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Umstrittene Spendenaktion: Bayern-Piraten werfen Ponader Egotrip vor

dapdDer politische Höhenflug der Piraten ist vorerst vorbei - in einer neuen Umfrage kommt die Partei nur noch auf sechs Prozent. Schuld daran, so die Meinung vieler Mitglieder, ist auch Lebenskünstler und Oberpirat Ponader. Sein Auftreten stößt jetzt auch im größten Landesverband auf scharfe Kritik.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...851897,00.html
  1. #1

    bedingungsloses grundeinkommen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der politische Höhenflug der Piraten ist vorerst vorbei - in einer neuen Umfrage kommt die Partei nur noch auf sechs Prozent. Schuld daran, so die Meinung vieler Mitglieder, ist auch Lebenskünstler und Oberpirat Ponader. Sein Auftreten stößt jetzt auch im größten Landesverband auf scharfe Kritik.

    Spendenaktion: Bayerische Piraten werfen Johannes Ponader Egotrip vor - SPIEGEL ONLINE
    ist an sich keine schlechte und auch eine diskutierbare sache, (wird auch von wirtschaftswissenschaftlern bestaetigt) aber so nicht herr ponader! solange das bge nicht existiert ist es mehr als unverfroren auf kosten einfacher parteimitglieder von talkshow zu talkshow zu tingeln und sich dem promileben hinzugeben. seltsam dass es parteimitglieder gibt die sowas unterstuetzen. merken sie eigentlich nicht, dass sie gerade ihre partei prozentpunkte kosten? sie und die frau doppelname sind auf einem parteischaedigenden egomanentrip. schauen sie sich beide bitte mal wieder an der basis um. unglaublich wie machtversessenheit die menschen veraendert.
  2. #2

    Anonym?

    Eine Gruppe anonymer Piraten hat sich zu der Initiative "Jobsuche für Johannes Ponader" zusammengeschlossen. Sie fordert ihn zum Rücktritt auf, sollte der Politische Geschäftsführer an seiner umstrittenen Spendenaktion festhalten.

    Das klingt aber wenig transparent...
  3. #3

    Erst neulich bei Maischberger ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der politische Höhenflug der Piraten ist vorerst vorbei - in einer neuen Umfrage kommt die Partei nur noch auf sechs Prozent. Schuld daran, so die Meinung vieler Mitglieder, ist auch Lebenskünstler und Oberpirat Ponader. Sein Auftreten stößt jetzt auch im größten Landesverband auf scharfe Kritik.

    Spendenaktion: Bayerische Piraten werfen Johannes Ponader Egotrip vor - SPIEGEL ONLINE
    fantasierte Ponader davon, dass Reiche abgeben müssten, um Armut bekämpfen zu können. Ich wünschte, er hätte auch geistige Armut einbezogen.

    Die Piraten haben sich mit solchen Akteuren für jeden der schaffen geht, unwählbar gemacht. Und mit seinen Umverteilungswünschen wird der parasitäre Ansatz des Ponader nur um so greifbarer. Aus meiner Sicht ist das alles gar nicht schlimm, weil ich eh ein anderes politisches Lager bevorzuge. Weiter so, Jungs und Mädels !
  4. #4

    Die Alternative schafft sich ab

    Die Piraten waren für mich sympathisch, weil sie für mich eine Alternative zur bisherigen Politik waren:
    - Transparenz statt Kungelei
    - Sachverstand statt Selbstdarstellerei

    In letzter Zeit und insbesondere seit Frau Weissband scheinen sich die Piraten jedoch in einen medienaffinen Selbstdarstellerhaufen zu verwandeln. Eine Art Nerd-FDP (Farbe stimmt ja ungefähr...)
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der politische Höhenflug der Piraten ist vorerst vorbei - in einer neuen Umfrage kommt die Partei nur noch auf sechs Prozent. Schuld daran, so die Meinung vieler Mitglieder, ist auch Lebenskünstler und Oberpirat Ponader. Sein Auftreten stößt jetzt auch im größten Landesverband auf scharfe Kritik.

    Spendenaktion: Bayerische Piraten werfen Johannes Ponader Egotrip vor - SPIEGEL ONLINE
    Als die Piraten erstmalig auf der politischen Bühne erschienen sind, empfand ich sie als wohltuende und vor allem wählbare Altewrnative zu den ganzen anderen "Blockparteien".

    Leider ist davon aber auch gar nichts übrig geblieben. Die Piraten haben aus dem breiten Vertrauensvorschuss nichts gemacht, sie wirken konzeptlos und zerstritten.

    Und solange die Piraten Leute wie Herrn Ponader in die erste Reihe stellen, sind sie für mich nicht wählbar.
  6. #6

    ganz offensichtlich

    Zitat von AllesAufAnfang Beitrag anzeigen
    fantasierte Ponader davon, dass Reiche abgeben müssten, um Armut bekämpfen zu können. Ich wünschte, er hätte auch geistige Armut einbezogen.

    Die Piraten haben sich mit solchen Akteuren für jeden der schaffen geht, unwählbar gemacht. Und mit seinen Umverteilungswünschen wird der parasitäre Ansatz des Ponader nur um so greifbarer. Aus meiner Sicht ist das alles gar nicht schlimm, weil ich eh ein anderes politisches Lager bevorzuge. Weiter so, Jungs und Mädels !
    haben sie nicht die ganz grosse ahnung von wirtschaft. natuerlich muss umverteilt werde, sonst kann der kleine mann nicht konsumieren und die binnenwirtschaft bricht zusammen. ist doch logisch oder?
  7. #7

    Bakschisch-Fürst

    Ein 35-Jähriger Einser-Abiturient geht beim Jobcenter betteln, um sich seinen Lebensunterhalt finanzieren zu lassen. In der Öffentlichkeit spreizt sich der Nebenerwerbs-Hausierer mit Forderungen nach bedingungslosem Grundeinkommen, damit ihm die Allgemeinheit seine politischen Hobbies finanziert. Unverschämter und obszöner hat sich wohl noch kein deutscher "Politiker" in den Geldbörsen der Steuerzahler einzunisten versucht. Und damit der schiere Egoismus nicht ganz so transparent wird, gibt es das Reziprozitäts-Versprechen geschenkten Wohlstandes für alle noch als Blendgranate oben drauf. Wenn das keine Klientel-Politik ist!
  8. #8

    In NRW haben sich die Piraten durch die Strafanzeige wg. des Ankaufs der Steuer CD´s durch das Fianzministeriums unwählbar gemacht. Viele Piraten sind empört aus der Partei ausgetreten. Wer Steuerhinterziehern das Wort redet, findet im bevölkerungsreichsten Bundesland - aber sich auch in der ganzen Bundesrepublik - keine Wähler.
  9. #9

    proffesionelle...

    ...politische arbeit kostet zeit = kostet geld
    wenn die piraten, deren positionen ich teilweise schätze, wirklich ernst genommen werden wollen wird es einfach zeit, dass sie sich professionalisieren. ein erster schritt wäre schon gemacht, wenn alle mitglieder endlich ihre beiträge bezahlen würden.
    auch das spendenmodell von ponander könnte richtig kommuniziert probleme lösen. warum sollen einzelne piraten einem parteiarbeiter nicht den rücken freihalten dürfen?
    nur dann muss man das vernünftig machen und kommunizieren! so machen sich ponander und die piraten einfach nur lächerlich!


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