Forum


 

Umstrittener Einsatz: Wie Söldner somalische Piraten jagen

Es sind Bilder, wie man sie noch nicht gesehen hat: Ein Video belegt, wie private Sicherheitskräfte an Bord eines Frachters einen Piratenangriff abwehren. Noch sind solche Einsätze umstritten - doch die Bundesregierung arbeitet an einem Gesetz, das Söldner auf deutschen Schiffen legalisieren soll.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,827202,00.html
  1. #80

    Wenn schon denn schon

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sind Bilder, wie man sie noch nicht gesehen hat: Ein Video belegt, wie private Sicherheitskräfte an Bord eines Frachters einen Piratenangriff abwehren. Noch sind solche Einsätze umstritten - doch die Bundesregierung arbeitet an einem Gesetz, das Söldner auf deutschen Schiffen legalisieren soll.

    Umstrittener Einsatz: Wie Söldner somalische Piraten jagen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Ich denke mal wenn die Reeder Ihre Schiffe ausgeflaggt haben und
    ihre Besatzungen billig aus dem Ausland rekrutieren, dann handelt es
    sich außerdem auch nicht mehr um deutsches Hoheits- gebiet und
    so sollten sie sich auch von dort Hilfe und Unterstützung holen und
    nicht den deutschen Steuerzahler zur Kasse bitten.
    Flagge z.B. von Liberia, dann auch bitte zum Schutz Kriegsschiff und
    Soldaten von Liberia.
    Was haben wir damit zu tun? Eliminieren die Arbeitsplätze einer ganzenBrange und jammern dann um Hilfe.
  2. #81

    .

    Zitat von loncaros Beitrag anzeigen
    eine derart große Waffe kann man von einem Skiff gar nicht abfeuern, geschweige denn irgendwie zielen. Da bin ich lieber mit nato standard auf dem Deck des Frachters und habe Deckung bis zur Brust.
    eine m2 browning kann man ohne weiteres auf einem schiff montieren. genauso geht das auf piratenbooten. ich bezweifle aber das die piraten die logistik für 50. cal munition auf dauer haben.
  3. #82

    .

    Zitat von seine_unermesslichkeit Beitrag anzeigen
    Man gebe mir ein gutes Radar, das bewährte MG42 mit 10000 Schuss, 50 Wechselläufe und 1000€ Sold täglich. Dann kommt kein Pirat näher als 300 Meter ran an den Kahn!
    ich bin dabei als zweiter mann am mg. aber bitte etwas mehr munition und einige zweitwaffen (8
  4. #83

    ...

    Zitat von homeuser Beitrag anzeigen
    Da werden die Piraten samt 10 Mann, automatischen Waffen und Raketenwerfer sicherlich riesige Angst bekommen wenn da ein Sicherheitsmann mit einer Walther P99 an Bord ist...
    Das habe ich mir auch gedacht, als ich den Bericht gelesen habe. Da können sich unsere Politiker und Beamten wieder mal so richtig austoben. Frei nach dem Motto: Keine Ahnung vom Leben aber Vorschriften machen...
  5. #84

    Bitte?

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Warum keine Mariinfanteristen als Begleitschutz auf Deutschen Handelsschiffen? Der Schutz Deutscher Interessen ist ja schließlich deren Beruf.
    Der "Schutz deutscher ..." was?

    Mir fallen viele Laender, sogar schon in der sog. "EU", und etliche Staaten Europas ein, sowie viele andere, starke Nationen, die sowohl "ihre Interessen" verstehen und artikulieren wie auch durchzusetzen willens und in der Lage sind, und sowohl im (Schutz-, wie Fuersorge-)Sinne ihrer Buerger_innen wie aber auch dessen politisch-oekonomischen Sinne.
    Bei Deutschland faellt mir dahingehend nur "Scheckbuch", oder, schon fast wie daheim, "sollen sich doch gefaelligst andere um unsere Landsleute kuemmern" ein.

