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Umstrittene Herdprämie: OECD kritisiert Betreuungsgeld scharf

dapdBisher stritt Schwarz-Gelb vor allem intern, nun kommt auch aus dem Ausland Kritik am Betreuungsgeld: Laut einer Studie der OECD verleitet die sogenannte Herdprämie Frauen dazu, sich keine Arbeit zu suchen. Dies gelte vor allem für Migrantinnen. Kanzlerin Merkel macht das Thema jetzt zur Chefsache.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...838057,00.html
  1. #70

    immer noch nicht begriffen

    Zitat von hienstorfer Beitrag anzeigen
    Die CSU hat es geschafft: Migrantenkinder werden zu Hause betreut, über Satelit kommt das Heimatfernsehen. Mit Gleichaltrigen aus Deutschland haben die Kinder keinen Kontakt - bis zur Einschulung.

    Ohne ausreichende Deutschkenntnisse, ohne die Landeskultur zu kennen, geht es dann in die Schule.
    Und dann wurdert man sich, das diese Kinder in der Schule, ja in der Gesellschaft den Anschluss verlieren.
    !!!das Betreuungsgeld wird für1und 2 Jahre alte Kinder gezahlt. Dann geht es in den Kindergarten zur frühkindlichen Bildung die ja ab 3 erfolgen soll. Ist das den alles so schwer zu verstehen???
  2. #71

    Zitat von xhoch2 Beitrag anzeigen
    sondern in die Altenpflege. Dort ist das Elend sichtbar. Kinder sind seit Menschengedenken immer nebenbei aufgewachsen. Hoch-IQ-Kinder wurden stets gefördert. Wenn heute fast 40% eines Jahrgangs Abitur machen, sind das gegenüber früher 34% Luschen.
    Laut Untersuchungen haben die heutigen Abiturienten MEHR Fähigkeiten und Wissen als die Abiturienten von vor 50 Jahren. Und die Hochintelligenz-Förderung gibt es etwa seit den 80er Jahren. In früheren Zeiten hat sich in der Schule niemand dafür interessiert, da nicht Intelligenz als Wert zählte, sondern Fleiß, Ordnung und Disziplin.

    Hätten wir heute noch die Schulbildung mit den Methoden von vor 100 Jahren, würden wir fast ausschließlich Hartzler heranziehen. Heute muss ein durchschnittlicher Realschüler mengenmäßig das lernen, was vor 100 Jahren ein guter Gymnasiast zu erbringen hatte. War ja auch kein Wunder, ein nicht unwesentlicher Teil der Schüler musste zuhause auf dem Hof aushelfen oder sonstwie für das Familieneinkommen mit Sorge tragen. Das änderte sich erst wirklich nach den Weltkriegen.
  3. #72

    immerhin gibt5 es..

    Zitat von fernossi Beitrag anzeigen
    Sollte sich Frau Merkel gegen den gesunden Menschenverstand und die ueberwiegende Mehrheit der Bevoelkerung durchsetzen und diese Herdpraemie verabschieden, ist dies politischer Selbstmord. Auch Seehofer wird dies keine zusaetzlichen Waehlerstimmen einbringen. Die FDP haette die Chance, mit einem klaren Nein endlich mal zu punkten, wird sich aber wahrscheinlich wieder mal in unerquicklichen und undurchsichtigen Politikspielen ergehen...
    bei den Betroffenen-junge Familien so zwischen 25 und 35 eine Mehrheit für das Betreuungsgeld. Alle anderen sind nicht betroffen und können toll wie Blinde von der Farbe reden
  4. #73

    Ihren Kommentar...

    Zitat von kalzifer Beitrag anzeigen
    Dass der OECD ein Lobbyverband der Wirtschaft ist, dürfte eigentlich jeder wissen. So ist es in Wahrheit nicht das Betreuungsgeld an sich, dass diese Interessengruppe stört. Vielmehr steckt die Befürchtung dahinter, künftig weniger billige Arbeitskräfte verfügbar zu haben. Bleiben Frauen (oder auch Väter) zuhause um sich um ihre Kinder zu kümmern, so stehen sie dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Meist würde das Betreuungsgeld den Familien zugute kommen, die sowieso nicht so viel haben und zu Billigstlöhnen stundenweise dazuverdienen müssen. Wer gutes Einkommen hat, wird wegen 100 Euro im Monat nicht auf seinen Job verzichten.
    ....entkräftige ich Ihnen. In den USA gab es sowas und wurde sehr schnell von den Demokraten abgeschafft und zwar aus diesem Grund dem diese von Ihnen sehr negativ dargestellte Organisation angeführt hat.
  5. #74

    Zitat von markolito1 Beitrag anzeigen
    bedingt etwas miteinander zu tun. Oder warum zählen die Volkswirtschaften Schweden, Finnland, Norwegen... zu den stärksten Europas? Die auch für die Zukunft gewappnet sidn. Ob dies bei uns in 10 20 Jahren noch so ist, wage ich zu bezweifeln.

    .
    *lach*
    Die Liste würde ich aber mal gerne sehen.

