dapdBisher stritt Schwarz-Gelb vor allem intern, nun kommt auch aus dem Ausland Kritik am Betreuungsgeld: Laut einer Studie der OECD verleitet die sogenannte Herdprämie Frauen dazu, sich keine Arbeit zu suchen. Dies gelte vor allem für Migrantinnen. Kanzlerin Merkel macht das Thema jetzt zur Chefsache.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...838057,00.html
Laut Untersuchungen haben die heutigen Abiturienten MEHR Fähigkeiten und Wissen als die Abiturienten von vor 50 Jahren. Und die Hochintelligenz-Förderung gibt es etwa seit den 80er Jahren. In früheren Zeiten hat sich in der Schule niemand dafür interessiert, da nicht Intelligenz als Wert zählte, sondern Fleiß, Ordnung und Disziplin.
Hätten wir heute noch die Schulbildung mit den Methoden von vor 100 Jahren, würden wir fast ausschließlich Hartzler heranziehen. Heute muss ein durchschnittlicher Realschüler mengenmäßig das lernen, was vor 100 Jahren ein guter Gymnasiast zu erbringen hatte. War ja auch kein Wunder, ein nicht unwesentlicher Teil der Schüler musste zuhause auf dem Hof aushelfen oder sonstwie für das Familieneinkommen mit Sorge tragen. Das änderte sich erst wirklich nach den Weltkriegen.
die oecd kritisiert das zu recht.die frauen in der stadt wollen arbeit und kindererziehung unter einen hut bringen.dafür müssen die sachlichen voraussetzungen geschaffen werden wie im musterland frankreich.wer sein kind zu hause erziehen will, bekommt ja sowieso kindergeld. bei den hohern lebenskosten in der stadt geht das aber nicht. die fixkosten sind nunmal da.in krippen, kindergärten, ganztagesschulen ist das geld besser aufgehoben, weiß doch jeder, dass die herdprämie in vielen fällen nicht zwechgerichtet verwendet wird. ein frau, die heute geschieden wird, muss für ihren unterhalt grundsätzlich selber sorgen. wenn sie nicht arbeitet, bekommt sie nicht den anschluss an die fortentwicklung in der arbeitswelt und wird sich mit niederrangigen arbeiten abfinden müssen.nein hier muss der kalk von der ideologischen sichtweise entfernt werden
Seit Jahrzehnten beobachte ich die destruktive und aus ideologischen Gründen rückwärtsgewandte Familljenpolitik der CDU. Ergebnis: Die Deutschen sterben aus.
Unsere westlichen Nachbarinnen bekommen dank moderner Familienpolitik ausreichend Kinder.
Es ist schon sehr interessant, wer sich alles mit Studien in deutsche Innenpolitik einmischt. Die Schwachstelle der Studie dürfte sein, dass sie Nachteile für Zuwanderfamilien mit sozial schwachen Hintergrund sieht. Diese Nachteile dürften aber kaum durch das Betreuungsgeld hervorgerufen werden, sondern sind eher daran begründet, dass bei diesen Zielgruppen eher das vorhandene Bildungsniveau und nicht vorhandene Berufsausbildung ein Hemmnis für berufliche Tätigkeit ist. Das zeigt, dass Studien nicht immer das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben sind. Im Übrigen sollte man nicht so tun, als würden mit dem Kita-Modell umfassend Kita-Plätze geschaffen. Wenn ich richtig informiert bin, dann geht die Politik derzeit davon aus, dass lediglich für 39% der Kinder Kita-Plätze geschaffen werden. Damit bleiben noch 61% der Kinder ohnehin zuhause, ob nun das Betreuungsgeld kommt oder nicht.
schaun Sie nach Suomi, dort gibt es das Betreuungsgeld seit - ich glaube 1986- und die Ergebnisse bei PISA sind hervorragend...und was ist jetzt mit den armen Kindern die im Alter von 13-36 Mon deaheim bleiben müssen??komisch dass die offensichtlich alle hochbegabt sein müssen denn sonst wären sie-nach Ihrer These - alle ohne ausreichende Bildung
Moment. Es geht hier nicht darum, diesen Müttern pauschal mangelnde Erziehungskompetenzen zu unterstellen, sondern darum, dass finanzielle Anreize dafür geschaffen, dass finanzielle Anreize dafür geschaffen werden, bestimmte integrative Maßnahmen (wozu eben auch KiTa Plätze gehören) nicht zu nutzen. Ich möchte kein System, in dem die Eltern pauschal dazu gezwungen werden, ihr Kind nach einem Jahr an eine KiTa "abzugeben", und erst Recht nicht, wenn dieser Zwang sich auf eine bestimmte soziale Schicht bezieht. Aber es sollte nunmal auch nicht so sein, dass ausgerechnet bei Familien aus den sozialen Schichten besonders hohe finanzielle Anreize zur Nicht-Nutzung von KiTa Angeboten geschaffen werden, die vom integrativen Bildungsnutzen von KiTas besonders profitieren würden.