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Umstrittene Herdprämie: OECD kritisiert Betreuungsgeld scharf
dapdBisher stritt Schwarz-Gelb vor allem intern, nun kommt auch aus dem Ausland Kritik am Betreuungsgeld: Laut einer Studie der OECD verleitet die sogenannte Herdprämie Frauen dazu, sich keine Arbeit zu suchen. Dies gelte vor allem für Migrantinnen. Kanzlerin Merkel macht das Thema jetzt zur Chefsache.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...838057,00.html
- #100 11.06.2012 11:04 von
- #101 11.06.2012 11:05 von
1. Das macht nicht die Herdprämie, sondern meist die Ehemänner.
2. Wie will man eine aussagefähige Studie darüber aufstellen, wie eine Zusatzleistung die Gesellschaft beeinflusst, wenn sie bisher noch gar nicht gültig ist?
Ich meine: Befürchtungen äußern? Okay. Kann man machen. Prognosen treffen? Auch gut. Solange man im Kopf behält, dass der Wetterbericht auch eine Prognose ist. Aber eine umfassende Studie? Wie soll das gehen? - #102 11.06.2012 11:10 von
Unsinn aus Bayern muss von ganz Deutschland übernommen werden
Wie kann es sein, dass eine Regionalpartei aus Bayern den Rest der Bundesrepublik in Geiselhaft nehmen und allen anderen Bundesländern ein Gesetz aufdrücken kann, dass keinerlei Mehrheit in der Bevölkerung findet und allgemein als Unsinn aufgefaßt wird ?
Wenn es denn in Bayern eine Mehrheit für dieses Betreuungsgeld gibt, ja dann sollen es doch die Bayern einführen, aber dann bitte aus bayerischen Steuermitteln, und nur für die bayerischen Bürger.
Aber so wie das jetzt läuft ist es die endgültige Bankrotterklärung für diese Regierung und insgesamt ein Armutszeugnis für die Politik in Deutschland.
Gerade auch die FDP setzt wieder mal ein katastrophales Signal, in dem sie das Betreuungsgeld gegen jede eigene Überzeugung mitträgt. Es gibt zwar immer noch genügend Besserverdienende, Hoteliers, Apotheker und Banker, und eine Menge verblendete Selbständige und Freiberufler die dieser Partei die Stange halten... aber die Mehrheit der Bevölkerung wird künftig so wählen, dass der FDP jede Machtoption abhanden kommen wird. - #103 11.06.2012 11:13 von
falsche Zielgruppe
Anstatt arbeitende Muetter aus der akademischen Schicht zu unterstuetzen, die jahr fuer jahr wneiger Kinder kriegen wird eine laecherliche unterstuetzung von 100 bis 150 euro ausgezahlt an diejeniegen, die ihre kinder auch so nicht in den kindergarten schicken. Das unwort des jahres wird wohl demographischer wandel werden, worueber sich alle echauffieren aber niemand etwas dagegen tun wird. Wer soll denn die rente fuer die babzboomer bezahlen? Immigrantenkinder mit schlechter ausbildung und schlecht bezahlten jobs? warum wird man als akademiker bestraft wenn man kinder in die welt setzen will und als nicht berufstaetige mutter EGAL welcher herkunft unterstuetzt?!
- #104 11.06.2012 11:14 von
xxx
Nö so einfach ist das nicht. Die OECD hat schon so einige Studien veröffentlicht, die deutlich wirtschaftskritisch sind. Studien zur Steuerhinterzeihung, zur Kinderarmut etc.
Diese Überlegung hat was für sich, die ist nicht völlig von der Hand zu weisen. Wobei es in Deutschland in aller Regel, mehr als in Nachbarländern, die Frauen sind, die zuhause bleiben. weil es an staatlicher Betreuung und Förderung fehlt. Das heißt, das Betreuungsgeld verstärkt diese strukturelle Ungleichheit noch. Zumal es schon aus finanziellen Gründen in aller Regel die Frau sein wird, die zuhause bleibt, weil nämlich bei der der Verdienstausfall geringer ist, als wenn der Mann aufs Arbeiten verzichtet.
Das beinhaltet zwei Denkfehler. Erstens, dann ist offensichtlich das Betreuungsgeld in diesen Fällen eine Lohnsubvention, ein Ersatz und damit auch eine Rechtfertigung für Unterbezahlung. Damit machen Sie sich zum Advokaten der Wirtschaft, die schon mit 1-Euro-Jobs und Aufstockerei den Kombilohn durch die Hintertür eingeführt und damit in hohem MAße Lohnkosten externalisiert hat.