    Das der Schutz von Deutschen und originaer deutschen Interessen nun, und hier nun bei der Piratenabwehr, wieder bei den Landsknechten landet, weil der "deutsche Staat" abermals ein Totalausfall bedeutet, erinnert an die "Tradition" des Landes, und schon aus den Zeiten 1618-1648 und f.f..
    Selbst bei Bundespraesidenten, auch wenn diese nur leichte Andeutungen bzgl. eines "Schutzes wohlverstandener Interessen der Bundesrepublik" aeussern, werden geschasst.
    Ein Dauertrauerspiel, was schon Heinrich Heine so sah, und in beruehmte wie heute noch gueltige, echte Gedichtverse zu giessen verstand. Heine, so aktuell wie schon 1844 aus dem franz. Exil.
  6. #85

    Mein Vater pflegte zu sagen: "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um..."

    Klar soweit, liebe Piraten?
  7. #86

    Sollten Sie persoenlich ...

    Zitat von ugur_berlin Beitrag anzeigen
    ...Man darf einfach nicht mit Piraten und/oder Terroristen verhandel. Jede Verhandlung und jede Veröffentlichung macht diese Menschen erfolgreich und es ist egal ob der Beitrag "positiv" oder "negativ" ist.
    Für diese Menschen ist es auf alle Fälle "POSITIV" und dadurch gibt es genig Nachahmer.
    ... als Opfer betroffen sein, hoffe ich, dass man sich Ihrer mutigen Zeilen erinnern moege. Ein Aufwand weniger.
  8. #87

    Das glauben Sie doch selber nicht

    Zitat von Benkom Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich, das Video ist ziemlich krass. Die Leute schießen da auf Menschen die sehr wahrscheinlich gezwungen werden Piraterie zu betreiben.
    z.B. das Frau und Kind dem Mann weggenommen werden und erst wenn er ein Schiff heimbringt bekommt er sie anscheinend wieder.
    Und die Köpfe der Organisation sitzen irgendwo im Hinterland und lassen es sich gut gehen.

    Also ich währe da gern für ne andere Lösung.
    Jemand ein Vorschlag?
    Ich möchte Sie mal sehen wenn Ihr Haus ständig Ziel von Überfällen wird, Sie würden doch als erstes nach der Polizei rufen ...

    Diese Piraten verstehen nur eine Sprachen und deshalb geht es nur mit Sicherheitsleuten. Basta! Neulich wurde einem Kapitän ein Arm abgesägt um die Reederei zur Zahlung zu ermutigen - glauben Sie dass man die Piraten dazu gezwungen hat per Befehl aus dem "Hinterland" ... das sind Räuber - die verdienen kein Mitleid.
  9. #88

    Na also ...

    Man fragt sich, was da die ganze Zeit so schwer daran war, ein paar ballerwütige Söldner mitfahren zu lassen?
    Allerdings scheinen die sich damit eine goldene Nase zu verdienen, wenn man die 70-150.000.- Dollar Lohn für eine Woche Schutz bei 5 Mann, anschaut. Aber auch da dürfte die Globalisierung bald greifen :-)
    Und Deutschland hat natürlich nichts besseres zu tun, als umgehend Ausbildungsnachweise und Zertifikate zu verlangen, bevor auf waffenstarrende Angreifer geschossen werden darf.

    Wie wäre es mit einem offiziellen Söldner-Beauftragten einer eigens zu gründenden Söldnerüberwachungsbehörde auf jedem Schiff? Wann kommt die erste Söldner-Gewerkschaft, die die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall thematisiert? :-))

    Aber endlich tut sich wenigstens was. Keine falsche Scham. In entsprechenden Piraten-Gebieten an jeder Seite des Schiffes dick und fett sichtbar ein derbes Maschinengewehr auf der Reeling montieren. Wer sich dann noch traut, in einer Nusschale den Frachter entern zu wollen, der bekommt eben eine Ladung Hochgeschwindigkeits-Liebesgrüße vor den Latz gezimmert.
    Was ist bloß los in der Welt? Sonst hat doch auch kein Land Probleme damit, seine hochgerüstete Kriegsmaschinerie in Gang zu setzen, um scheßwütige Diktatoren zu bombardieren. Was ist da der Unterschied zu ein paar popeligen Piraten?
  10. #89

    Zitat von nouras Beitrag anzeigen
    Seh ich ganz genau so. Der Einsatz könnte dadurch sogar noch gefährlicher werden, da die abschreckende Wirkung der Waffe nur teilweise gegeben ist.
    'Teilweise gegeben' ist leicht untertrieben....würde sagen die wirkung ist gleich Null.
    Da hilft nur das gute alte MG 2......








TOP



TOP