    Weit an der Spitze steht Deutschland, gefolgt von Frankreich, Italien, Spanien (ja, Spanien), Niederlande, Belgien, Österreich....
    von den Skandinaviern keine Spur.
  6. #75

    macht die armen noch ärmer

    die oecd kritisiert das zu recht.die frauen in der stadt wollen arbeit und kindererziehung unter einen hut bringen.dafür müssen die sachlichen voraussetzungen geschaffen werden wie im musterland frankreich.wer sein kind zu hause erziehen will, bekommt ja sowieso kindergeld. bei den hohern lebenskosten in der stadt geht das aber nicht. die fixkosten sind nunmal da.in krippen, kindergärten, ganztagesschulen ist das geld besser aufgehoben, weiß doch jeder, dass die herdprämie in vielen fällen nicht zwechgerichtet verwendet wird. ein frau, die heute geschieden wird, muss für ihren unterhalt grundsätzlich selber sorgen. wenn sie nicht arbeitet, bekommt sie nicht den anschluss an die fortentwicklung in der arbeitswelt und wird sich mit niederrangigen arbeiten abfinden müssen.nein hier muss der kalk von der ideologischen sichtweise entfernt werden
  7. #76

    Destruktive Familienpolitik

    Seit Jahrzehnten beobachte ich die destruktive und aus ideologischen Gründen rückwärtsgewandte Familljenpolitik der CDU. Ergebnis: Die Deutschen sterben aus.
    Unsere westlichen Nachbarinnen bekommen dank moderner Familienpolitik ausreichend Kinder.
  8. #77

    Super Studie, tolles Argument der OECD

    Es ist schon sehr interessant, wer sich alles mit Studien in deutsche Innenpolitik einmischt. Die Schwachstelle der Studie dürfte sein, dass sie Nachteile für Zuwanderfamilien mit sozial schwachen Hintergrund sieht. Diese Nachteile dürften aber kaum durch das Betreuungsgeld hervorgerufen werden, sondern sind eher daran begründet, dass bei diesen Zielgruppen eher das vorhandene Bildungsniveau und nicht vorhandene Berufsausbildung ein Hemmnis für berufliche Tätigkeit ist. Das zeigt, dass Studien nicht immer das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben sind. Im Übrigen sollte man nicht so tun, als würden mit dem Kita-Modell umfassend Kita-Plätze geschaffen. Wenn ich richtig informiert bin, dann geht die Politik derzeit davon aus, dass lediglich für 39% der Kinder Kita-Plätze geschaffen werden. Damit bleiben noch 61% der Kinder ohnehin zuhause, ob nun das Betreuungsgeld kommt oder nicht.
  9. #78

    Nee................

    Zitat von Bob Andrews Beitrag anzeigen
    Selbst wenn das zutrifft, heisst das noch nicht, dass deren Analyse falsch ist.

    Schön und gut. Dennoch bleibt deren Kritik am Betreuungsgeld sachlich richtig:

    Vollkommen korrekt, aber genau daraus folgt ja die kritisierte Problematik. Wenn gerade schlecht qualifizierte und schlecht integrierte Elternteile ihre Kinder nicht frühzeitig in KiTas schicken um die Herdprämie zu bekommen und die KiTa Kosten zu sparen, dann schaden sie damit sich, ihren Kindern und der Gesellschaft langfristig selbst. Die Folge ist eine mangelnde Integration der ganzen Familie mit allen Konsequenzen und damit auch eine Zementierung des schlechten Bildungsstandes der Familie. Damit werden Hartz4- Lebensläufe vorprogrammiert.
    Wenn Sie (zurecht) kritisieren, dass schlecht qualifizierte in Deutschland zu schlecht bezahlt werden, dann müssen Sie für höhere Löhne sorgen und nicht für eine Alimentierung durch die Herdprämie.
    schaun Sie nach Suomi, dort gibt es das Betreuungsgeld seit - ich glaube 1986- und die Ergebnisse bei PISA sind hervorragend...und was ist jetzt mit den armen Kindern die im Alter von 13-36 Mon deaheim bleiben müssen??komisch dass die offensichtlich alle hochbegabt sein müssen denn sonst wären sie-nach Ihrer These - alle ohne ausreichende Bildung
  10. #79

    Zitat von indosolar Beitrag anzeigen
    G Daher finde ich es äußert bedenklich, jetzt mit Kindern von Migrantinnen zu argumentieren, worin im Übrigen auch eine gehörige Portion Rassismus versteckt ist, nach dem Motto, die können Kindererziehung ja nun am Allerwenigsten.
    Moment. Es geht hier nicht darum, diesen Müttern pauschal mangelnde Erziehungskompetenzen zu unterstellen, sondern darum, dass finanzielle Anreize dafür geschaffen, dass finanzielle Anreize dafür geschaffen werden, bestimmte integrative Maßnahmen (wozu eben auch KiTa Plätze gehören) nicht zu nutzen. Ich möchte kein System, in dem die Eltern pauschal dazu gezwungen werden, ihr Kind nach einem Jahr an eine KiTa "abzugeben", und erst Recht nicht, wenn dieser Zwang sich auf eine bestimmte soziale Schicht bezieht. Aber es sollte nunmal auch nicht so sein, dass ausgerechnet bei Familien aus den sozialen Schichten besonders hohe finanzielle Anreize zur Nicht-Nutzung von KiTa Angeboten geschaffen werden, die vom integrativen Bildungsnutzen von KiTas besonders profitieren würden.








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