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Umstrittene Zuckerabgabe: Frankreich führt Cola-Steuer ein
Einen ordentlichen Schluck aus der Pulle darf sich Frankreich gönnen: 280 Millionen Euro soll eine neue Steuer auf Süßgetränke dem Staat jährlich in die Kassen spülen. Eine Klage gegen die Abgabe wurde jetzt vom Verfassungsrat abgeschmettert.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...806143,00.html
- #30 28.12.2011 21:03 von
Richtig, jedoch kann man von Fruchtzucker kein Diabetes bekommen.
Höchstens eine verfettete Leber. Wenn man sich damit quasi vollschüttet.
Ich finde diese Steuer richtig und sie könnte von mir aus auch gerne hier in Deutschland aktuell werden. Nächster Schritt dann das Fastfood.
Aktuelle Studien belegen, daß in absehbarer Zeit die Anzahl der "Dicken" im Lande zunehmen werden. Selbst wenn wir den BMI Quatsch mal zur Seite legen, soviele dicke Kinder wie jetzt in den Schulen zu sehen sind, gab es zu meiner Zeit nicht. - #31 28.12.2011 21:03 von
Auswirkungen von Zucker (Sacharrose) auf den Körper: "
Unerklärliche Müdigkeit, Antriebs- und Energielosigkeit, Depressionen, Angstzustände, Magen- und Darmprobleme wie Völlegefühle, Blähungen, Durchfall und Verstopfung, Haarausfall, Hautkrankheiten, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche - bis hin zu geistiger Verwirrtheit und anderem mehr. Was von besonderem Interesse ist: Der Körper wird anfällig für "Infektionskrankheiten".
Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/zucker.html#ixzz1hrhy8u3e"
Bisher nicht nachgewiesen aber bekannt: Verkrümmungen der Linsen bishin zu Blindheit. - #32 28.12.2011 21:03 vonWenn ich das richtig lese, gilt das dann nicht nur für die zuckerüberladene "normale" Cola, sondern auch für die "Diet" Produkte mit den "Ersatzstoffen". Versuch der Einnahmensteigerung unter einem sehr durchsichtigen Mäntelchen.Abgabe auf Getränke mit Zuckerzusatz oder Ersatzstoffen
- #33 28.12.2011 21:13 von
brabbeln
Nein, das ist nicht korrekt. Wenn ich einen Schreibtisch-Job habe und ich trinke einen Liter Cola (oder Saft) dann nehme ich 400 Kalorien auf (entspricht 1 Std. zügigem Radfahren) - wie soll das verbrannt werden? Tatsächlich ist der Körper grundsätzlich in der Lage die 400 Kalorien in 100 g (!) Körperfett umzuwandeln.
Du magst jetzt antworten, dass die Energie durch den Grundumsatz verbrannt wird. Dein Denkfehler ist aber, dass Softdrinks so gut wie keinen Sättigungseffekt auslösen und der Grundumsatz schon durch die übrige Nahrung, die zusätzlich zur Cola konsumiert wird, gedeckt wird. - #34 28.12.2011 21:17 von
- #35 28.12.2011 21:21 von
...
Das ist ja genau das Problem. Anscheinend ist eine großer Teil der Menschheit nicht in der Lage, den Konsum dieser Gruppen selber zu regeln, sobald alle drei unendlich zu Verfügung stehen. Unser Gehirn zwingt uns quasi, süßes und fettes zu essen - gab es ja normalerweise nur selten. Heute gibt es Zucker und Fett zu Preisen, die fast unter denen "normaler" Grundnahrungsmittel liegen. Als Folge werden sie in Mengen konsumiert, die völlig unnatürlich sind und mit denen der Körper nicht klarkommt. Da die Industrie aber kaum auf den größtmöglichen Absatz verzichten wird, und der kommt nunmal über die Masse, müssen eben andere Regelkreise gefunden werden.
- #36 28.12.2011 21:30 von
Ein richtungsweisender Beschluss
Die Zuckerpampe ist das Gegenteil von gesundheitsfördernd, macht dick und der Staat/die Allgemeinheit trägt die verursachten Krankenkosten. Eine Abgabe auf alle McDonalds-Produkte wäre nicht abwegig. Keiner geht mehr zum nächsten Metzger und kauft sich Wurstsemmeln. Nein es muss ein Hamburger von McDonalds, Burger King & Konsorten sein, mit Remouladenschmiere, dass einem gleich schlecht wird. Diese Steuer ist der richtige Weg, den amerikanischen Traum die Firmen mit Gelddruck-Lizenz einzudämmen. Man denke nur an die Olympischen Spiele und die damit einhergehende Korruption der Bestechungsgelder für Samaranch und Clique. Wer hat Atlanta gesponsort, es war Coca Cola. Hoffentlich kauft in Frankreich keiner mehr die Zuckerbrause.
- #37 28.12.2011 22:30 von
- #38 28.12.2011 23:08 von
Naja, so ganz zuckerfrei kommt die Wurstsemmel auch nicht daher, aber es stimmt, Burger und Co sowie Convienience Food sind nicht gesund.
Statt aber nur auf die gesüßten Getränke Steuern zu erheben, sollte einfach Zucker höher besteuert werden. Dann wird alles, in dem sich Zucker befindet, teurer.
Dies wäre eine echte Steuerung in Richtung Gesundheit.
Ersatzstoffe sind natürlich ausnahmlos ebenso zu versteuern.
Wenn dann weniger Zucker in die Dosenravioli gekippt wird, schmecken die auch gar nicht mehr und Mensch besinnt sich vielleicht wieder mal des eigenen Herdes.
Zu wünschen wäre es.
MfG
np - #39 28.12.2011 23:37 von
absolut genial!!! zum einen muß Geld in die öffentlichen Kassen, zum anderen finde ich es an solchen Stellen genau richtig. Zucker muß nicht hinzugefügt werden, niergends! Alkohol braucht auch niemand zum Leben und Nikotin ebenso wenig! Vielleicht sollte im Gegenzug bei den Grundnahrungsmitteln, wie Obst, Getreide und Gemüse ein kleines bischen die Steuerschraube nach unten gedreht werden.
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