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Umstrittene Gasförderung: Neue Studie gibt Entwarnung für Fracking

AFPDie Gasförderung per Fracking wirkt brutal: Millionen Liter Wasser und Chemikalien zerschmettern tief in der Erde Gestein zur Gasgewinnung. Jetzt haben Forscher geprüft, ob die Technik eine Gefahr für das Trinkwasser ist. Das Ergebnis stellt die bisherige Einschätzung auf den Kopf.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...816105,00.html
  1. #60

    Propaganda

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gasförderung per Fracking wirkt brutal: Millionen Liter Wasser und Chemikalien zerschmettern tief in der Erde Gestein zur Gasgewinnung. Jetzt haben Forscher geprüft, ob die Technik eine Gefahr für das Trinkwasser ist. Das Ergebnis stellt die bisherige Einschätzung auf den Kopf.

    Umstrittene Gasförderung: Neue Studie*gibt Entwarnung für Fracking - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Die genannte "Studie" ist ziemlich leicht als Propaganda der Ölmultis und anderer Interessengruppen zu durchschauen. Das Fracking erhebliche Umweltschäden verursacht sagt einem eigentlich schon der gesunde Menschenverstand.
    Die "Studie" erinnert mich an solche in denen Rauchen als gut für die Gesundheit verkauft wurde. Alles zum Wohle des Profits natürlich.

    Ganz schwacher Journalsimus hier!
  2. #61

    gggg

    Zitat von walter_e._kurtz Beitrag anzeigen
    das Argument zieht nicht:



    Zunächst beziehen wir lediglich ein drittel unserer Gasimporte aus Russland, des weiteren besitzt D Gasvorräte in unterirdischen Kavernen für min. einen Monat bei uneingeschränktem Betrieb/Verbrauch.
    Nett, dass Sie mir den Ball zuspielen.
    Allein beim Ausbau dieser Vorratsgaskavernen war jedesmal ein Kampf mit zig Bürgerinitiativen zu führen, manche wurden flugs abgewehrt – obwohl diese Speicher VORHER mit nichts anderem als ERDGAS gefüllt waren (Beispiel: Nördliches Chiemseegebiet). Das muss man sich mal vor Augen führen, denn bei den Angstmenschen gilt: Natur = immer gut, Mensch = immer schlecht. Von der Natur gefüllte Gaslagerstätten = immer gut, von ...

    Und die Russen werden wohl kaum eine Milliarden-teure Pipeline bauen, damit sie uns die lange Nase zeigen, Lieferungen einstellen, und sich Profite/Amortisation entgehen lassen.
    Stimmt. Allerdings zahlen wir Verbraucher via Energiekonzerne kräftig an dieser Pipeline mit.

    Sind Sie vielleicht der fürsorgliche Familienvater und verantwortungsbewußte Ingenieur aus der Exxon mobile-Werbung?
    Ganz fader Witz...
  3. #62

    Wissen wovon man spricht

    Zitat von gandhiforever Beitrag anzeigen
    denn die Sauerei, die da vor sich geht, spielt sich groesstenteils unter der Oberflaeche ab. Und, was man nicht sieht, kuemmert manche Leute nicht.

    Shale Gas and America's Future

    Ich warte jetzt nur darauf, dass ein Witzbold behauptet, Chemikalien seien auch Naturprodukte.
    Ich bin genau Ihrer Meinung. Wir waren in 2011 in Texas. Überall auf den Highways sieht man Lkws mit Bohrgestängen und mit Tankaufbauten. Von der Strasse aus kann man auf die künstlichen Seen schauen, die mit den Abfallflüssigkeiten des Fracking gefüllt sind.
    Kurz vor Dallas sind große Tanks, in denen ebenfalls Abfallbrühe zwischengelagert wird.
    Wer hier in diesem Forum so Feuer und Flamme für dieses Verfahren ist, weiß offensichtlich nicht, wovon er spricht.
    In einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland das Fracking-Verfahren anzuwenden ist nicht nur umweltschädigend, sondern kriminell. Selbst in den Weiten von Texas, wo man glauben könnte, dass die Bevölkerung nichts von der Umweltsauerei mitbekommt, regt sich langsam Widerstand.
  4. #63

