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Umstrittene Herdprämie: OECD kritisiert Betreuungsgeld scharf

dapdBisher stritt Schwarz-Gelb vor allem intern, nun kommt auch aus dem Ausland Kritik am Betreuungsgeld: Laut einer Studie der OECD verleitet die sogenannte Herdprämie Frauen dazu, sich keine Arbeit zu suchen. Dies gelte vor allem für Migrantinnen. Kanzlerin Merkel macht das Thema jetzt zur Chefsache.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...838057,00.html
  1. #150

    und wir erfahren täglich die sprache der päds, theraps. and so on, zum beispiel:

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Memorandum der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung:

    Als (...) Psychoanalytiker erfahren wir in unserer täglichen Praxis die Tiefenwirkungen und Langzeitfolgen von kindlichen Entwicklungsbedingungen. In den ersten drei Lebensjahren wird die Grundlage für die seelische Gesundheit eines Menschen gelegt. In dieser sensiblen Entwicklungszeit bedeuten regelmäßige ganztägige Trennungen von den Eltern eine besondere psychische Belastung für die Kinder.



    Die Quellen ermöglichen keinen Schluss auf erhöhte Stressvulnerabilität durch Krippenbetreuung, weil:

    By the second year of life, most infants appear to be able to tolerate a few minutes of separation without producing increases in cortisol. However, this does not mean that they can do so during longer separations. Indeed, Ahnert et al. (2004) noted elevations in cortisol for both securely and insecurely attached toddlers following entry into child care. As reviewed by Vermeer and van IJzendoorn (2006), there are now a number of reports that, on average, cortisol levels rise over the day at child care for children under four years of age.



    Der Umstand, dass - im Gegensatz zu anderen Primaten - bis jetzt noch (so far) keine (biomedizinischen) Nachweise (there is no evidence) erbracht wurden, dass Krippenbetreuung die Gehirnentwicklung des Menschen durch die schädigende Wirkung von Stresshormonen beeinflußt, liegt daran, dass Untersuchungen am Menschen aus ethischen Gründen erschwert sind - steht so auch in der Studie.



    Das sind nicht die Kernfaktoren für die Hirnentwicklung sondern die Gebiete, die noch weitgehend unerforscht sind und näherer Beleuchtung bedürfen.

    Er (einer der Gruppe) ließ einen Schieß ( kann ja jedem mal passieren) 2004

    Reaktionen:

    Das ist jetzt echt ein PROBLEM.
    Es steht jetzt etwas zwischen uns.
    Da sollten wir mal drüber reden. Schieß los.
    Wir wußten garnicht, was so alles in Dir steckt.
    Du hast uns jetzt echt an Dir teilnehmen lassen.
    Du mußt Dinge auch für Dich behalten lernen.
    Mit Dir kann ich nur ein Stückweit mitgehen.
    Find ich gut, daß Du so offen bist.
    Du solltest mehr bei Dir bleiben.
    Das kann ich gut nachvollziehen.
    Das belastet jetzt aber unsere Beziehung.
    Bei Deiner Kindheitsgeschichte ist diese Distanzlosigkeit ja kein Wunder.
    Gut, daß Du das so deutlich eingebracht hast.
    Laß´es raus!
    Diese Art von Kontaktaufnahme solltest Du vermeiden.
    Das hast Du bis jetzt verdrängt.
    Man spürt, daß Du gerade etwas verarbeitest.
    Das muß ich jetzt mal hinterfragen: was wolltest Du damit eigentlich ausdrücken?
    Du, das ist alleine Dein Problem.
    Das laß ich jetztmal so stehen.
    Du bist in Deine eigene Kraft gegangen.
    Du hast zur Zeit irgendwie eine negative Ausstrahlung.
    Das zieht mich jetzt echt runter.
    Laß doch dieses männliche Imponiergehabe!
    Du verbreitest negative Energien.
    Schön, daß Du loslassen kannst.
    Deine Nichtwahrnehmung meiner Person wollte ich lange schon mal ansprechen.
    Ich finde Deine Klarheit wirklich in Ordnung.
    Von Dir hab ich jetzt wirklich nachhaltig die Nase voll.

