thema ist ja eigentlich alles gesagt.
Mir stieß lediglich das Titelbild ein wenig schräg auf. Man erkennt ja kein "Plattenbaugebiet", sondern eine Familie, möglicherweise lebt sie von Hartz IV, möglicherweise nicht. Zumindest suggeriert das Bild offenbar einen bestimmten Hartz-IV-Typus. - #3 25.04.2012 15:39 von
Der Betrag wurde willkürlich gewählt und man kann davon nicht wirklich leben. Zudem werden die aktuellen Preissteigerungen, die ja auch für Arbeitnehmer spürbar sind, nicht genügend berücksichtigt. Wahrscheinlich soll Hartz IV. politisch gewünscht unbequem bleiben. Besser wäre aber, die Löhne auch im Niedriglohnbereich so anzuheben, dass es reizvoller ist, arbeiten zu gehen, als Hartz IV zu beziehen. (Mindestlohn)
- #4 25.04.2012 15:40 von
nachvollziehbar
jeder de einmal längere Zeit Hartz IV bekomen hat das nur für überleben reicht. Und zwar nur für einen gewisen Zeitraum. enn man vorher gut verdient hat, geht es ja noch. Aber bei geringsten geringsten Neuanscaffngen, klafft schon ein Loch im Budget.
- #5 25.04.2012 15:40 von
Galoppierendes Gutmenschentum
jetzt schon in der Gerichtsbarkeit anzutreffen. Wurde in dem Urteil auch angeführt, woher dieser Mehrbetrag kommen soll? Oder ist der Richter auch bereit, für die Folgen seines Urteils selber aufzukommen?
Im Übrigen muss es wenn schon: Deutsche Menschenwürde heißen, denn in vielen Teilen der Welt dürfte das Existenzminimum weit unter dem in Deutschland liegen.
bigeagle198 - #6 25.04.2012 15:40 von
- #7 25.04.2012 15:41 von
Prima Titelbild!
Jetzt wissen wir, wie sich SPON die typische Hatz IV-Familie vorstellt:
Mindestens fünf Kinder, Mama schwer krankhaft adipös Kinder etwas weniger. Erinnert an Tilo Sarrazin, der einst meinte, mit Unterernährung hätten seine Sozialhilfeempfänger nicht zu kämpfen...
T-Shirts von Kik...
Alle gemeinsam beim Ausflug zum Sozialamt, um dem Sachbearbeiter mal richtig die Meinung geigen...
Wo der Kindesvater ist, darf sich der Betrachter ausmalen...
Danke für diese Einschätzung lieber SPON... - #8 25.04.2012 15:42 von
Was ist denn die exakte Definition vom "Menschenwürdig"? Daß Hartz IVer oft mehr Geld haben als Studenten? Und daß Ihnen neben Geld für Alkohol und Zigaretten auch noch der Fernseher bezahlt wird?
Menschenwürdig und Überleben sind zwar zwei komplett unterschiedliche Dinge, wenn aber der Staat mehr als das ablsout notwendigste bezahlt, um einen Anreiz zu schaffen, die eigene Situation zu reflektiern und ändern zu wollen, und Hartz IVer für keinerlei Gegenleistung ein Bier, eine Kippe und einen Fernsehabend im warmen Wohnzimmer aus der Staatskasse bezahlt bekommen, dann ist das gelinde gesagt Luxus. - #9 25.04.2012 15:44 von
Eine erkennbar übergewichtige Frau mit vier Kindern (im Osten). Mehr vorurteilsbeladene Bebilderung dieses Artikel geht wohl nicht...
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