    Sei denkbar? In einer STUDIE?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In anderen Fällen sei denkbar, dass der Betonmantel des Bohrlochs gebrochen und auf diese Weise Bohrflüssigkeit ins Grundwasser gelangt sei.
    Umstrittene Gasförderung: Neue Studie*gibt Entwarnung für Fracking - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Sowas haette man auch untersuchen koennen, oder? Hoffe, es ist nur schlecht zitiert. Ich bin mir auch nicht so sicher, ob da stets so tief gebohrt wird.
    Ansonsten hab ich nichts gegen die derzeitigen Gaspreise in Nordamerika.
  5. #64

    Ungern

    Zitat von schon,aber Beitrag anzeigen
    Ich sprach von Heizen, Sie wissen schon, da brennt was in einem Ofen, Kessel etc.
    Stattdessen schwadronieren Sie von Ökostrom und staatlich gelenktem Strommarkt.
    Ich mische mich nur ungern in Ihren persönlichen Streit, aber eines sollten Sie bitte nicht vergessen: Heizen kann man auch ohne "das was brennt". Oder wollen Sie den Forumsmitgliedern mitteilen, dass Sie noch nie was von Wärmepumpe gehört haben.
  6. #65

    Erkläre ich Ihnen gerne ...

    Zitat von schon,aber Beitrag anzeigen
    Es gilt auch für Sie: Was hat Heizen mit Stromproduktion zu tun? Bitte was? – Ich habe von KEINEM der Alarmisten hier EINE vernünftige Erklärung erhalten.
    Es gibt Menschen die heizen mit Strom. In Berlin gibt es immer noch recht häufig die Nachtspeicheröfen, die Nachts mit billigerem Strom aufgeheizt werden und dann tagsüber ihre Wärme abgeben.
    Anderes Beispiel: Durchlauferhitzer heizen Wasser mit Strom auf (statt mit einem Gasbrenner, wie bei mir im Hause).


    Auch dieser Teil Ihres Posts ist gelinde gesagt obsolet. "Halt im Sommer mehr Bunkern." Was ist bitte bunkern? Gas in Gasflaschen oder Kanistern abzapfen, so wie die Grenztanker in Tirol jedes Wochenende mit Kanistern anrücken? Also echt...
    Da sie scheinbar keine Lust haben selber zu googeln, habe ich das für Sie übernommen: Kavernen-Informationszentrum Etzel: Wozu Kavernen

    Ist jetzt nur ein Beispiel. Ich bin mir sicher, dass es davon noch erheblich mehr gibt ! Z.B. hier: Erdgas spezial - Sichere Erdgasversorgung

    Meine Frau und ich werden heuer ein Mietshaus dämmen, es laufen ca. Kosten von 120 000 EUR auf. Das geht nur, weil die Mieten gegengerechnet werden können.
    Sie geben mir also Recht? Danke !

    Als Privathausbesitzer holen Sie diese Kosten dagegen NIEMALS auch nur annähernd herein. Und dämmen nur wegen des guten grünen Gewissens – nein danke. Aus dieser Ecke wird uns schon viel zu viel schlechtes Gewissen aufgedrückt. Wie nannte ein SZ-Redakteur dieses Phänomen? – Tugendterror.
    Sie scheinen emotional sehr behaftet zu sein. Da liegt vielleicht das Problem? Was soll an einem "grünen Gewissen" falsch sein? Haben Sie Kinder? Die wollen auch eine saubere Umwelt für sich und ihre Kinder!
  7. #66

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gasförderung per Fracking wirkt brutal: Millionen Liter Wasser und Chemikalien zerschmettern tief in der Erde Gestein zur Gasgewinnung. Jetzt haben Forscher geprüft, ob die Technik eine Gefahr für das Trinkwasser ist. Das Ergebnis stellt die bisherige Einschätzung auf den Kopf.

    Umstrittene Gasförderung: Neue Studie*gibt Entwarnung für Fracking - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Worin sind die Grünen spitze?

    Kein Fracking in NRW - Erdgas nicht mit umstrittener Methode gewinnen

    Was bekommen sie nicht auf die Reihe?

    In NRW fehlen 44000 Betreuungsplätze für Unterdreijährige / Die Landesregierung will die Lücke bei den Kita-Plätzen schließen - NRW - Nachrichten - wa.de

    NRW ist mit ~16% Abdeckung Schlusslicht! Aber so lange "Fracking-Verhinderer" und "Klimaretter" höher in der Wählergunst stehen als so profane Dinge wie Kleinkinderbetreuung, so lange bekommen wir was wir wählen.
  8. #67

    Aus einem anderen Thread...