    Und: machen wir mal eine Reflexion zu der Sache!
    Das nur kurz zum sozialpädagogischen Gesprächsstand hier.
  2. #151

    Falsche Anreizsyteme

    haben hierzulande Tradition. Frauen, die pro forma oder gewollt einen auf alleinerziehend machen werden belohnt. Es gibt extra Kohle. Migrantinnen die auf Dauer von Transferleistungen leben wollen werden belohnt - es gibt in Zukunft extra Geld für Nachwuchs der sich ebenfalls nicht integrieren wird. Warum auch - Leistungsverweigerung wird belohnt - Integration und der Willen auf eigenen Beinen zu stehen bestraft. Es ist einfach wesentlich lukrativer die ganzen Förderleistungen einzustreichen. Und wenn ich dann noch regelmäßig Klagen darüber höre das erarbeitetes Geld zum Teil angerechnet wird ist schon klar wie die Entwicklung weiter läuft. Ein Leben ohne Arbeit mit Kinder ist einfach wesentlich einfacher.
  3. #152

    Zitat von AUXEROIS Beitrag anzeigen
    Der Großteil der KiTa-kosten wird vom Steuerzahler bezahlt. Die diekten Elternbeiträge decken nur einen kleinen Teil.
    Das weiß ich. Es ändert nichts am Fakt: Kita-Plätze kosten den Eltern viel Geld, durchaus über 200 Euro/Monat, und diese Eltern erhalten kein "Betreuungsgeld".
  4. #153

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Dass Sie es wagen, Eltern verschieden zu gewichten...!

    Mal im Ernst, jemand, der gutes Geld verdient, wird von dem Taschengeld nicht angesprochen. Wenn man mindestens (ähnlich wie bei der Rente) 60% des Gehaltes während der Zeit bekommen könnte und noch dazu eine Arbeitsplatzrückkehrgarantie, dann würden es auch viele Frauen machen, die es sich bisher anders überlegt haben.
    So etwas konnte nur in einer volkseigenen Wirtschaft den VEBs vorgeschrieben werden, zusammen mit den Verpflichtung zu Betriebskindergärten in Betrieben mit hohem Frauenanteil, mit Betriebspolikliniken usw. In der Privatwirtschaft kann keine "Arbeitsplatzgarantie" angeordnet werden. "Wenn, könnte, würde" sind daher nur Träume. - Die Familie (Vater, Mutter, Kinder) muss von Fall zu Fall schon selber über die Lebensgestaltung entscheiden: nach Wunsch und Möglichkeit, nach Firmenphilosophie, nach lokalen und globalen Gegebenheiten, nach der Gesetzeslage und den finanziellen Ansprüchen. Und das macht den Reiz der Partnerwahl und des Familienlebens aus - evtl. Fehler/Scheitern inbegriffen.
  5. #154

    Zitat von indosolar Beitrag anzeigen
    und Geld welches in die Hand genommen wird, zementiert letztendlich das vorhandene Dilemma, immer mehr soziale Hilfen landen in den Händen der Bürokratie. Dies ist beim H IV so, bitte mal den Gesamtetat betrachten und dann sehen, wieviel bei den Angestellten der Argen, den Weiterbildern, prof. Arbeitsvermittlern usw. landen und wieviel bei den Bedürftigen. Gleiches gilt für die Bildungs- und Integrations- und Familienpolitik. Wieviel landet bei denen die es brauchen und unmündig gemacht wurden und wieviel landet bei Bildungsberatern, Kursanbietern, Familienberatungen, Jugendämtern, Pflegeeinrichtungen usw. usw. Die Kapitalisierung der Familie ist im vollen Gange. Die Gesellschaft sollte langsam begreifen, ihr Problem ist die überboardenede Staatsquote und die bewußte Herausnahme des Einzelnen aus seiner Verantwortung, für die im Gegenzug jeder einzelne verdammt viel bezahlen werden muss, so steigt das zwar das Bruttosozialprodukt ständig, aber der einzelne behält immer weniger davon, es sei denn er ist direkt beim Staat oder einer seiner Unterorganisationen und deren Helfer beschäftigt. Jede Steigerung des Bruttosozialproduktes schafft zudem mehr Gelegenheiten der Umverteilung von oben nach unten, von diesem Zusammenhang Notiz nehmen die Wenigsten.
    Ja.
    Wir haben eine überbordende Hilfsindustrie,da wird richtig viel Geld verdient. Und es ists das Geld der Steuerzahler, das dort vernichtet wird.

    Erwachsene Menschen werden wie Unmündige behandelt, statt die Verantwortung für das eigene Wohlergehen und das Wohlergehen der Familie zu übernehmen, macht das "Vater Staat".
    Und das kostet...
  6. #155

    Das Betreuungsgeld ist noch zu wenig!!!

