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Umstrittener Dichter: Frauen sind nicht wie Grass

DPAWie konnte es Günter Grass so weit bringen? Es liegt weder an seiner künstlerischen Leistung, noch an seiner bestechenden Intelligenz. Sondern allein daran, dass er deren Existenz so penetrant herbeigeredet hat. Er ist ein Männerdarsteller wie aus dem Bilderbuch.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...826519,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie konnte es Günter Grass so weit bringen?
    Keine Ahnung, ob es nochmals zu einem Angriff um den Führungsposten reichen wird. Das Geheimnis seiner Energie wird er mit sich nehmen. Dieses Rätsel, wie Männer es immer wieder schaffen, an die Spitze zu kommen, allein weil sie es eben wollen. Im Fall Grass ist es weder die künstlerische Leistung noch die bestechende Intelligenz, die ihn so weit brachte. Sondern die ständige, penetrante Behauptung von deren Existenz. In der Welt der Männer langt es vermutlich, das Kinn nach vorne zu schieben, den Gegner beiseite zu walzen, nicht zuzuhören, keine Rücksicht auf Verluste.
    Eine Strategie, die keiner Frau einfiele, wage ich zu behaupten. Aber eine Frau käme sowieso nie an die Stelle eines Grass. Frauen sind nicht politisch, sie sind niedlich.

    Umstrittener Dichter: Frauen sind nicht wie Grass - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Ich würde nicht zu behaupten wagen,
    dass die o.g. Strategien keiner Frau einfielen. Die - durchaus treffenden und gut zu lesenden - Seitenhiebe auf einen unsymphatischen Machtmenschen lesen sich wie eine ABSOLUT zutreffende Charakterisierung meiner früheren CHEFIN.
  2. #2

    Nobelpreiskomitee

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie konnte es Günter Grass so weit bringen? Es liegt weder an seiner künstlerischen Leistung, noch an seiner bestechenden Intelligenz. Sondern allein daran, dass er deren Existenz so penetrant herbeigeredet hat. Er ist ein Männerdarsteller wie aus dem Bilderbuch.

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    Was für ein erbärmlicher Emanzipierungsversuch! Wenn Sie es noch nicht zum Nobelpreis geschafft haben, müssen Sie sich jetzt noch die einzelnen Mitglieder des Nobelpreiskomitees vornehmen, die diesem
    ja anscheinend so fatalen Irrtum unterlagen, Herrn Grass diesen
    Preis zu verleihen. Sie werden ihn wohl nicht bekommen.
    Muß hier eigentlich immer noch nachgetreten werden?
  3. #3

    Fan

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie konnte es Günter Grass so weit bringen? Es liegt weder an seiner künstlerischen Leistung, noch an seiner bestechenden Intelligenz. Sondern allein daran, dass er deren Existenz so penetrant herbeigeredet hat. Er ist ein Männerdarsteller wie aus dem Bilderbuch.

    Umstrittener Dichter: Frauen sind nicht wie Grass - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Frau Berg, wenn Sie so weitermachen, werde ich noch zu ihrem Fan. Und das nicht nur aus Protest gegen die oft unsachlichen Kritiken hier im Forum, - typisches Männergehabe - sondern weil Sie sich trauen, im langweiligen, maskulin domninierten Medieneinerlei andere, nicht stromlinienförmige Standpunkte zu vertreten. Weiter so.
  4. #4

    Zustimmung...

    Zitat von Olli68 Beitrag anzeigen
    Ich würde nicht zu behaupten wagen,
    dass die o.g. Strategien keiner Frau einfielen. Die - durchaus treffenden und gut zu lesenden - Seitenhiebe auf einen unsymphatischen Machtmenschen lesen sich wie eine ABSOLUT zutreffende Charakterisierung meiner früheren CHEFIN.
    Meine Chefin war genau so. Und dann fuhr sie mit ihrem Kinn gegen die Wand, und die Firma gleich mit.
    Ich vermute, die Charaktereigenschaften, die wir, die Gesellschaft, mit Macht und Ressourcen belohnen, sind nicht die positivsten. Mal schauen, was der nächste Silberrücken uns grunzen wird.
  5. #5

    Wie erbärmlich...