    Zitat von walter_e._kurtz Beitrag anzeigen

    Gasgewinnung durch Fracking ist keineswegs billig, die Aufbereitung der Bohrwässer ist ein Heidenaufwand. Probebohrungen, die ja z. Zt. bereits u.a. in Niedersachsen stattfinden, werden durch den Steuerzahler finanziert. Hat übrigens zu seiner Zeit als MP der aktuelle Bundespräsident so angeleiert ;-)
    Bis es zur Förderung kommt, sind unzählige Klagen und alle gerichtlichen Instanzen durchlaufen - diese Kosten trägt dann auch wieder, na raten sie mal; der Steuerzahler!
    Weiterhin wird man wiederum Unsummen in Folgeschäden stecken müssen: 80% (von den Förderfirmen bestätigt!) der größtenteils giftigen Bohradditive verbleiben (zunächst) im Untergrund. Wenn diese dann an die Oberfläche bzw. ins Grundwasser gelangen (nur eine Frage der Zeit), wird´s richtig dramatisch.
    Im Ruhrgebiet leben schätzungsweise 5 mio. Menschen, die auf sauberes Trinkwasser angewisen sind, welches aufgrund der geologischen Schichten einen Einzugsbereich vom Niederrhein bis Haltern und vom Ruhrtal bis Nordwestfahlen hat.
    Von den seismischen Randerscheinungen habe ich noch gar nicht angefangen...
    Dazu noch eineige Worte als Nachtrag:
    So ein Fracking-feld besteht in der Regel aus aus 9 Bohrtürmen mit jew. ca. 54 Bohrungen, um ein Schiefergasvorkommen effektiv ausbeuten zu können. Diese Bohrungen gehen beim derzeitigen Stand der Technik bis in 4,5km Tiefe (aus den Augen, aus dem Sinn...). Mir kann kein Ingenieur oder Geologe erzählen, daß jedes einzelne Bohrloch so isoliert werden kann, daß keine Frackingflüssigkeit seine vorgegebene Bahn verläßt. Darüber hinaus ist die Flüssigkeit (mit den darin enthaltenen Chemikalien) ja dazu gemacht, Gesteinsschichten aufzubrechen. Zwangsläufig wird es dazu kommen, daß Grundwasser, und somit Trinkwasser, kontaminiert wird.
    Für ein bißchen Gas, auf das man nicht mal angewiesen ist, und daraus offensichtlich resultierenden wirtschaftlichen Interessen die Gefährdung unserer Lebensgrundlagen (Trinkwasser) in Kauf zu nehmen, ist schon mehr als nur bizarr...
  9. #68

    lächerlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gasförderung per Fracking wirkt brutal: Millionen Liter Wasser und Chemikalien zerschmettern tief in der Erde Gestein zur Gasgewinnung. Jetzt haben Forscher geprüft, ob die Technik eine Gefahr für das Trinkwasser ist. Das Ergebnis stellt die bisherige Einschätzung auf den Kopf.

    Umstrittene Gasförderung: Neue Studie*gibt Entwarnung für Fracking - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Manche studierte schrecken auch vor solchen Pseudountersuchungen nicht zurück die Welt für blöd zu verkaufen nur damit der eigenen Reibach stimmt.
  10. #69

    gggg

    Zitat von thebear Beitrag anzeigen
    Ich mische mich nur ungern in Ihren persönlichen Streit, aber eines sollten Sie bitte nicht vergessen: Heizen kann man auch ohne "das was brennt". Oder wollen Sie den Forumsmitgliedern mitteilen, dass Sie noch nie was von Wärmepumpe gehört haben.
    Werter bear,
    wir haben doch gerade LIFE in Frankreich erlebt, was es heißt, elektrisch zu heizen. Selbst 68 (stimmt die Zahl?) KKW haben offensichtlich nicht gereicht.
    Apropos Wärmepumpe: Ich möchte nicht wissen, wie viele Wärmepumpenbesitzer im Februar ihre Zusatzgasbrenner angeworfen haben – wg. eiskalter Böden. ;))
    Denn aus einem eiskalten Boden bekommen Sie kaum die Wärme für ein EFH heraus, oder?








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