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Umstrittene Nebeneinkünfte: SPD-Politiker greifen Steinbrück-Kritiker an
dapdIm Streit um die Nebeneinnahmen von Peer Steinbrück geht die SPD in die Offensive. Mehrere Genossen nennen die Kritik am Kanzlerkandidaten verlogen - und fordern die Kritiker von Union und FDP auf, ihre eigenen Nebeneinkünfte offenzulegen. Schwarz-Gelb reagiert verhalten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-859907.html
- #1 07.10.2012 09:12 von
Dass die CDU und FDP auf die Forderung nach Transparenz und Offenheit mit Panik reagieren, macht das Verhalten von Steinbrück nicht besser.
Wenn er der Forderung nach Offenheit und Transparenz seiner Einkünfte nachkommt, wäre es ein Plus, damit würde er natürlich die restlichen Politiker unter Druck setzen, weil man von diesen dann Ähnliches verlangen wird.
Die Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, von wem sich Politiker bezahlen lassen. Denn dadurch werden natürlich Abhängigkeiten geschaffen, das ist doch klar. - #2 07.10.2012 09:15 von
Schoen das dieses thema mal angesprochen wurde.
Aber ob sich unsere Politiker auch einigen werden diese heilige kuh zu schlachten. Wenn man sich die ergebnisse der nachforschungen in abgeordnetenwatch oder lobbycontro so anschaut, kommt man zum schluss dass der durchschnittspolitiker nicht im ansatz bereit ist transparenz zu schaffen und das eigene verhalten sogar fuer richtig haelt.
- #3 07.10.2012 09:16 von
Man...
...sollte in diese Debatte vielleicht auch die "zukünftig zu erwartende Einkommen"mit einbeziehen.Betrachtet man das Verhalten der FDP Protagonisten in Sachen "Beendigung der Energiewende",so kann man sicher davon ausgehen,dass schon unterschrieben Beraterverträge für Rösler und Komplizen bei Atom Unternehmen wie RWE und E.on in der Schublade liegen.
- #4 07.10.2012 09:16 von
Unglaublich naiv
Es war naiv von der SPD-Spitze Peer Steinbrück zum Kanzlerkanditaten zu machen.
Nachdem die Wulff-Affaire gezeigt hat, dass selbst ein Bobbycar oder ein paar Kochbücher als Vorwurf der Bestechlichkeit dienen können, kann man nicht erwarten, dass man die Herkunft von Hundertausenden verschleiern kann.
Und wenn die SPD nun die anderen Parteien verlogen nennt, muß sie sich nur an die eigene Nase fassen - siehe wieder die Wulff-Affaire. - #5 07.10.2012 09:17 von
Kindergartenargument
Etwas substantiveres als das Kindergartenargument "Die Anderen machen es aber auch" hätte ich von der Nahles auch wirklich nicht erwartet.
Wie erbärmlich! - #6 07.10.2012 09:17 von
In dem Punkt
hat Frau Nahles Recht.
Die Debatte ist verlogen und heuchlerisch.
Ich als Bürger will aber wissen, welche Nebeneinkünfte Politiker haben und vor allem, wer sie bezahlt.
Es muss die vollkommene Transparenz her.
Das gilt für mich aber nicht nur für die Nebeneinkünfte der Abgeordneten.
Auch die Parteienfinanzierung ist ein weites Feld, in dem der Korruption Türen und Tore weit geöffnet werden.
Das Scheinargument, man bekäme dann keine guten Leute mehr bzw. die Unabhängigkeit der Abgeordneten sei gefährdet, lasse ich nicht gelten.
Ich glaube, genau das Gegenteil ist richtig.
Abgesehen davon besteht schon eine gefährliche Abhängigkeit der Abgeordneten von ihrer Partei.
Das sieht man immer dann, wenn Abgeordnete votieren und bei nachträglicher Befragung nicht einmal sagen können, was sie da mitentschieden haben.
Also: Heuchelei wohin man sieht. - #7 07.10.2012 09:18 von
Nebeneinkünte Schwarz-Gelb
Die "Skepsis" ist angebracht:
Beispiel Westerwelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/heikle-nebeneinkuenfte-westerwelle-kassierte-honorar-von-liechtensteiner-bank-a-679617.html
Da ging es nicht um einen "Vortrag" in Deutschland, da sprach man vor der Créme der Geldwäscher ... - #8 07.10.2012 09:20 von
- #9 07.10.2012 09:20 von
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