Umstrittene "Therapie": Katholische Ärzte wollen Homosexuelle mit Homöopathie kuriere

Ein katholischer Ärzteverband will die sexuelle Orientierung von Schwulen und Lesben mit ein paar Zuckerkügelchen ändern - nur auf deren Wunsch natürlich. Die Homo-Homöopathie stößt auf harsche Kritik.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...766184,00.html
  1. #250

    Heilmittel gegen Katholizismus

    Zitat von ddkddk Beitrag anzeigen
    Das ist endlich einmal eine sensationelle und originelle Nachricht.

    Wenige dürften von ganz allein auf dieses Heilmittel gekommen sein.

    Religiöse Fundis können gefährlich sein. In diesem Fall sind sie natürlich harmlos, aber wir wissen ja nicht, was sie noch ausbrüten.

    Weiß jemand ein homöopathisches Mittel gegen Katholiszismus, natürlich nur für diejenigen, die daran leiden? Die Einnahme ist selbstverständlich freiwillig, könnte aber einen erlösenden Effekt bewirken.
    Ich würde Katholizismus zunächst mit Elektroschocks heilen. Wenn das nichts nützt: Verbrennung auf dem Scheiterhaufen!
  2. #251

    Ein paar Fakten

    Zitat von UfSi Beitrag anzeigen
    Homosexualität ist angeboren, Punkt.
    Diese Aussage ist falsch und es gibt wohl keinen seriösen Wissenschaftler mehr, der dies heute unterschreiben würde.

    Von daher ein paar Fakten.
    Der eher homo-freundliche Professor Martin Dannecker, ehemals Leiter des sexualwissenschaftlichen Institutes der Universität Frankfurt, bringt es in einem Gutachten für die Bundesregierung auf den Punkt: " … Alle in der Vergangenheit angestellten Versuche, die Homosexualität biologisch zu verankern, müssen als gescheitert bezeichnet werden". Dabei schließt er die Genforschung, Hirnforschung, Hormonforschung und Zwillingsforschung explizit in seinen Ausführungen mit ein. (S. 86 in http://typo3.lsvd.de/fileadmin/pics/...sausschuss.pdf)

    Dass es kein kein Homo-Gen gibt und weitere Hintergrundinformationen können Sie auch hier nachlesen http://www.wienerzeitung.at/DesktopD...937&cob=336379.
    Der Einfluss einer genetischen oder biologischen Prädisposition ist gering, siehe http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...562613,00.html
    Zumindest geringer als bei Scheidung oder Alkoholismus, siehe Seite 202 mit Quellen in http://www.mygenes.co.nz/PDFs/Ch10.pdf

    Das heißt jetzt alles nicht, dass der Mensch seine sexuelle Orientierung nach Belieben wählen und verändern kann. Denn psychosoziale Faktoren sind hier während des Heranwachsens maßgeblich prägend.

    Aber – und dies ist ein schwerwiegender Irrtum unserer Gesellschaft – es heißt auch nicht, dass die sexuelle Orientierung in Stein gemeißelt ist. Ich selbst kenne einen Fall, in dem es von hetero zu homo (mehrere Jahre) und wieder zu hetero ging. Prädestiniert für eine solche Aussage ist der Vertreter der Homos und Lesben der englischen Green Party und selbst homosexuelle Pater Tatchell. Im Artikel „Homosexuality – it isn’t natural“ schreibt er: „how do we explain bisexuality or people who, suddenly in mid-life, switch from heterosexuality to homosexuality (or vice versa)? We can't“.
    (http://www.petertatchell.net/lgbt_ri...sntnatural.htm)
    Als Beispiel gibt er in einem anderen Artikel den Sänger Tom Robinson an, der viele Jahre seines Lebens homosexuell gelebt hat und nun seit vielen Jahren glücklich mit einer Frau verheiratet ist. Michael Glatze ist ein anderes Beispiel, siehe link oben in wienerzeitung. Ein weiteres interessantes Beispiel hier: www.wissenschaft-online.de/artikel/853545

    Ja, es gibt änderungswillige Homosexuelle und man sollte ihnen die Freiheit lassen sich einer Therapie zu unterziehen, wenn sie es wünschen und wenn sie über Chancen und Risiken wahrheitsgemäß aufgeklärt werden. Alles andere wäre ein Ausdruck der „INTOLLERANZ der Toleranten“.

