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Umstrittener Radprofi: Doping-Ermittlungen gegen Armstrong eingestellt

Die US-Staatsanwaltschaft hat Lance Armstrong*vom Vorwurf*des Dopings freigesprochen - und die Ermittlungen gegen den ehemaligen Radprofi eingestellt. Eine Begründung*lieferte sie*nicht. Dabei waren die Vorwürfe gegen den 41-Jährigen groß.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,813300,00.html
  1. #10

    Wieso kommt jemand nach zehn Jahren damit raus, daß er Armstrong beim Doping beobachtet hat? Was hat ihn zehn Jahre mundtot gemacht, so daß er nicht ein mal den Tip geben konnte, in den Kühlschrank zu schauen? Oder was bewegt diesen Mitwisser und Dulder genau zum jetzigen Zeitpunkt, auszusagen? Oder kurz, was hat sich zwischen den Beiden verändert? Oder ist es nur die eigene Einstellung zum Doping gewesen?

    Das soll nicht heißen, daß diese Aussage nicht wahr ist, nur ist sie auch nicht viel mehr, als ein Anhaltspunkt für weitere Untersuchungen, und Zeitreisen mit Blick in den Kühlschrank sind schwierig.
  2. #11

    Witzle gemacht....

    Zitat von ottelor Beitrag anzeigen
    ... und das ist auch gut so.
    Er wurde (offiziell) nie positiv getestst, also ist er sauber. Mann sollte sich vielleicht einmal an die Tester oder seine Ärzte wenden. M.E: wird immer nur der Sportler durch die Medien gezogen, aber der kennt sich in der Regel gar nicht damit aus, beschafft und verabreicht sie sich nicht selber und von ihm werden von der Öffentlichkeit Leistungen erwartet, die ein Mensch "ohne" sicher nicht erbringen kann. Das wissen alle, auch die lieben Medienvertreter. Siegt er nicht, wirnd nix übertragen oder berichtet, siegt er, wird scheinheilig nach Doping gefahndet, obwohl alle wissen das das ohne nicht geht. Die Anforderungen, gerade an Radsportler sind unmenschlich!
    Ich bin/war selbst großer LA-Fan...schon weil er sich nach seinem Krebs zu solchen Höchstleistungen gepusht hat...außerdem war das "wegziehen" im Rennen am Berg damals total beeindruckend. Auch seine Taktik mit der Mannschaft (Radfahren ist, was vielen nicht bewußt ist ein Mannschaftssport) war super und hat das Feld bei der Tour beherrscht....das entschuldigt allerdings nicht sein Doping...und das ist durch Kontrolle der B-Probe (auch wenn das nicht zu rechtlichen Konsequenzen geführt hat oder nicht führen konnte) ein Beweis. Deshalb darf man Armstrong auch ungestraft des Dopings beschuldigen...ansonsten würde es Prozesse und Verfügungen hageln.
    Ihre Argumentation das Sportler nur arme Opfer sind, stimmt sicher in vielen Fällen...aber gerade nicht bei LA...der hat sein Manegement selbst bestimmt...hat eine knallharte Presse und Öffentlichkeitsarbeit betrieben, sogar (als AMI!!!) französisch gelernt um bei der Tour mehr Sympathien zu bekommen....also LA wußte genau was er macht und er war auch der Boss in seinem Team...genau das konnte man ja bei seinem Comeback sehen als er Zähneknirschend Contador den Vortritt lassen mußte...da war er eben nicht mehr der Boss...hat er halt nicht begriffen...zu großes EGO.
    Das jeder der die Tour fährt auf die eine oder andere Art dopt sollte jedem Hobbyradler klar sein der mal einen Alpenpass überquert hat...schon in der Radsportjugend wird mit Aspirin, Ibuprophen gegen Schmerzen und Asthmasprays gearbeitet...ansonsten haste keine Chance....was ich nicht als Entschuldigung ansehe...Doping ist Mist...aber leider gibts den Sport nicht ohne...und ich schaue auch weiterhin die Tour.
    Ihrer Kritik an den Medien stimme ich voll zu. Die selbstgerechten Labberhansel, besonders im ÖR loben den Sieger in den Himmel...der zweite hat nur die Holzmedallie und hat versagt...dabei sind die Damen und Herren Sportreporter meist selbst nicht in der Lage in den dritten Stock zu laufen ohne zwischendrin Pause zu machen.
  3. #12

    US-Staatsanwaltschaft stösst keinen "National Hero" vom Sattel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die US-Staatsanwaltschaft hat Lance Armstrong*vom Vorwurf*des Dopings freigesprochen - und die Ermittlungen gegen den ehemaligen Radprofi eingestellt. Eine Begründung*lieferte sie*nicht. Dabei waren die Vorwürfe gegen den 41-Jährigen groß.

