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Umstrittene "Therapie": Katholische Ärzte wollen Homosexuelle mit Homöopathie kuriere

Ein katholischer Ärzteverband will die sexuelle Orientierung von Schwulen und Lesben mit ein paar Zuckerkügelchen ändern - nur auf deren Wunsch natürlich. Die Homo-Homöopathie stößt auf harsche Kritik.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...766184,00.html
  1. #130

    .

    Zitat von UfSi Beitrag anzeigen
    Homosexualität ist angeboren, Punkt.
    Das kann man so nicht behaupten. Es gibt starke Hinweise, dass es eine Veranlagung ist, die im Verlauf der Entwicklung kurz vor und kurz nach der Geburt, besonders der Hirnentwicklung, geprägt wird. Auf jeden Fall aber ist es keine Sache des Willens oder des Bewusstseins, auch nicht der Erziehung. Somit ist eine Therapie ausgeschlossen, egal ob Psychotherapie oder medikamentös. Was diese Ärzte anstreben, das ist die weitere Unterdrückung der Homosexualität, damit die Verschleierung der kirchlichen und gesellschaftlichen Problematik und die Aufrechterhaltung ihrer verlogenen Moral.
  2. #131

    .

    "Wir wissen von vielen homosexuell empfindenden Menschen, die sich in einer geistig-psychischen Notsituation befinden und stark leiden"
    Atheismus wäre für die Betroffenen eine Lösung. Aber da Homoöpathie nachgewiesenermaßen keine über Placebo-Effekte hinaus gehende Wirkung hat kann sie zumindest physiologisch nicht schädlich sein.

    Das Einzige, was wir aus dieser Meldung lernen, ist altbekannt: Es gibt gute und es gibt unfähige Ärzte und man sollte seinen Arzt im Zweifel fragen, welche Weltanschauung er vertritt.

    Christlicher Fundamentalismus steht im Widerspruch zu jedweder wissenschaftlichen Erkenntnis.
  3. #132

    Jaja, der Spiegel...

    Wieder einmal eine der Defamierung der Kirchen von Seiten des SPON, die auf einseitige Berichterstattung beruht.

    1. Gibt es (leider!) auch konventionelle, nicht-religiöse Ärzt_innen, die Hormontherapien, Psychotherapien usw. bei Jugendlichen anwenden, um einer späteren Homosexualität vorzubeugen.
    2. Existieren in der evangelischen Kirche viele Landeskirchen, in denen offen lebende Homosexuelle leitende Positionen inne haben, daneben aber auch viele engagierte Homosexuelle, welche die tatsächlich noch stärker zu erkämpfende Gleichberechtigung einfordern (auf dem schwul-lesbischen Straßenfest sind dieses Jahr immerhin drei kirchliche Stände vertreten, die sich über eine positive Berichterstattung sehr freuen würden!).
    3. Ist der Spiegel selbst ja auch nicht gerade für "Diversity" bekannt. Gibt es überhaupt Frauen im Spiegel in leitenden Positionen? Oder Homosexuelle? Vielleicht sollte darüber mal berichtet werden... Oder wollt ihr von den eigenen Problemen ablenken? ;)
  4. #133

    ja natürlich

    Zitat von naabaya Beitrag anzeigen
    Bis auf die Beiträge Nr. 33 und 34 habe ich in diesem Forum keine sachlichen Beiträge gelesen. Nach den neuesten Erkenntnissen kann ja Homosexualität nicht angeboren oder vererbt sein, da man ja jetzt auch die Vererbung von Intelligenz heftig bestreitet. Ich habe den Eindruck, wir leben in einer Zeit großer Beliebigkeit. Richtig ist das, was gerade gewünscht wird. Oder kann hier jemand die Ursache der Homosexualität benennen? Darum geht es aber gar nicht . Man schätzt Homosexualität als Lebenshaltung ein, jeder kann leben, so wie er will-.
    Oder steht im Grundgesetz was anderes?
  5. #134

    .

    Zitat von tilleule Beitrag anzeigen
    Ich bin, weiß Gott, kein Freund homosexueller Neigungen und Lebensformen,
    Wenn Sie kein "Freund" dieser Neigungen und Lebensformen sind - was machen Homosexuelle denn Ihrer Meinung nach falsch bzw. was könnten sie tun, damit Sie sich mit ihren Neigungen anfreunden könnten?

    Im übrigen glaube ich nicht, dass man eine sexuelle Orientierung als "Neigung" charakterisieren kann.

    Würden Sie als männlicher Heterosexueller (wenn Sie einer sind) sagen, dass Sie dazu "neigen", mit Frauen ins Bett zu gehen? Tatsache ist doch vielmehr, dass Ihnen zu einer gesunden Treibbefriedigung überhaupt nichts anderes übrig bleibt. Kurzum: Es ist keine Neigung, sondern eine fundamentale Notwendigkeit wie Essen oder Trinken.

    Ich zumindest "neige" nicht dazu, Mahlzeiten zu mir zu nehmen - es gibt dazu schlichtweg keine Alternative.