    Ich kann diese schwachsinnige und kinderfeindliche Diskussion nicht nachvollziehen. Ich schaffe mir doch nicht allen Ernstes Kinder an, um sie gleich nach ihrer Geburt in eine ganztägige Betreuungseinrichtung abzuschieben!!! Und dazu will mich die Politik auch noch zwingen? Frechheit! Das Kind ist in seinen ersten zwei Lebensjahren nirgens besser aufgehoben, als bei seiner Mutter! Nur so kann ein Kind Urvertrauen aufbauen. Aber davon haben diese ganzen Großmäuler, die diesen Kita-Schwachsinn ab dem ersten Lebensjahr propagieren, keine Ahnung. Wohl selber als Kind von den Eltern keine Beachtung erhalten und gleich in eine Elitebildungseinrichtung abgeschoben worden, weil der alte Herr und die Mutti durch ihren Karrierewahn genug Kohle gemacht haben. Ab dem dritten Lebensjahr ist eine Teilzeitbetreuung sinnvoll, um es dem Kind zu ermöglichen, die ersten sozialen Verbindungen zu knüpfen, aber nicht vorher. Eltern und Kinder kennen sich irgendwann überhaupt nicht mehr. Und dann ist es mal wieder Zeit für den nächsten Amoklauf an irgendeiner Schule, und alle tun dann wieder so tief betroffen "Wie konnte das nur passieren, das war doch immer so ein liebes und nettes Kind". Aber wie es in der Seele des Kindes aussieht, fragt sich keiner. Nein, dann werden wieder oberflächlich Sündenböcke gesucht. Dann sind wieder die bösen Ballerspiele dran schuld, dass das Kind ausgerastet ist. Wo seid Ihr ganzen karrieregeilen, akademischen Oberpädagogen? Das müsstet Ihr doch wissen! Warum sagt Ihr nicht mal was zu dem Thema? Nein, Ihr sagt immer nur das, was Euch die Wirtschaft diktiert und nicht die Wahrheit! Und wenn ich dann so gewisse Kommentare hier lese, wird mir schlecht. Das die CSU die ach so "heilige" Familie hochhält. Meine lieben Mitbürger, die Familie sollte Euch mal wieder heilig sein! In diesem Land läuft, was das anvbelangt, sehr viel in die falsche Richtung. Erlaubt Euch mal wieder Mensch zu sein und nicht nur ein jämmerliches Rädchen im Getriebe der Wirtschaft! Um noch einmal auf das Thema des Artikel zurückzukommen, ich bin kein Topverdiener und eigentlich müsste meine Frau arbeiten gehen, damit das Geld bei uns reicht. Meine Frau und ich waren uns aber von Anfang an einig, dass wir diesen Blödsinn nicht mitmachen werden. Unsere Kinder kommen erst mit 3 Jahren in die Kita und nicht früher. Danach will meine Frau wieder arbeiten gehen. Die 100 Euro sind da ein Tropfen auf dem heißen Stein. Aber wir werden uns durchkämpfen! By the way, da sind wir bei der nächsten Lüge der Politik. Es wird Frauen verdammt schwer gemacht, nach dem Mutterschaftsurlaub wieder in den Job zu kommen. Ich spreche da aus Erfahrung. Ich habe gegen den ehemaligen Arbeitgeber meiner Frau einen Prozess geführt. FAZIT: Deutschland wird immer kinderfeindlicher durch den familienzersetzenden Prozess, der z.Zt. stattfindet. Unsere Gesellschaft wird immer mehr vergreisen und gleichzeitig verrohen und brutal werden. Ich will dieses nicht. Ihr anscheinend schon, also macht nur weiter so. Ihr werdet irgendwann die Quittung dafür bekommen, und ich sage Euch eins, das wird nicht nett!
  7. #156

    es gibt keine Wahlfreiheit

    Die OECD hat Recht mit ihrer Kritik, Wirtschaftsverband hin oder her. Und das CSU-Argument mit der "Wahlfreiheit" trifft einfach nicht zu. In Deutschland haben die meisten Eltern nicht die Wahl, weil es viel zu wenig Kitaplätze gibt. Miriam Gruß erklärt das hier http://www.atkearney361grad.de/2012/06/12/das-betreuungsgeld-schafft-keine-neue-wahlmoglichkeit/
  8. #157

    die Lösung schlechthin!

    - für fehlgeleitete Gesetze
    - zu kurzes und inhaltsloses Leben
    - finanzielle Rahmenbedingungen

    usw. - der Problemminister!

    von 2003 stammt diese Text:

    An Herrn Bundesproblemminister, Name noch unbekannt, Berlin

    Sehr geehrter Herr Problemminister,

    meine Frau und ich, wir hören und lesen ja oft als Gesprächs- oder auch Artikeleinleitung das sozialpädagogische Wort „...das ist ein/das Problem...“.Oft denken wir, die Deutschen lösen zwar wenig bis keine Probleme, siehe das Hin und Her zwischen den Parteien, und reden nur über Probleme, haben aber ein erhöhtes Problembewußtsein. Man könnte auch von einer Art Problemüberbewußtsein sprechen. Unbewußt sind Probleme ja nicht mehr, wenn man sie ganz klar an- und ausspricht und damit auf die anderen losläßt. Probleme scheinen ein Teil der täglichen Lebenserwartung der hiesigen Menschen zu sein. Wir fragen uns deshalb ganz intensiv hier und heute, warum gibt es keinen deutschen Problemminister? Einen Minister für Lösungen können wir uns heute überhaupt nicht vorstellen, höchstens ein Stückweit.

