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Umstrittene Vereinfachung: Deutsche Politiker stellen sich gegen EU-Pläne bei Arzneim
CorbisDie geplante EU-Neuregelung von Arzneimittel-Tests am Menschen hat heftigen Streit ausgelöst. Mediziner sehen damit die Sicherheit der Patienten gefährdet. Der Gesundheitsausschuss des Bundestags hat sich am Mittwoch fraktionsübergreifend gegen die Pläne ausgesprochen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-858164.html
- #1 27.09.2012 00:04 von
Hatte mich gefragt...
...wer denn nach dem Bashing der Mediziner gefolgt von "Glühbirnenindustrie" denn als nächstes dran ist...Pharmaindustrie. Glückwunsch, da kann man nicht viel falsch machen! Mein Tipp: Anwälte sind als nächstes am dransten....mal ne kurze Frage: wieso braucht Deutschland eigentlich 52 Ethikkommisionen? Und die EU die sagenhafte Anzahl von 1900 bestehend aus Teams von Beteiligten?
http://www.aerzteblatt.de/archiv/77453
Kann jeder der hier rumlabert inklusive der Politiker einigermassen unfallfrei erklären wieso alle Efficacy Gudielines von ICH-GCP also defakto geltendes deutsches wie auch EU Recht (EU Verordnungen, AMG ab Novelle 12, Musterberufsordnung für Ärzte) auch nur annährend erklären wieso bisher VOR EINER GEPLANNTENEN ÄNDERUNG 27 Länderbehörden und eben 1900 Ethikkommisonen notwendig sind um recht eindeutiges Recht "auszulegen"? Wer bezahlt denn am Ende die Kosten die durch diese Konglomerat an gordischen Verwaltungsknoten entstehen?
Aber klar, die böse Pharmaindustrie möchte den deutschen Patienten an sich gefährden...Malta, Zypern, in 10min...fahren sie von München Hauptbahnhof nach Charles de Gaule...um in Frankfurt ihr Geld zu finden...weil das ja klar ist...welch Arroganz und Ignoranz und weiter noch viel Spass im Sulen des Shit Storms ohne Peilung. - #2 27.09.2012 00:54 von
EU-Bonzen als Versuchsratten nutzen
Die Europäische Kommission wäre doch bestens geeignet als Versuchsratten zu dienen. Leben auf unsere Kosten, hocken
da auf einen Haufen und wären da wenigstens zu einem nütze. Wenn da einer dabei drauf geht , das merkt doch keiner und fällt überhaupt nicht auf. Immerhin könnte man dann den leuten einen einzigen vernüftigen Grund nennen , warum man diesen Haufen noch nicht abgeschafft hat. Sollte es gut laufen , können wir noch eine Menge Ruhestandsgelder einsparen. - #3 27.09.2012 06:12 von
Ein Schelm....
...wer schlimmes dabei denkt.
Aber mir erscheint es tatsächlich so, als ob es für die Interessenvertreter der Wirtschaftsorganisationen ein Leichtes ist, via Europaparlament ihre Vorstellungen per Gesetz durchzusetzen. Seien es nun Gesetze und Verordnungen zum Bankensektor, in der Landwirtschaft und hier nun auch im Bereich der Pharmazie, immer wieder erweist es sich, das die Europaabgeordneten die Vorschläge der Industrie abnicken.
Na SPON, wie wär's denn 'mal mit etwas Investigation? Legt 'mal los. Zeigt uns doch bitte wie integer unsere Europaabgeordneten sind. - #4 27.09.2012 08:03 von
Da hat sich wieder mal eine Lobby durchgesetzt
Neben dem Brüsseler Dirigismus ist es der Lobbyismus, der die Menschen so europamüde macht. Die Gefahr, durch Medikamente geschädigt zu werden, wird nun weiter ansteigen. Die Pharmaindustrie reibt sich die Hände, kann sie doch nun noch leichter "neue" Medikamente in den Markt drücken, die erwiesenermaßen keinen oder nur geringen Zusatznutzen bieten.
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