Umstrittene Zuckerabgabe: Frankreich führt Cola-Steuer ein

Einen ordentlichen Schluck aus der Pulle darf sich Frankreich gönnen: 280 Millionen Euro soll eine neue Steuer auf Süßgetränke dem Staat jährlich in die Kassen spülen. Eine Klage gegen die Abgabe wurde jetzt vom Verfassungsrat abgeschmettert.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...806143,00.html
  1. #30

    Zitat von ddg28 Beitrag anzeigen
    Cola enthält Zucker, stimmt. Cola enthält sogar sehr viel Zucker. Wie sieht es dann mit den gesunden Fruchtsäften aus? Apfelsaft, Orangensaft, Traubensaft...? Der Zuckergehalt hierbei ist gegenüber Cola vergleichsweise in etwa genauso hoch, teilweise sogar höher. Also, wenn schon, denn schon...
    Richtig, jedoch kann man von Fruchtzucker kein Diabetes bekommen.

    Höchstens eine verfettete Leber. Wenn man sich damit quasi vollschüttet.

    Ich finde diese Steuer richtig und sie könnte von mir aus auch gerne hier in Deutschland aktuell werden. Nächster Schritt dann das Fastfood.

    Aktuelle Studien belegen, daß in absehbarer Zeit die Anzahl der "Dicken" im Lande zunehmen werden. Selbst wenn wir den BMI Quatsch mal zur Seite legen, soviele dicke Kinder wie jetzt in den Schulen zu sehen sind, gab es zu meiner Zeit nicht.
  2. #31

    Zitat von kästchen Beitrag anzeigen
    Unglaublich was hier Ernährungsseitig wieder gebrabbelt wird von Leuten die anscheinend sich noch nie wirklich mit der Materie beschäftigt haben.
    Auswirkungen von Zucker (Sacharrose) auf den Körper: "
    Unerklärliche Müdigkeit, Antriebs- und Energielosigkeit, Depressionen, Angstzustände, Magen- und Darmprobleme wie Völlegefühle, Blähungen, Durchfall und Verstopfung, Haarausfall, Hautkrankheiten, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche - bis hin zu geistiger Verwirrtheit und anderem mehr. Was von besonderem Interesse ist: Der Körper wird anfällig für "Infektionskrankheiten".

    Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/zucker.html#ixzz1hrhy8u3e"

    Bisher nicht nachgewiesen aber bekannt: Verkrümmungen der Linsen bishin zu Blindheit.
  3. #32

    Abgabe auf Getränke mit Zuckerzusatz oder Ersatzstoffen
    Wenn ich das richtig lese, gilt das dann nicht nur für die zuckerüberladene "normale" Cola, sondern auch für die "Diet" Produkte mit den "Ersatzstoffen". Versuch der Einnahmensteigerung unter einem sehr durchsichtigen Mäntelchen.
  4. #33

    brabbeln

    Zitat von kästchen Beitrag anzeigen
    Unglaublich was hier Ernährungsseitig wieder gebrabbelt wird von Leuten die anscheinend sich noch nie wirklich mit der Materie beschäftigt haben.
    Glucose ist nicht gut, ja. Diabetes KANN eine mögliche Folge sein. Führt zu viel an Glucose zu Fettleibigkeit? Kaum, denn Glucose wird vom Körper immer sofort verbrannt

    Nein, das ist nicht korrekt. Wenn ich einen Schreibtisch-Job habe und ich trinke einen Liter Cola (oder Saft) dann nehme ich 400 Kalorien auf (entspricht 1 Std. zügigem Radfahren) - wie soll das verbrannt werden? Tatsächlich ist der Körper grundsätzlich in der Lage die 400 Kalorien in 100 g (!) Körperfett umzuwandeln.

    Du magst jetzt antworten, dass die Energie durch den Grundumsatz verbrannt wird. Dein Denkfehler ist aber, dass Softdrinks so gut wie keinen Sättigungseffekt auslösen und der Grundumsatz schon durch die übrige Nahrung, die zusätzlich zur Cola konsumiert wird, gedeckt wird.
  5. #34

    Zitat von dr.klugscheisser Beitrag anzeigen
    ...
    Eine Abgabe auf Gramm Zucker pro Liter Getränk ist somit lange überfällig. Genauso bei süssigkeiten in Gramm Zucker pro kg Produkt.
    Das selbe auf Fast Food und Energy Drinks.
    Bestimmte Sendungen im Privatfernsehen gehören Aufgrund der desaströsen Auswirkungen auf die Kinder massiv besteuert.
    Alle Autos über einem maximal möglichen Benzinverbrauch von 7.5 Litern/100km gehört exponentiell besteuert.

    Dafür aber bitte eine 25% flat-tax für alle Einkommen über dem Existenzminimum ohne jede Reduktionsmöglichkeit, eine MWSt von 25% auf alles ausser Grundnahrungsmittel und eine Luxussteuer von 50% auf alles was man nicht zum Leben braucht (Porsche Cayenne, goldene Uhren, Schmuck etc.)

    Jeder qm Wohnfläche über 35qm pro Person wird ebenso exponentiell besteuert.
    ...
    Was die Steuern auf Zucker, Fast Food, Fett, Alkohol, Benzin angeht bin ich bei Ihnen. Die Steuern auf sonstige Luxusartikel, Mieten etc. entspringen m.E. aber wohl eher einem nicht verarbeitetem Sozialneid.
  6. #35

    ...

