Zitat von
santa23_2
Seit fast einem Jahr läuft bei mir dieser Selbstversuch, da ich vorübergehend aufgehört habe zu arbeiten und wieder die Schulbank drücke. Seitdem lebe ich von 600€/Monat was abzüglich Miete ca. Hartz4 Niveau ist. Mit 132€ im MOnat für Lebensmittel komme ich bei weitem hin, meist ist es weniger. dazu muss man allerdings auch sagen, dass ich vegetarier bin...wobei fleisch früher einmal wie m.m.n. auch sinnvoll ein luxusprodukt war und eben nicht täglich gegessen wurde.
mal eine beispieleinkaufsliste für ne woche (sogar eher üppig):
2,5 KG Kartoffeln 2€
1 KG Nudeln 2€
1 KG Reis 1,5€
2 KG Zwiebeln 2€
2 Köpfe Salat 3€
2 KG Äpfel 2€
1KG Bananen 1,5€
Tomatenmatsche(2) 1€
Dose Mais 0,5€
Dose Bohnen 0,5€
2 KG Karotten 1€
1 KG Zucchini 2€
Gewürze (anteilig)2€
Öl,Essig(anteilig)1€
Butter 1€
1 KG Brot 3€
Brotaufstrich 3€
2L Milch 1€
500g Müsli 1€
Gesamt:
31€
davon essen oft auch 2, dann aber insgesamt eher 40€
Bevor jemand darauf rumhackt und es zerpflückt: Das ist eine Beispielliste für eine einzelne Woche. Mal ist was Zusätzliches und mal etwas weniger dabei.
und Flüssigkeit kommt bei mir aus dem Wasserhahn... ;)
ich weiß nicht warum manche leute meinen man bräuchte Saft, Limonade, oder Wasser mit Kohlensäure zum überleben.
War am Anfang schwierig mit dem Geld klarzukommen, aber nachdem ich mich mal daran gewöhnt hatte wars garkein Problem mehr.
Ich bin trotzdem kein freund von hartz4, jedoch finde ich, dass bei den punkten die es daran zu kritisieren gibt die höhe des regelsatzes relativ weit hinten steht.
das hauptproblem ist doch, dass hartz4 firmen die geringe gehälter zahlen massiv subventioniert. hierüber sollte man reden und entsprechenden druck machen. wenn das weitgehend abgeschaltet wäre (ja, die annahme dass das passieren wird ist recht ilusorisch) würden gewiss so viele mittel freiwerden dass man ne tägliche kaviarration in den regelsatz aufnehmen könnte.