    Nein, nicht jeder Homosexuelle, der eine Veränderung möchte, ist ein Opfer einer homophoben Gesellschaft. Wie groß die Beziehungsprobleme sind, zeigt Abb. 3.12 in „Wie leben schwule Männer heute?“ des in der Homoszene beliebten Michael Bochow: http://www.wzb.eu/bal/ph/pdf/SMA-2007_gesamtbericht.pdf

    Wie die Chancen auf Konversion sind, kann man hier nachlesen. Je nach Sichtweise liegen diese zwischen 9% und 38% - wohlgemerkt nur derjenigen, die eine Veränderung wünschen. Eine kritische Zusammenfassung aus Homo-Sicht findet man hier: https://www.huk.org/cms/front_content.php?idart=149
  3. #252

    Zeitverschwendung

    Ich bin enttäuscht, dass sich angeblich innovative und fähige Ärzte mit so einem unnötigen Thema aufhalten - erfindet lieber etwas gegen sexuelle Triebtäter, Kinderschänder und Vergewaltiger - das würde der Menschheit eher helfen, finden Sie nicht?
  4. #253

    Oh Mann

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein katholischer Ärzteverband will die sexuelle Orientierung von Schwulen und Lesben mit ein paar Zuckerkügelchen ändern - nur auf deren Wunsch natürlich. Die Homo-Homöopathie stößt auf harsche Kritik.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...766184,00.html
    Ach so. Bei den Schäfchen gilt Homosexualität also als inakzeptabel, beim Klerus hingegen kann man das eine oder andere Auge zudrücken? Ich erinnere z.B. an den homosexuellen Bischof aus den USA und die regelmäßig in den Medien auftauchenden homo- und pädophilen Angestellten dieses Haufens. Was für ein grandioser Dualismus.

    Man sollte nicht die Homosexuellen von der Homosexualität kurieren, sondern die Erde von der Religion. Es gibt nichts Unnötigeres als diesen Deppenverein.
  5. #254

    Aufregung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein katholischer Ärzteverband will die sexuelle Orientierung von Schwulen und Lesben mit ein paar Zuckerkügelchen ändern - nur auf deren Wunsch natürlich. Die Homo-Homöopathie stößt auf harsche Kritik.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...766184,00.html
    Warum diese Aufregung, wir wissen doch aus welcher Ecke diese Leute kommen, sie die Katholiken zeigen es und wieder einmal, dass sie sich ihre eigene menschenverachtende Welt geschaffen haben.
    Wer nach wie vor in Dieser Religion ist, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
    Eine Truppen von alten Männern, die zwar die Welt nie begreifen wollten, aber uns ihre Sicht, die Sicht der Lügen aufzwängen wollen.
    Man sollte diese alten Herren und ihren Diener nur noch bedauern.
    HR
  6. #255

    Vortrefflicher Kommentar

    Zitat von skepti Beitrag anzeigen
    Ich finde den Artikel wirklich klasse, ich habe mich köstlich amüsiert. Das Anliegen der katholischen Ärtze ist eigentlich gar nicht schlimm, denn:

    Homosexualität ist keine Krankheit, aber Homöopathie ist auch keine Behandlung. Die Ärzte bieten den Homosexuellen also nur Süßigkeiten an und daran ist nichts auszusetzen.

    Danke für deinen Kommentar! Der so ähnlich wollte ich es auch gerade ausdrücken.
  7. #256

    Die gibt es als symptomatische Behandlung

    Zitat von ogs Beitrag anzeigen
    Gibt es eine Therapie gegen schwarze Haare? Nein? Warum wohl nicht?
    Wasserstoffperoxid
  8. #257

    Oh Mann....

    Na hier trifft sich ja mal wieder die Elite.

    Diejenigen, die alberne Witzchen über Homosexuelle machen, diejenigen, die immernoch denken bei der Homosexualität handelt es sich um eine Krankheit und diejenigen die glauben, dass es sich bei den lustigen "Zuckerkügelchen" um Placebos handelt (die auch bei Tieren) wirken.

    Der "Spiegel" hat ganze Arbeit geleistet.
  9. #258

    Rien ne va plus

    Zitat von ogs Beitrag anzeigen
    Gibt es eine Therapie gegen schwarze Haare? Nein? Warum wohl nicht?
    Doch. Färben und danach behaupten, es sei der Naturzustand;)
  10. #259

    Hippokrates und die Approbation

    zwischen Ihm und der Neuzeit sollte eigentlich eine lange Kette an Erkenntnisen liegen, Ob dieselben Ärzte wohl auch Bluttransfusionen ablehnen, weil die dem Patienten eine anderen göttlichen Hauch einfügen?

    Vielleicht sollte man Approbationen regelmäßiger als einmalig erteilen?