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Umstrittene "Therapie": Katholische Ärzte wollen Homosexuelle mit Homöopathie kuriere
Ein katholischer Ärzteverband will die sexuelle Orientierung von Schwulen und Lesben mit ein paar Zuckerkügelchen ändern - nur auf deren Wunsch natürlich. Die Homo-Homöopathie stößt auf harsche Kritik.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...766184,00.html
- #250 02.06.2011 07:12 von
- #251 02.06.2011 07:14 von
Ein paar Fakten
Diese Aussage ist falsch und es gibt wohl keinen seriösen Wissenschaftler mehr, der dies heute unterschreiben würde.
Von daher ein paar Fakten.
Der eher homo-freundliche Professor Martin Dannecker, ehemals Leiter des sexualwissenschaftlichen Institutes der Universität Frankfurt, bringt es in einem Gutachten für die Bundesregierung auf den Punkt: " … Alle in der Vergangenheit angestellten Versuche, die Homosexualität biologisch zu verankern, müssen als gescheitert bezeichnet werden". Dabei schließt er die Genforschung, Hirnforschung, Hormonforschung und Zwillingsforschung explizit in seinen Ausführungen mit ein. (S. 86 in http://typo3.lsvd.de/fileadmin/pics/...sausschuss.pdf)
Dass es kein kein Homo-Gen gibt und weitere Hintergrundinformationen können Sie auch hier nachlesen http://www.wienerzeitung.at/DesktopD...937&cob=336379.
Der Einfluss einer genetischen oder biologischen Prädisposition ist gering, siehe http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...562613,00.html
Zumindest geringer als bei Scheidung oder Alkoholismus, siehe Seite 202 mit Quellen in http://www.mygenes.co.nz/PDFs/Ch10.pdf
Das heißt jetzt alles nicht, dass der Mensch seine sexuelle Orientierung nach Belieben wählen und verändern kann. Denn psychosoziale Faktoren sind hier während des Heranwachsens maßgeblich prägend.
Aber – und dies ist ein schwerwiegender Irrtum unserer Gesellschaft – es heißt auch nicht, dass die sexuelle Orientierung in Stein gemeißelt ist. Ich selbst kenne einen Fall, in dem es von hetero zu homo (mehrere Jahre) und wieder zu hetero ging. Prädestiniert für eine solche Aussage ist der Vertreter der Homos und Lesben der englischen Green Party und selbst homosexuelle Pater Tatchell. Im Artikel „Homosexuality – it isn’t natural“ schreibt er: „how do we explain bisexuality or people who, suddenly in mid-life, switch from heterosexuality to homosexuality (or vice versa)? We can't“.
(http://www.petertatchell.net/lgbt_ri...sntnatural.htm)
Als Beispiel gibt er in einem anderen Artikel den Sänger Tom Robinson an, der viele Jahre seines Lebens homosexuell gelebt hat und nun seit vielen Jahren glücklich mit einer Frau verheiratet ist. Michael Glatze ist ein anderes Beispiel, siehe link oben in wienerzeitung. Ein weiteres interessantes Beispiel hier: www.wissenschaft-online.de/artikel/853545
Ja, es gibt änderungswillige Homosexuelle und man sollte ihnen die Freiheit lassen sich einer Therapie zu unterziehen, wenn sie es wünschen und wenn sie über Chancen und Risiken wahrheitsgemäß aufgeklärt werden. Alles andere wäre ein Ausdruck der „INTOLLERANZ der Toleranten“.
Nein, nicht jeder Homosexuelle, der eine Veränderung möchte, ist ein Opfer einer homophoben Gesellschaft. Wie groß die Beziehungsprobleme sind, zeigt Abb. 3.12 in „Wie leben schwule Männer heute?“ des in der Homoszene beliebten Michael Bochow: http://www.wzb.eu/bal/ph/pdf/SMA-2007_gesamtbericht.pdf
Wie die Chancen auf Konversion sind, kann man hier nachlesen. Je nach Sichtweise liegen diese zwischen 9% und 38% - wohlgemerkt nur derjenigen, die eine Veränderung wünschen. Eine kritische Zusammenfassung aus Homo-Sicht findet man hier: https://www.huk.org/cms/front_content.php?idart=149 - #252 02.06.2011 07:16 von
Zeitverschwendung
Ich bin enttäuscht, dass sich angeblich innovative und fähige Ärzte mit so einem unnötigen Thema aufhalten - erfindet lieber etwas gegen sexuelle Triebtäter, Kinderschänder und Vergewaltiger - das würde der Menschheit eher helfen, finden Sie nicht?
- #253 02.06.2011 07:18 von Zakk
Oh Mann
Ach so. Bei den Schäfchen gilt Homosexualität also als inakzeptabel, beim Klerus hingegen kann man das eine oder andere Auge zudrücken? Ich erinnere z.B. an den homosexuellen Bischof aus den USA und die regelmäßig in den Medien auftauchenden homo- und pädophilen Angestellten dieses Haufens. Was für ein grandioser Dualismus.
Man sollte nicht die Homosexuellen von der Homosexualität kurieren, sondern die Erde von der Religion. Es gibt nichts Unnötigeres als diesen Deppenverein. - #254 02.06.2011 07:18 von Hubert Rudnick
Aufregung
Warum diese Aufregung, wir wissen doch aus welcher Ecke diese Leute kommen, sie die Katholiken zeigen es und wieder einmal, dass sie sich ihre eigene menschenverachtende Welt geschaffen haben.
Wer nach wie vor in Dieser Religion ist, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Eine Truppen von alten Männern, die zwar die Welt nie begreifen wollten, aber uns ihre Sicht, die Sicht der Lügen aufzwängen wollen.
Man sollte diese alten Herren und ihren Diener nur noch bedauern.
HR - #255 02.06.2011 07:23 von
- #256 02.06.2011 07:26 von jocurt
- #257 02.06.2011 07:30 von
Oh Mann....
Na hier trifft sich ja mal wieder die Elite.
Diejenigen, die alberne Witzchen über Homosexuelle machen, diejenigen, die immernoch denken bei der Homosexualität handelt es sich um eine Krankheit und diejenigen die glauben, dass es sich bei den lustigen "Zuckerkügelchen" um Placebos handelt (die auch bei Tieren) wirken.
Der "Spiegel" hat ganze Arbeit geleistet. - #258 02.06.2011 07:31 von
- #259 02.06.2011 07:36 von
Hippokrates und die Approbation
zwischen Ihm und der Neuzeit sollte eigentlich eine lange Kette an Erkenntnisen liegen, Ob dieselben Ärzte wohl auch Bluttransfusionen ablehnen, weil die dem Patienten eine anderen göttlichen Hauch einfügen?
Vielleicht sollte man Approbationen regelmäßiger als einmalig erteilen?
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