    Zitat von kästchen Beitrag anzeigen
    Alle 3 Hauptgruppen haben zu jeder Zeit zur Ernährung des Menschen gehört, nur nicht in den Ausmassen wie es heute der Fall ist.
    Das ist ja genau das Problem. Anscheinend ist eine großer Teil der Menschheit nicht in der Lage, den Konsum dieser Gruppen selber zu regeln, sobald alle drei unendlich zu Verfügung stehen. Unser Gehirn zwingt uns quasi, süßes und fettes zu essen - gab es ja normalerweise nur selten. Heute gibt es Zucker und Fett zu Preisen, die fast unter denen "normaler" Grundnahrungsmittel liegen. Als Folge werden sie in Mengen konsumiert, die völlig unnatürlich sind und mit denen der Körper nicht klarkommt. Da die Industrie aber kaum auf den größtmöglichen Absatz verzichten wird, und der kommt nunmal über die Masse, müssen eben andere Regelkreise gefunden werden.
  7. #36

    Ein richtungsweisender Beschluss

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Einen ordentlichen Schluck aus der Pulle darf sich Frankreich gönnen: 280 Millionen Euro soll eine neue Steuer auf Süßgetränke dem Staat jährlich in die Kassen spülen. Eine Klage gegen die Abgabe wurde jetzt vom Verfassungsrat abgeschmettert.

    Umstrittene Zuckerabgabe: Frankreich führt Cola-Steuer ein - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Die Zuckerpampe ist das Gegenteil von gesundheitsfördernd, macht dick und der Staat/die Allgemeinheit trägt die verursachten Krankenkosten. Eine Abgabe auf alle McDonalds-Produkte wäre nicht abwegig. Keiner geht mehr zum nächsten Metzger und kauft sich Wurstsemmeln. Nein es muss ein Hamburger von McDonalds, Burger King & Konsorten sein, mit Remouladenschmiere, dass einem gleich schlecht wird. Diese Steuer ist der richtige Weg, den amerikanischen Traum die Firmen mit Gelddruck-Lizenz einzudämmen. Man denke nur an die Olympischen Spiele und die damit einhergehende Korruption der Bestechungsgelder für Samaranch und Clique. Wer hat Atlanta gesponsort, es war Coca Cola. Hoffentlich kauft in Frankreich keiner mehr die Zuckerbrause.
  8. #37

    Zitat von Joam Beitrag anzeigen
    Die Koste der KV sind bestimmt nicht wegen der sportlichen Menschen so hoch, auch wenn die ab und zu einen Unfall verursachen. Die hohen Kosten kommen zu einem sehr hohen Anteil von Menschen die sich eben zuwenig Bewegen und zu viele Kalorien zu sich nehmen. Versteckter Zucker ist eine der Ursachen von Fettleibigkeit im Allgemeinen, so ist das längst bewiesen, vollkommen egal wie das bei ihnen ist.
    nein so ein Unfall mit Koma ist natürlich nicht teuer? Oder eine Querschnittslähmung. Ich bin selber nicht betroffen da schlank, aber ich halte nichts davon Menschen zu ihrem Glück zu zwingen.
  9. #38

    Zitat von Roßtäuscher Beitrag anzeigen
    Die Zuckerpampe ist das Gegenteil von gesundheitsfördernd, macht dick und der Staat/die Allgemeinheit trägt die verursachten Krankenkosten. Eine Abgabe auf alle McDonalds-Produkte wäre nicht abwegig. Keiner geht mehr zum nächsten Metzger und kauft sich Wurstsemmeln. Nein es muss ein Hamburger von McDonalds, Burger King & Konsorten sein, mit Remouladenschmiere, dass einem gleich schlecht wird. Diese Steuer ist der richtige Weg, den amerikanischen Traum die Firmen mit Gelddruck-Lizenz einzudämmen. Man denke nur an die Olympischen Spiele und die damit einhergehende Korruption der Bestechungsgelder für Samaranch und Clique. Wer hat Atlanta gesponsort, es war Coca Cola. Hoffentlich kauft in Frankreich keiner mehr die Zuckerbrause.
    Naja, so ganz zuckerfrei kommt die Wurstsemmel auch nicht daher, aber es stimmt, Burger und Co sowie Convienience Food sind nicht gesund.

    Statt aber nur auf die gesüßten Getränke Steuern zu erheben, sollte einfach Zucker höher besteuert werden. Dann wird alles, in dem sich Zucker befindet, teurer.

    Dies wäre eine echte Steuerung in Richtung Gesundheit.

    Ersatzstoffe sind natürlich ausnahmlos ebenso zu versteuern.

    Wenn dann weniger Zucker in die Dosenravioli gekippt wird, schmecken die auch gar nicht mehr und Mensch besinnt sich vielleicht wieder mal des eigenen Herdes.

    Zu wünschen wäre es.

    MfG
    np
  10. #39

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Einen ordentlichen Schluck aus der Pulle darf sich Frankreich gönnen: 280 Millionen Euro soll eine neue Steuer auf Süßgetränke dem Staat jährlich in die Kassen spülen. Eine Klage gegen die Abgabe wurde jetzt vom Verfassungsrat abgeschmettert.

    Umstrittene Zuckerabgabe: Frankreich führt Cola-Steuer ein - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    absolut genial!!! zum einen muß Geld in die öffentlichen Kassen, zum anderen finde ich es an solchen Stellen genau richtig. Zucker muß nicht hinzugefügt werden, niergends! Alkohol braucht auch niemand zum Leben und Nikotin ebenso wenig! Vielleicht sollte im Gegenzug bei den Grundnahrungsmitteln, wie Obst, Getreide und Gemüse ein kleines bischen die Steuerschraube nach unten gedreht werden.