Zitat von
walter_e._kurtz
Gasgewinnung durch Fracking ist keineswegs billig, die Aufbereitung der Bohrwässer ist ein Heidenaufwand. Probebohrungen, die ja z. Zt. bereits u.a. in Niedersachsen stattfinden, werden durch den Steuerzahler finanziert. Hat übrigens zu seiner Zeit als MP der aktuelle Bundespräsident so angeleiert ;-)
Bis es zur Förderung kommt, sind unzählige Klagen und alle gerichtlichen Instanzen durchlaufen - diese Kosten trägt dann auch wieder, na raten sie mal; der Steuerzahler!
Weiterhin wird man wiederum Unsummen in Folgeschäden stecken müssen: 80% (von den Förderfirmen bestätigt!) der größtenteils giftigen Bohradditive verbleiben (zunächst) im Untergrund. Wenn diese dann an die Oberfläche bzw. ins Grundwasser gelangen (nur eine Frage der Zeit), wird´s richtig dramatisch.
Im Ruhrgebiet leben schätzungsweise 5 mio. Menschen, die auf sauberes Trinkwasser angewisen sind, welches aufgrund der geologischen Schichten einen Einzugsbereich vom Niederrhein bis Haltern und vom Ruhrtal bis Nordwestfahlen hat.
Von den seismischen Randerscheinungen habe ich noch gar nicht angefangen...