    Umstrittener Radprofi: Doping-Ermittlungen gegen Armstrong eingestellt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    Sportler, erst recht an der Tour de France teilnehmende Radsportler, die ums gelbe Trikot kämpfen, fahren sozusagen stellvertretend für ihre ganze Nation. Millionen von Landsleuten sind im Geiste dabei, sitzen im Geiste mit im Sattel, wenn sie z.B. eine berühmte Bergetappe gewinnen.

    Da wird eine amerikanische Staatsanwaltschaft sich schwer tun, einen "national hero" vom Sattel zu stossen, auch, wenn die Doping-Belege erdrückend sind. Und wir Deutsche trauern natürlich um unseren Jan Ullrich, zu dessen Tour de France Etappen Tausende mit ihren Wohnmobilen gepilgert sind, wo Millionen vorm Fernseher sitzend mit gefahren sind.
  4. #13

    Mensch schreiben sie doch keine Märchen

    Zitat von zoon.politicon Beitrag anzeigen
    Sportler, erst recht an der Tour de France teilnehmende Radsportler, die ums gelbe Trikot kämpfen, fahren sozusagen stellvertretend für ihre ganze Nation. Millionen von Landsleuten sind im Geiste dabei, sitzen im Geiste mit im Sattel, wenn sie z.B. eine berühmte Bergetappe gewinnen.

    Da wird eine amerikanische Staatsanwaltschaft sich schwer tun, einen "national hero" vom Sattel zu stossen, auch, wenn die Doping-Belege erdrückend sind. Und wir Deutsche trauern natürlich um unseren Jan Ullrich, zu dessen Tour de France Etappen Tausende mit ihren Wohnmobilen gepilgert sind, wo Millionen vorm Fernseher sitzend mit gefahren sind.
    Sie sind ja mal wieder der Prototyp es Märchenschreibers. Schon die Überschrift entlarvt sie eindeutig: "US-Staatsanwaltschaft stösst keinen "National Hero" vom Sattel"! Hört sich gut an. Nettes Märchen.

    Peinlich für sie ist aber, hätten sie sich mal ein wenig informiert! Wenn sie schon Märchen schreiben, dann sollten sie den Artikel zumindest druchlesen. Wenn sie das getan hätten, dann wären sie über den Namen "Jeff Novitzky" gestolpert. Und wenn sie sich dann über diesen Mann ein wenig informiert hätten, dann wäre selbst ihnen klar geworden, wie peinlich ihre These / Märchen ist!
  5. #14

