AFPDie Gasförderung per Fracking wirkt brutal: Millionen Liter Wasser und Chemikalien zerschmettern tief in der Erde Gestein zur Gasgewinnung. Jetzt haben Forscher geprüft, ob die Technik eine Gefahr für das Trinkwasser ist. Das Ergebnis stellt die bisherige Einschätzung auf den Kopf.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...816105,00.html
Kann es vielleicht sein, dass der Bürger die Gefährdung anders einschätzt als Sie? Was unterschiedet Ihrer Meinung nach die Gefährlichkeit von Biogasanlagen und Kläranlagen? Haben wir nicht gelernt, mit letzteren besser zu leben, als ohne? Werden wir mit Biogasanlagen nicht besser leben, als mit Rohstoffimporten?
Diese lächerliche Karte von frustrierten Atomfreunden, die nicht verstehen, dass andere Menschen Risiken anders bewerten und sofort jeden als Angstgetrieben einstufen, der kein Kernkraftwerk neben seiner Hütte möchte, ist sehr einfach durchschaubar.
Die Risiken der Schiefergasvorkommenförderung sind vermutlich minimal, aber es ist die Frage, ob wir wirklich alle in der Erde befindlichen fossilen Brennstoffe fördern wollen, oder wann wir auf die EE umstellen.
Wir werden in Deutschland auch in 50 Jahren noch erhebliche Mengen fossiler Energie benötigen, trotz allen Anstrengungen im Ausbau der EE. Ob wir dazu Gas aus Russland importieren, oder mit hohem Aufwand und umweltbelastenden Techniken unsere letzten Reserven anzapfen, wird die Zukunft zeigen.
Oben, an der Oberfläche bis in 900m, ist es ein Bohrloch, soviel stimmt. von dort zweigen dann Bohrungen ab um einen möglichst großen Raum fracken zu können.
Innerhalb des Ruhrgebietes spielt es auch kaum eine Rolle, wie tief das Grundwasser steht, denn es ist durch den Bergbau im Untergrund löchrig wie ein schweizer Käse. Wenn Tiefenwasser/Grundwasser nach oben gedrückt wird, läuft es in Schächte und wird von dort an die Oberfläche gepumpt.
Genaueres hier:
Bürger gegen Fracking Erdgas-Fördermethode kann zu schwersten Umweltschäden führen - Mülheim an der Ruhr - lokalkompass.de
Ich war bei folgender Podiumsdiskussion anwesend
Podiumsdiskussion in Mülheim - Politik - WDR.de
und die Ausführungen des Prof. Mohr waren schlüssig.
Die Antworten und Konzepte der anwesenden MdBs nicht ganz so...
Das ist Ihr persönliches Problem, es sind Ihre horrenden Kosten und wenn Sie darum billigen Strom nutzen möchten, ist es Ihr gutes Recht. Aber Sie sollten andersherum andere Menschen verstehen, die keine ust mehr haben für Ihre Kostensenkung das Risiko von Kernkraftanlagen zu tragen.
Mit Strom als Windkraftanlagen über Wärmepumpen zu heizen ist heute schon billiger, als die alten Direktstrom-Nachspeicherheizungen der Kernkraftära. Und wie wäre es mit einer solarthermischen Anlage auf dem Dach? Hilft ungemein zur Kostensenkung.
Aber das ist natürlich ganz phöse und kommunistische EE. Da haben einige scheinbar massive Kontaktängste.
Artikel bestätigt auch eine Studie der FU - Berlin, wonach sich Journalisten in der Mehrheit links von der Mitte, mit starker Tendenz zu den Grünen, selbst einschätzen.
Anscheinend eine Folge der 68er - Lehrer - Erzieherinnenschwemme, die in dieser Beziehung "erfolgreich" war.
Germanangst wird mittlerweile durch germanhysterie abgelöst.
Diese Technikfeindlichkeit wird uns noch viel Volksvermögen / Wohlstand kosten.
Ein ehemaliger Anti - AKWler hat es, im durchaus unverdächtigem Guardian, auf den Punkt gebracht.
http://www.guardian.co.uk/commentisf...y-misled-world
Dann legen Sie los und erklären Sie mit Ihren Worten die Begriffe, Energie, Exergie und Anergie und zeigen Sie den Zusammenhang zu bestehenden Stromerzeugern.
