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Umstrittener Politiker-Freund Schmidt: Das System M@nfred
Dem Bundespräsidenten bereitet er Ärger - jetzt*kommen auch pikante Details über Manfred Schmidts Bekanntschaft*zu anderen Politikern ans Licht. Kurt Beck ließ sich von*dem Party-Manager einen Flug im Privatjet bezahlen, Grünen-Chef Özdemir feierte mit ihm eine Fußball-Sause.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...812888,00.html
- #220 04.02.2012 12:36 von
Mit Verlaub......
...dies sind Unterstellungen die Sie nicht beweisen können!
Sie tun ja gerade so als ob "die Medien" in einem rechtsfreien Raum existieren bzw. arbeiten würden. Wie kommen Sie darauf?
Oder wollen Sie lieber Presse "kontrollieren"? Das wäre dann die logische Konsequenz. Ansonsten gelten auch für die "Berichterstattung" in Deutschland die einschlägigen Gesetze! Sie können jederzeit gegen eine falsche Berichterstattung vorgehen.
Oder haben Sie evtl. gegenteilige Beweise? - #221 04.02.2012 17:19 von
Leider keine Unterstellungen sondern beschreibt
die Fakten der Praxis.
Die Medien unterliegen nur eingeschränkt dem Recht wie normale Bürger, z.B. mit Zeugnisverweigerungsrecht, Informantenschutz auch bei Straftaten usw. Die Ausformung des GG Art 5 durch die Rechtssprechung hat da schon ganz schöne Blüten getrieben.
Es reicht ja schon ein Gerücht und schon ist bei der Presse der Datenschutz höchstrichterlich außer Kraft gesetzt, siehe beispielsweise die Grundbuchrecherche des Spiegel bei Wulff oder auch den Scheckbuchjournalismus (Bezahlung von Informanten für illegal beschaffte Unterlagen), alles für die Presse legal.
Es muss ein besonderes Kontrollgremium her, analog zur Kontrolle der Richter, denn auch die haben weite Freiräume, aber nicht absoluten Freiraum. Es reichte, wie gesagt, den Pressekodex für rechtlich verbindlich zu erklären und dieses Recht durch dieses besondere Gremium zu kontrollieren und zu sanktionieren. BILD verstößt ständig gegen den Pressekodex und wird vom Presserat dafür gerügt, aber es hat keinerlei Konsquenzen.
Gegen falsche Berichterstattung ist nur bei eindeutigen Fakten möglich, bei diffus gefassten Behauptungen, Vermutungen haben sie keine Chance. da hat die Presse ein weites Manipulationsfeld, denn sie muss im Gegensatz zum Staatsanwalt nicht vollständig BE- und ENTlastende Fakten vollständig darstellen. Sie kann mit Fakten, aus dem Zusammenhang gerissen, nur teilweise dargestellt und mit persönlichen Meinungen und Vermutungen vermischt ohne Kennzeichnung arbeiten. Widerspricht zwar massiv dem Pressekodex, bleibt aber völlig folgenlos.
Beispielsweise Herr Diekmann, dem das Berliner Kammergericht in einer Urteilsbegründung bescheinigte, dass er als Chefredakteur der Bild „bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung Anderer sucht“
Noch Fragen ? - #222 04.02.2012 17:29 von
den verdacht hege ich auch seit einiger zeit. angefangen hat es mit den diskussionen über die notwendigkeit des amtes, als köhler zurückgetreten ist.
und jetzt geht es munter weiter und hat damit angefangen, daß es nur mit massiver einflussnahme auf die abstimmenden dazu gekommen ist, herrn wulff dann endlich, endlich im dritten wahlgang durchzubekommen. - #223 05.02.2012 10:21 von
Zu dem....
...aufgeführten "Bildhaften" Beispiel.... ;-)
...nein natürlich nicht. Diese Praxis ist mir durchaus bekannt. Auch die der Methode: "Fragestellung", damit ist man prima aus dem Schneider, und Bild arbeitet gerne damit. Schliesslich ist eine Frage keine Behauptung und passt oftmals sehr gut in nicht so koschere Geschichten.
Im Zusammenhang mit dem Presserat, ich denke wir beide wissen warum dieser gegründet wurde (Stichwort: Bundespressegesetz),
und Ihrem Beispiel Bild....haben Sie aber auch ausgerechnet den größten Nutzniesser eines zahnlosen Tigers herausgepickt. Da kann man selbstverständlich nur zustimmen! :-)
Diese "Freiheiten" der Presse, gerade gesetzlich verbriefte,
haben aber auch ihren nötigen Hintergrund bezügl. einer freien und objektiven Berichterstattung. Die muß mir nicht immer schmecken und wird auch leider manchmal gedehnt bzw. mißbraucht. Nur sind dies, wie in vielen anderen Berufen auch, eher die Ausnahmen als die Regel. Von einer Pauschalverurteilung "der" Medien kann nicht die Rede sein!
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