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    Ich bin/war selbst großer LA-Fan...schon weil er sich nach seinem Krebs zu solchen Höchstleistungen gepusht hat...außerdem war das "wegziehen" im Rennen am Berg damals total beeindruckend. Auch seine Taktik mit der Mannschaft (Radfahren ist, was vielen nicht bewußt ist ein Mannschaftssport) war super und hat das Feld bei der Tour beherrscht....das entschuldigt allerdings nicht sein Doping...und das ist durch Kontrolle der B-Probe (auch wenn das nicht zu rechtlichen Konsequenzen geführt hat oder nicht führen konnte) ein Beweis. Deshalb darf man Armstrong auch ungestraft des Dopings beschuldigen...ansonsten würde es Prozesse und Verfügungen hageln.
    Ihre Argumentation das Sportler nur arme Opfer sind, stimmt sicher in vielen Fällen...aber gerade nicht bei LA...der hat sein Manegement selbst bestimmt...hat eine knallharte Presse und Öffentlichkeitsarbeit betrieben, sogar (als AMI!!!) französisch gelernt um bei der Tour mehr Sympathien zu bekommen....also LA wußte genau was er macht und er war auch der Boss in seinem Team...genau das konnte man ja bei seinem Comeback sehen als er Zähneknirschend Contador den Vortritt lassen mußte...da war er eben nicht mehr der Boss...hat er halt nicht begriffen...zu großes EGO.
    Das jeder der die Tour fährt auf die eine oder andere Art dopt sollte jedem Hobbyradler klar sein der mal einen Alpenpass überquert hat...schon in der Radsportjugend wird mit Aspirin, Ibuprophen gegen Schmerzen und Asthmasprays gearbeitet...ansonsten haste keine Chance....was ich nicht als Entschuldigung ansehe...Doping ist Mist...aber leider gibts den Sport nicht ohne...und ich schaue auch weiterhin die Tour.
    Ihrer Kritik an den Medien stimme ich voll zu. Die selbstgerechten Labberhansel, besonders im ÖR loben den Sieger in den Himmel...der zweite hat nur die Holzmedallie und hat versagt...dabei sind die Damen und Herren Sportreporter meist selbst nicht in der Lage in den dritten Stock zu laufen ohne zwischendrin Pause zu machen.
    Kann ich alles so unterschreiben. LA war immer beeindruckend - sportliche. Menschlich war er bei mir seit dem Fall Filippo Simeoni unten durch - da hat sich gezeigt, was er für ein skrupelloser Mensch ist und wie er es wirklich mit dem Kampf gegen Doping hält.

    Wer weiß, was da bei den Staatsanwälten im Hinterzimmer gesprochen wurde. Hier gehts ja anscheinend um einen zukünftigen Präsidentschaftskandidaten.
  6. #15

    Ich finds gar nicht mal so schlimm...

    Jeder weiß, dass er gedopt hat. Soll er seinen Ruhm haben. Der spanischen Fußballnationalmannschaft 2008 und 2010 und der deutschen WM-Elf '54 wird auch nicht der Titel weggenommen, obwohl klare Indizien vorhanden sind.
  7. #16

    Die ganz Großen...

    die Einen dopen sich mit Chemie...
    die Anderen mit Gold...

    und die ganz Großen... mit beidem!
  8. #17

    US-Staatsanwaltschaft hat doch die Ermittlungen gegen Armstrong eingestellt

    Zitat von n.holgerson Beitrag anzeigen
    Sie sind ja mal wieder der Prototyp es Märchenschreibers. Schon die Überschrift entlarvt sie eindeutig: "US-Staatsanwaltschaft stösst keinen "National Hero" vom Sattel"! Hört sich gut an. Nettes Märchen.

    Peinlich für sie ist aber, hätten sie sich mal ein wenig informiert! Wenn sie schon Märchen schreiben, dann sollten sie den Artikel zumindest druchlesen. Wenn sie das getan hätten, dann wären sie über den Namen "Jeff Novitzky" gestolpert. Und wenn sie sich dann über diesen Mann ein wenig informiert hätten, dann wäre selbst ihnen klar geworden, wie peinlich ihre These / Märchen ist!
    Was an meinem Beitrag peinlich bzw. ein Märchen sein soll, erschliesst sich mir nicht: Es ist doch Inhalt des Artikels bzw. Fakt und kein Märchen, dass die US-Staatsanwaltschaft, die Ermittlungen gegen Armstrong eingestellt hat, obwohl Jeff Novitzki mit viel Energie ermittelt hat und es viele Hinweise auf Doping von Armstrong gibt .
  9. #18

    Zitat von blra Beitrag anzeigen
    Jeder weiß, dass er gedopt hat. Soll er seinen Ruhm haben. Der spanischen Fußballnationalmannschaft 2008 und 2010 .... wird auch nicht der Titel weggenommen, obwohl klare Indizien vorhanden sind.
    Pfffff, neidischer Witzbold.
  10. #19

    Zitat von taschenradio Beitrag anzeigen
    Ein einziger Witz! Jedenfalls ist der Mann besser im Vertuschen als Jan Ullrich.
    Aha. Wurde Ullrich zwischenzeitlich verurteilt? Bislang hat sich auch der aus allem rausgewunden.








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