Was spricht z.B. gegen die Exergieabschöpfung mittes Brennstoffzellen in Gasthermen? Das hier wird ein wunderbares Produkt, dessen Sinn Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nciht verstehen werden.
Vaillant Group: Mikro-KWK mit Brennstoffzelle | BHKW-Prinz.de
Was haben Sie mir in Bezug auf Exergie versucht, erklären zu wollen? Das Windkraftwerke und PV-Anlagen eine negative Energiebilanz haben? Genau, solch absurden Thesen lese ich von Ihnen.
Weil 4,5km tiefer als 200m ist und weil darum eine Leitung, durch die hochgiftige Chemikalien geleitet werden, durch ein Grundwasserreservoir führen.
Kennen Sie dieses Verkehrszeichen? http://www.schildertechnik24.eu/arti...Z4422263_g.gif
Warum wohl werden völlig sichere LKW, mit einer Technik, die in jeder Hinsicht beherrscht wird, um Gebiete der Wasserförderung herum geleitet? Und Sie haben keinerlei Bedenken, durch solche Gebiete eine von außen nicht auf Undichtigkeiten kontrollierbare Hochdruckleitung für gefährliche Chemikalien zu legen? Sonderbar.
Wir haben genug Wasser und sollte das eine oder andere Reservoir verseucht werden, ist das für unser Land kein Problem, aber für Anwohner ist das oft eine Diskussionsgrundlage.
Wie wäre es denn, wenn die Gasbohrfirmen den Anwohner jeden Tag eine Kiste Mineralwasser frei Haus bringen? Das würde die Gemüter sofort beruhigen. Und sollte das zu teuer sein, sind Windmühlen und PV-Anlagen vielleicht ein billiger Kompromiss.
Doch Umweltschützern ist die Entwicklung unheimlich. Aus Sicht von Andreas Bauer, Experte im Münchener Umweltinstitut, passt der Begriff "öko" nicht unbedingt zum Biogas. "Es ist eine Frage der Standards." So baut Lichtblick eine Biogasanlage in Jüterbog. Neun Betonzylinder mit einem Durchmesser von 30 Metern laufen in einer der größten Anlagen Brandenburgs bereits im Testbetrieb. Sie wird von der Conergy-Tochter Epuron betrieben. Pro Jahr sollen 35.000 Tonnen Mais und 24.500 Tonnen Schweinegülle darin landen.
Andreas Bauer erklärt: "Das bedeutet, dass die Ernte von 2.000 Hektar Mais in die Anlage gekippt wird und die Gülle von zehntausenden Schweinen." Die Rohstoffe sollen eine Agrargenossenschaft und ein Schweinebetrieb von nebenan liefern. Der Stall eines niederländischen Investors muss noch genehmigt werden. Derzeit bezieht Lichtblick sein "grünes Gas" aus Bayern.
"Alles bio, aber eben nicht ökologisch einwandfrei", moniert auch Reinhild Benning, Agrarexpertin vom Bund für Natur und Umwelt. "Biogas darf die Massentierhaltung nicht fördern." Aber ist Biogas nicht das Beste, was Gülle passieren kann? "Die Biogasanlagen rechtfertigen erst die Megaställe", sagt Bennings Kollege Burkhard Rohloff, "Sie konservieren damit die nicht artgerechte Tierhaltung." Denn die Tiere müssen auf Spaltenböden aus Beton stehen. Dann treten sie ihren Harn vermischt mit Kot durch die Schlitze. Die Gülle wird im Kanal darunter aufgefangen.
Lächerlich ist die Angstkampagne die die Grünen in bester Tradition (Waldsterben, Todeszonen...) lostreten so bald das Wort "Fracking" fällt.
Warum umstellen? Kohlenwasserstoffe sind reichlich verfügbar, sogar vor der eigenen Haustür.
Oben schrieben Sie noch "...Risiken..vermutlich minimal". Jetzt sind wir schon wieder bei "umweltbelastenden Techniken".
Ökopropaganda !!