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Umstrittene Tablet-Produktion: So werden in China Apples iPads gebaut
Youtube Wie sieht es wirklich in den chinesischen Fabriken aus, in denen Apples iPad zusammengebaut wird? Nachdem ein Radiobericht über Kinderarbeit und gefährliche Giftstoffe bei Apples Zulieferern als falsch entlarvt wurde, durfte jetzt ein Kamerateam die iPad-Produktion filmen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...827063,00.html
- #40 12.04.2012 18:00 von
Warum
Apple-Hasser immer sofort in Angriffsstellung gehen, wenn ein Artikel über Apple erscheint? Mangelndes Selbstwertgefühl?
Dieses Bashing der Meinungsschreiber hier meinte ich auch, nicht den Artikel. Sie hätten übrigens "Fanboys" schreiben müssen!
Ich habe in letzter Zeit keine Berichte über die Zustände in Samsungs Fabriken gelesen, oder über die von Lenovo, Sony, Acer etc (Namen bitte nach Belieben ändern). Ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß es dort irgendwie besser zugeht es wird nur nicht darüber berichtet.
Übrigens gibt es bei Bosch in Deutschland, z.B. bei der Fertigung von Diesel-Einspritzdüsen, auch heute noch teilweise dumpfeste Handarbeit. Da müssen Frauen heftige Akkorde erreichen und bekommen erheblich weniger Geld als ihre männlichen Kollegen weil die Arbeit an sich weder anspruchsvoll ist noch muß man dabei schwer heben. Dafür muß man nicht bis nach China. - #41 12.04.2012 19:21 von
Nein, es geht Ihnen ganz konkret um Apple und die sogenannten Apple-Fabriken. Wenn es Ihnen um menschenverachtende Arbeitsbedingungen gehen würde dann würden Sie Ihr Feindbild ein wenig erweitern.
Wenn schon kritisieren dann bitte mit Fakten und nicht mit in den Raum gestellten Behauptungen. Die Fakten könnten Sie wenn Sie denn nur ein wenig Interesse an einer sachlichen Diskussion hätten leicht finden. So belaufen sich die Materialkosten eines iPads für $499 auf knapp $310. Weiter ließe sich leicht ermitteln, dass ein iPhone ca. $80 teurer wäre wenn man es in den USA herstellen lassen würde. Ihre Kritik würde dann nicht unsachlich wie oben beschrieben aussehen sondern eher so: Würde Apple in einem Hochlohnland produzieren müssten sie lediglich auf $80 Gewinn pro Gerät verzichten. Das sollten sie verschmerzen.
Es geht nicht um PCs sondern um Tablets und die lässt auch Medion in China fertigen. Und bei den günstigen Medien-Preisen glaube ich kaum an eine bessere Bezahlung der Arbeiter in den "Medion-Fabriken". Und was die in Thüringen aus Fernost-Teilen zusammengeschraubten Medion-Kisten angeht könnte ich mir gut vorstellen, dass diese von unterbezahlten und immer locker kündbaren Zeitarbeitern zusammengesetzt werden. Aber da lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.
Sorry, aber da sich Ihre Weltsicht nur darauf beschränkt, dass mit der Zerschlagung von Apple die Arbeiter in China endlich aufatmen könnten und wieder vernünftig bezahlt würden kann ich Ihre durchaus positiv motivierte Kritik nicht ernst nehmen. - #42 12.04.2012 20:09 von
Alles schön und richtig was sie schreiben...Nur frage ich mich manchmal wieso stösst das nicht den Menschen sauer auf wenn eine Firma (ob in diesem Falle Apple - könnte aber auch jede andere Firma sein) soo reich im Sinne von Barreserven ist und darauf einfach sitzen bleibt. Und muss ich dies und eine Monokultur auch noch unterstützen? (Bevor MS wieder ins Spiel kommt: dort verdienen mehrere Firmen gut mit Stichwort Hardware)
- #43 12.04.2012 20:31 von
wenn man keine ahnung hat
...dann darf man auch schweigen.