    Zitat von Olli68 Beitrag anzeigen
    Ich würde nicht zu behaupten wagen,
    dass die o.g. Strategien keiner Frau einfielen. Die - durchaus treffenden und gut zu lesenden - Seitenhiebe auf einen unsymphatischen Machtmenschen lesen sich wie eine ABSOLUT zutreffende Charakterisierung meiner früheren CHEFIN.
    ... dass sogar Frau Berg sich jetzt noch zu Grass einlassen muss. Wenn man ein bestimmtes Tabu anrührt, wird aus allen Rohren geschossen; die Person, nicht ihre Standpunkte, wird systematisch diskreditiert und demontiert.

    Vor einigen Jahren hat es Walser getroffen, nun Grass, und es könnte jeden treffen, von Helmut Schmidt bis Nelson Mandela.

    Haarsträubend.
  6. #6

    Arm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie konnte es Günter Grass so weit bringen? Es liegt weder an seiner künstlerischen Leistung, noch an seiner bestechenden Intelligenz. Sondern allein daran, dass er deren Existenz so penetrant herbeigeredet hat. Er ist ein Männerdarsteller wie aus dem Bilderbuch.

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    Die Kolumnistin urteilt hier, der Literaturnobelpreis des Günter Grass fusse nicht auf künstlerischer Leistung. Was soll das heissen ? Hält sich die Kolumnistin für eine bessere Literaturexpertin als das Auswahlgremium oder soll da etwa Korruption im spiel gewesen sein ? Ich hoffe, dass die Kolumnistin die Werke gelesen und verstanden hat. Einmal mehr geht ein Artikel nicht auf das Werk und seine Intention ein sondern versucht zu diffamieren. Arm.
  7. #7

    Ganz schwach, Frau Berg!

    Im Fall Grass ist es weder die künstlerische Leistung noch die bestechende Intelligenz, die ihn so weit brachte. Sondern die ständige, penetrante Behauptung von deren Existenz.
    Grass zeichnet eine ungeheure Schaffenskraft aus: Die Blechtrommel, die Danziger Trilogie, seine Romane, seine Lyrik, seine Dramen, seine Grafik, seine Skulpturen und seine Plastiken - das alles sind keine künstlerischen Leistungen und Intelligenz? Wo ist dabei die ständige, penetrante Behauptung von deren Existenz?
    Eine Strategie, die keiner Frau einfiele, wage ich zu behaupten. Aber eine Frau käme sowieso nie an die Stelle eines Grass. Frauen sind nicht politisch, sie sind niedlich. Sie sind auch keine Philosophen, da ist schon Precht.
    Ich nenne nur drei Namen: Elfriede Jelinek (Nobelpreisträgerin), Simone de Beauvoir, Anais Nin.

    Mehr ist dem Geschreibsel der Frau Berg nicht anzufügen. Sie führt sich selbst ad absurdum.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In einer mir und anderen Homosexuellen völlig unverhältnismäßigen Geschwindigkeit und Aggression, in einem Ausmaß, als wäre irgendetwas passiert.
    Was das Eine mit dem Anderen zu Tun hat werde ich wohl nicht verstehen.

    Es ist ja schön und gut und legitim Grass' Geltungswahn zu kritisieren aber das krampfhafte hochstilisieren einer Art feministischer Grunddebatte ist lächerlich. Sehr kruder Text....
  9. #9

    Liebe Frau Berg,

    Sie schreiben manchmal so schöne, nachdenkliche Kolumnen, aber an anderen Tagen, wenn Ihnen mal wieder die feministische Laus über die Leber gelaufen ist, dann kommen solche Kolumnen zu Stande.

    Zu behaupten, uns Männern sei es peinlich, von Frauen geboren worden zu sein ist schon etwas arg "fantasievoll". Desweiteren darf ich Sie daran erinnern, dass wir eine Frau als Bundeskanzlerin haben, die von Millionen Männern in Deutschland gewählt wurde. Zu behaupten, Männer hätten pauschal ein Problem mit Frauen in Führungspositionen ist schlicht un ergreifend unwahr.

    Evtl darf ich Sie ganz unagressiv und mit einem inneren Lächeln bitten, Ihr Männerbild mit etwas Realität zu lüften, zB indem Sie sich mal mit ein paar echten Männern unterhalten. Dann werden Sie feststellen, dass wir gar nicht so gemeine, frauenverachtende Schufte sind, wie Sie glauben.

    Ich freue mich auf Ihre nächste Kolumne.

    Lieben Gruß,

    Götz


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