    Kürzlich haben wir in einer Gruppe junger Menschen, wir glauben es waren ErzieherInnen/ SozPädInnen, folgendes erlebt (kurz zusammengefaßt):

    Er (einer der Gruppe) ließ einen Schieß ( kann ja jedem mal passieren)
    ...(Text bekannt)...

    ...Herr Minister in spe an der Spree, wir haben da im situativen Ansatz erkannt, wie sehr diese jungen Menschen heute aneinander teilnehmen, wie sie das Problem des einzelnen zu ihrem eigenen machen und doch durch die pädagogische Verfloskelung der Sprache in diesem verbalen Irrgarten keinen Ausweg mehr finden. Sie sprachen ein Problem also deutlich an, waren aber nicht fähig, gemeinsam lösungsorientiert zu agieren, vor allem nicht ohne Supervision. Jeglicher Lösungsansatz ging da im Chor widerstreitender Einzelmeinungen einfach unter (wie einst die Titanik oder der Turm von Babel oder heute die Reformansätze). Das hat uns beide, meine Frau und mich, ganz klar und nachhaltig betroffen gemacht!

    Wir spürten wiedermal ganz stark und intensiv hin und fühlten: unsere Köpfe tun weh. Da haben wir erstmal eine Flasche Scharrdonei geöffnet.

    Und kamen dadurch auf die Lösung: Man muß die Menschen heute entlasten. Für solch abstrakte Begriffe wie „Gesundheit“, „Verkehr“, „Finanzen“, „Außen“, „Richtlinienkompetenz“ usw. haben wir Fachmänner, wir nennen sie insgeheim zusammen mit dem Scharrdonei manchmal „Flachmänner“ mit ihrer jeweiligen Flach- äh Fachsprache, aber für „das Problem“ soll es keinen geben?
    Das finden wir empörend, denn das Wort und das Gebiet „Problem“ ist heute eines der gängigsten. Stellen wir also überall Problembeauftragte ein, wie früher Frauenbeauftragte oder Gleichstellungs-beauftragte, was meinen Sie, wieviele Arbeitsstellen wir schaffen könnten? Allerdings würden dadurch auch einige TherapeutInnen arbeitslos. Wir geben also morgens ein Problem auf beim Lösungsamt, gehen dann ins Bad, zur Wellness oder zum Arbeits – oder Sozialamt, oder vor den Fernseher, und holen nachmittags den Lösungsansatz ab. Das wär´ doch was?

    Ein Problem haben wir doch schon gelöst: das römische „Brot und Spiele“ heißt heute „Sozialamt und Fernsehen“. Ein guter Anfang!

    Die Franzosen sagen doch immer „patt Problem“, wir könnten sagen „platt Problem“, das wäre schön!


    In diesem Sinne, kein Problem,
    und Ihnen alles Erdenkliche
    Ihre Ester mit Roland
  9. #158

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    So etwas konnte nur in einer volkseigenen Wirtschaft den VEBs vorgeschrieben werden, zusammen mit den Verpflichtung zu Betriebskindergärten in Betrieben mit hohem Frauenanteil, mit Betriebspolikliniken usw. In der Privatwirtschaft kann keine "Arbeitsplatzgarantie" angeordnet werden. "Wenn, könnte, würde" sind daher nur Träume. - Die Familie (Vater, Mutter, Kinder) muss von Fall zu Fall schon selber über die Lebensgestaltung entscheiden: nach Wunsch und Möglichkeit, nach Firmenphilosophie, nach lokalen und globalen Gegebenheiten, nach der Gesetzeslage und den finanziellen Ansprüchen. Und das macht den Reiz der Partnerwahl und des Familienlebens aus - evtl. Fehler/Scheitern inbegriffen.
    Es ist mir klar, dass es keine Arbeitsplatzgarantie im Normalfall geben kann, aber in D (und hier meine ich auch im besonderen die alten Bundesländer) gibt es doch quasi die dreijährige Arbeitsplatzgarantie für Frauen.

    Betriebskindergärten gibt es vor allem in den USA.








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