    Zitat von tilleule Beitrag anzeigen
    Ein Arzt, der so ein abstruses "Therapie"-Angebot macht kann nur zwingend eine Gefahr für die Volksgesundheit darstellen.
    Da sind wir uns allerdings einig. Bei diesem Thema zeigt sich mal wieder, wie vollverblödet Katholen in Sachen Sexualmoral sein können. Aber bestimmt erklärt uns Matussek in seinem nächsten Buch, wie revolutionär und provokant der therapeutische Ansatz der Katholen-Ärzte doch ist...
  6. #135

    warum

    Zitat von hausmeister hempel Beitrag anzeigen
    DANKE! Sie bringen es auf den Punkt!
    Alles anderei st rechtes Gedankengut, welchem wir nie wieder huldigen dürfen .....


    Bingo!
    Der politisch-korrekte Michel begreift bloß nicht, was er da labert.... denn gebildet ist er ja nicht.....
    schreiben Sie hier nur über sich selbst?
  7. #136

    Erwartung?

    Zitat von naabaya Beitrag anzeigen
    Bis auf die Beiträge Nr. 33 und 34 habe ich in diesem Forum keine sachlichen Beiträge gelesen. Nach den neuesten Erkenntnissen kann ja Homosexualität nicht angeboren oder vererbt sein, da man ja jetzt auch die Vererbung von Intelligenz heftig bestreitet. Ich habe den Eindruck, wir leben in einer Zeit großer Beliebigkeit. Richtig ist das, was gerade gewünscht wird. Oder kann hier jemand die Ursache der Homosexualität benennen? Darum geht es aber gar nicht . Man schätzt Homosexualität als Lebenshaltung ein, jeder kann leben, so wie er will-das Ego steht im Mittelpunkt.
    Was erwarten Sie denn bei so einer Meldung? Ernsthaftigkeit?
    Die ist, weitestgehend von Seiten der KK, schon etwas länger abhanden gekommen. Der Rückfall der KK in Richtung Vergangenheit bzw. das Beharren auf Standpunkten, welche teils vormittelalterlich sind und durchgehend programmisiert wurden, bezeugt doch nur, dass die KK etwas ist, das ein moderner Mensch, zumindestens in dieser Form nicht braucht.
    Für die heute lebenden, gebildeteren Menschen ist die verkrustete Praktizierung der katholischen Lehre im allgemeinen wenig ansprechend. Da wird es wenig helfen, sich in sich selbst und seine ´´Grundwerte´´ zurück zu ziehen und dabei zu riskieren.
    Ich persönlich bewundere da eher Menschen wie Mohandas Ghandi, welcher, obwohl strenggläubiger Hindu, doch immer wieder propagierte, das ein friedliches Zusammenleben aller Religionen mit Achtung und friedlich möglich ist, und das es die Pflicht jedes Menschen ist, unsinnige Regeln zu ignorieren. Aber genug davon, Religion ist halt ein zu umfangreiches Thema, um sich darüber in einem Forum umzutauschen.

    Und dies wird der Grund sein, warum Sie hier im Prinzip nur Spott finden: Unsinniges kann man nich Ernst nehmen.
    Fragen sie Charlie Chaplin.
  8. #137

    kranke biblische Sexualmoral

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein katholischer Ärzteverband will die sexuelle Orientierung von Schwulen und Lesben mit ein paar Zuckerkügelchen ändern - nur auf deren Wunsch natürlich. Die Homo-Homöopathie stößt auf harsche Kritik.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...766184,00.html
    Der katholische Ärztverband sollte sich eher um die Opfer der religiösen Indoktrinationen kümmern und mit der Behandlung bei sich selber anfangen.
    Gerade die religiöse Abwertung der Homosexualität durch die abrahamitischen Religionen mit den bekannten gesellschaftlichen Folgen führen sekundär zu Konflikten bei den Betroffenen, die durchaus zu reaktiven Störungen mit Krankheitswert führen können. Diese Menschen sollten aber dann um die katholische Ärzteschaft einen großen Bogen machen.
  9. #138

    Selbstheilung?

    Vielleicht suchen die Katholen einfach nach einem Weg der Selbstheilung. Ein nicht unerheblicher Teil von ihnen ist schließlich homosexuell...
  10. #139

    ...

    Zitat von Kaleon Beitrag anzeigen
    Tolle Idee, wirklich! Solch elaborierte Therapieansätze funktionieren dann sicher auch in die andere Richtung.

    Wie wär´s denn so etwas mal Herrn K. vorzuschlagen? Der hat ja nun mit Sicherheit „unter seinen Empfindungen gelitten“.
    Nie wieder Ehe und Kinder versprechen müssen, nie wieder Angst vor „rachsüchtigen Lügnerinnen“, um sich Sex zu erschleichen! ;-)

    Vielleicht hat China oder Indien ja auch Interesse an dieser „Technologie“! „Ein Kind Ehe“ abschaffen und dieses von Humanismus durchseelte Therapieangebot der katholischen Kirchen annehmen!
    Hätte auch noch den Vorteil die so von ihrem Leiden Befreiten gleich zum Katholizismus bekehren zu können.
    Man bedenke nur die „Absatzzahlen“!

    Welche *rosige* Zeiten für die Kirche! ;-)
    Und in großen mengen auch in deutschland verteilen. Es gibt auch so zu wenige qualitativ hochwertige frauen und zuviel konkurenz.








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