das iPad3 in der billigsten ausfuehrung kostet nach schaetzungen rund $316 in der produktion. der vorgaenger war mit $245 billiger.
beides WEIT entfernt von den zitiersten $150. lol. $150 fuer ein high end TFT, prozessor, grafik, zusammenbau, speicher....
iPad 3 Teardown Reveals Higher Production Costs | The iPad Guide - #44 12.04.2012 20:48 von
Soweit richtig
Aber den Aktionären würde das wohl kaum gefallen, nicht wahr?
Es ist ja nicht mehr so, dass deren Meinung keine Rolle spielt, wie das noch unter Steve Jobs der Fall war. Der neue Apple-Chef Tim Cook hat gerade erst mit der Maxime seines Vorgängers gebrochen und erstmals Dividendenausschüttungen angekündigt. - #45 12.04.2012 20:53 von
- #46 12.04.2012 21:38 von
Das ist natürlich die Krux für jedes Wirtschaftsunternehmen. Ethisch einwandfreies Handeln und die Interessen der Aktionäre passen oft nicht zusammen. Aber auch ethisch korrektes Handeln und Interessen der Kunden passen leider oft nicht. Denn ich würde mal behaupten, dass der Anteil der Kunden die im Elektronikmarkt nach den Herstellbedingungen fragen und ihre Kaufentscheidung danach ausrichten gegen 0 geht.
- #47 12.04.2012 21:45 von
Nein, muss man nicht. Aber das ist ja aus einer anderen Motivation heraus. Da geht es ja dann um die Frage ob mir das Produkt- bzw. Geschäftsmodell Apples passt. Und da gebe ich gerne zu, dass mir dies nicht passt. Deswegen besitze ich persönlich nichts von Apple.
Bei dieser Frage kann ich aber auch klar entscheiden. Will ich das Modell von Apple oder ein anderes.
Aber bei der Diskussion hier geht es darum ob ich die Bedingungen unter denen Apple-Produkte hergestellt werden ablehne indem ich etwas anderes kaufe. Und da ist es dann eben nicht mehr so einfach. Hier kann ich realistisch betrachtet nur zwischen Pest und Cholera unterscheiden. Auch wenn es hier Forsten gibt die uns weismachen wollen, dass alleine der Boykott Apples das Problem lösen würde. - #48 13.04.2012 02:47 von
Hoffnungslos
Sorry, stimmt! Ich meinte auch 250 USD. Dennoch, von so einer Profit Marge traeumt jeder Autohersteller...
Wie auch immer, liebe Spiegel Leser, macht euch keine Sorgen und lasst euch von einer Deutschen mit Wahlheimat China sagen: den Arbeitern hier in Sued-China gehts gut, auch trotz Inflation und abflachendem Wachstum. Sie haben genug zu Essen, Fernseher, Motorroller, Handys, Computer und genug Freizeit.... Und wenn Ihr morgen keine Apple Produkte mehr kauft, gehn die Leute einfach zurueck in Ihre Heimatdoerfer zu Ihren Familien. Chinesen sind weitaus flexibler als die meisten Deutschen...
Wenn ich solche Artikel und Kommentare meinen Chinesischen Freunden zeige, schuetteln sie nur unglaeubig den Kopf und fragen ob hier wirklich ueber die aktuelle Lage in China geschrieben wird oder ueber ein China vor 20 Jahren.
Und da es nun vermutlich doch wieder Leute gibt, die es vermeintlich besser Wissen, obwohl sie physisch noch nie ueber die Deutschen Staatsgrenzen hinweg gekommen sind: Ich liege falsch und Sie haben Recht! Eingebrannte Vorurteile und Meinungen lassen sich leider Gottes kaum aus der Welt schaffen. - #49 13.04.2012 07:58 von
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