Zweitens sind eben diese Familien in der Regel gerade nicht in der Lage, ihre Kinder ausreichend zu fördern. Auch nicht mit 100 Euro mehr Geld. Ein Kitaplatz mit professioneller Betreuung und Förderung würde genau diesen Familien und vor allem den betreffenden Kindern wesentlich mehr zugute kommen als 100 Bargeld, die häufig noch in die falschen Dinge investiert werden. mit dem Betreuungsgeld werden m.E. Unterschichts-Eltern korrumpiert, für 100 Euro auf dringend notwendige staatliche Förderung zu verzichten, das heißt die verhökern (ob jetzt aus einer Zwangssituation heraus oder freiwillig) die langfristigen Interessen ihrer Kinder.
Wer für 100 Euro im Monat auf einen Kitaplatz verzichtet, der ist einfach nur dämlich, m.E. Und noch mal, wer in aller aller Regel verzichten wird, ist die Frau. - #105 11.06.2012 11:15 von
- #106 11.06.2012 11:16 von
- #107 11.06.2012 11:18 von
Na da bring ich doch gleich mal zwei Studien, die zu einem völlig konträren Schluss kommen:
Studie: Kinderkrippen machen schlau und reich | Wirtschaft | ZEIT ONLINE
Gesundheitlichen Auswirkungen der Krippenbetreuung - #108 11.06.2012 11:27 von
Einfache Fragen helfen
Warum müssen Deutsche Gesetze die Belange von Zuwanderern besser reflektieren als die der Deutschen?
Wenn also über Betreuungsgeld nachgedacht wird, dann ist es zwar durchaus geboten auch die Belange von Zuwanderern in die Überlegungen einzubeziehen, allerdings habe ich Mühe damit, wenn diese Belange andere Gesichtspunkte einfach ausstechen.
Hintergrund für die Diskussion um das Betreuungsgeld ist ja die Gleichbehandlung, die Gerechtigkeit gegenüber jenen, die ihre Kinder nicht in eine Kindertagesstätte geben.
Es erscheint mir nicht nachvollziehbar, warum Gleichbehandlung und Gerechtigkeit hinter der Integration zurückstehen sollen.
Wenn der Staat was für die Integration von Zuwanderern tun will, dann soll er das explizit dadurch tun, daß er was für diese Integration tut und nicht indem er was gegen die Deutschen Bürger unternimmt!
Seit langem verfolge ich die Diskussion mit zunehmendem Kopfschütteln.
Da gibt es also eine politisch sehr aktive Gruppe, die unsere Kinder frühzeitig verstaatlichen möchte.
Der Lebenslauf der Frauen wird neu geregelt:
Ich würd' mich mit meiner Kritik vielleicht etwas zurückhalten, wenn der Equal Pay Day am 31.Dezember des jeweiligen Jahres wäre!Verkürzung der Ausbildungszeiten.
Arbeiten-Arbeiten-Arbeiten
Schwanger werden
Kind gebähren!
Ab in die Tretmühle!
Arbeiten-Arbeiten-Arbeiten
Schwanger werden
Kind gebähren
Ab in die Tretmühle!
Isser aber nicht!
Warum soll ich als Frau in die Maloche, wenn ich da auch wieder nur über den Tisch gezogen werde?
Ich finde das Sendungsbewußtsein, mit dem sich manche über die Rechte von Frauen hermachen unerträglich!
Natürlich ist die Befürchtung berechtigt, daß zuviele Partner (Männer) einen gewissen Druck auf Frauen ausüben, damit diese ihre Kariere hinten anstellen.
Mindestens genauso unerträglich finde ich den Aspekt, daß es eben nicht wirklich die Gleichberechtigung der Frauen ist, die viele dazu veranlaßt, ihnen die schnelle Rückkehr in die Arbeit zu ermöglichen, sondern daß es der Wunsch nach Arbeitskräften ist, die man dann mit einem rund 22% geringeren Gehalt abspeist!
Über die Kinder hab' ich noch gar nicht geschrieben:
Die werden dann in einer günstigen Verwahranstallt mit geringem Personalschlüssel durch unterbezahlte Kindergärtnerinnen und Kinderpflegerinnen gehütet und im Vergleich zu anderen Ländern, wie z.B. den skandinavischen Staaten sind diese Damen auch noch unterqualifiziert.
Bis die Kinder dann zum ersten Mal regelmäßigen Kontakt mit Männern haben sind sie etwa 11 Jahre alt und gehen in weiterführende Schulen.
Auch hier bietet der Staat nichts besonderes, außer daß er sich durch die Bevormundung seiner Bürger hervortut. - #109 11.06.2012 11:31 von
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