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Umstrittene Fusion: Jetzt wächst zusammen, was nicht zusammen gehören will

dapdAus zwei mach eins: In Brandenburg sollen zwei Hochschulen miteinander verschmelzen, das ist beschlossene Sache. Doch die TU Cottbus stemmt sich massiv gegen die Vereinigung mit der Hochschule Senftenberg. Jetzt soll ein Volksbegehren die akademische Zwangsehe doch noch verhindern.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-879668.html
  1. #1

    Unwissenheit ist ein Segen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aus zwei mach eins: In Brandenburg sollen zwei Hochschulen miteinander verschmelzen, das ist beschlossene Sache. Doch die TU Cottbus stemmt sich massiv gegen die Vereinigung mit der Hochschule Senftenberg. Jetzt soll ein Volksbegehren die akademische Zwangsehe doch noch verhindern.

    Hochschulen: BTU und Hochschule Lausitz sollen fusionieren - SPIEGEL ONLINE
    Zur Information: Die Hochschule Senftenberg ist eine FACH-Hochschule. Jetzt liest sich der ganze Artikel schon etwas anders, oder?
  2. #2

    ...der Artikel wurde wohl in der Mittagspause geschrieben.

    Also nicht das es hier zu weiteren Verwirrungen kommt. Die Hochschule Lausitz ist eine FH welche ihre Standorte in Senftenberg UND COTTBUS hat. (ungefähr zu gleichen Teilen) und die BTU ist eine Universität. Viel Aufschlussreiches steht da nicht. Sehr enttäuschend!
  3. #3

    Jetzt soll ein Volksbegehren die akademische Zwangsehe doch noch verhindern.
    Von einer akademischen Zwangsehe kann wohl kaum die Rede sein, wenn es sich nur bei einem der Partner um eine Universität handelt. Der andere Partner ist nämlich nur eine Fachhochschule. (Und weil Hoschule der Überbegriff für Universität und Fachhochschule ist sind die ganzen FHs dazu übergegangen, sich nur nuoch Hochschule zu nennen, damit zumindest dem Laien auf den ersten Blick nicht gleich klar wird, was sache ist.

    Die SPD-Abgeordnete Susanne Melior warb dafür, Chancengleichheit für junge Menschen zu schaffen. Die Bologna-Reform der EU ermögliche die Annäherung von Universitäten und Fachhochschulen.
    Ah ja, die berühmte "Chancengleichheit". Nur das hier eigentlich Gleichmacherei gemeint ist. Jeder hat die gleiche Chance, bei entsprechender Qualifikation und Neigung auf die Uni oder die FH zu gehen. Sttdessen wird hier jetzt alles zu einem Brei zusammengerührt.

    Mag ja sein, dass die Bologna-reform da formal mehr Freiraum läßt (klar, bei den Bachelor- und Master-Titeln muß nicht mehr kenntlich gemacht werden, wenn sie nur von einer FH kommen). Das ändert aber nichts am inhaltlichen Unsinn.
  4. #4

    Gute Neuigkeiten

    für die beamteten Berufsschullehrer mit Titel (aka FH-Professoren) sie werden auf einmal zu Uni-Profs.
  5. #5

    Die Theoretiker haben Minderwertigkeitskomplexe

    Ihr seid ja drollig. Da habt ihr solche Minderwertigkeitskomplexe, weil der rein theoretische Ansatz für die heutige Zeit schlichtweg zu wenig. FH-Studis wissen wenigstens wofür das Ganze.
    Aber bitte mehr von Minderwertigkeitskomplexen :)
  6. #6

    Ohwei

    "nur FH" :D Wenn so die Argumentation der Gegner aussieht, sollten sie lieber davon absehen irgendetwas weiter in Frage zu stellen. Peinlich!
  7. #7

    Zitat von mark-mit-k Beitrag anzeigen
    Die Theoretiker haben Minderwertigkeitskomplexe. Ihr seid ja drollig. Da habt ihr solche Minderwertigkeitskomplexe, weil der rein theoretische Ansatz für die heutige Zeit schlichtweg zu wenig. FH-Studis wissen wenigstens wofür das Ganze.
    Aber bitte mehr von Minderwertigkeitskomplexen :)
    Mh, komisch. Wenn die "Theoretiker" (also die von der Uni) diejenigen mit den Minderwertigkeitskomplexen sind, warum wollen dann aber gerade die FHs andauernd verschleiern, dass sie FHs sind.

    Wenn die "Theoretiker" Minderwertigkeitskomplexe haben, warum wollen dann ausgerechnet die FHler immer an die Unis?

    Wenn die "Theoretiker" Minderwertigkeitskomplexe haben, warum beten einem dann ausgerechnet die FHler einem immer vor, dass sie ja eigentlich gleichwertig seien und gar keinen Grund für einen Unterschied sehen (komischerweise aber trotzdem lieber zur FH gehen), während die "Theoretiker" das ungefragt nicht tun müssen.

    Und warum haben die Theoretiker eigentlich Minderwertigkeitskomplexe, wo sie zwar Problemlos die Stellen bekommen, für die auch FH reicht, FHler aber nicht an die STellen kommen, für die man Uni braucht?
  8. #8

    Seltsamer Entschluss

    Ich finde den Zusammenschluss in der Tat seltsam. Universitätsprofessoren haben sich in der Regel nach der Promotion Habilitiert, was mit sehr viel Arbeit verbunden ist (Umfang ca. 3 Doktorarbeiten). FH-Professoren müssen hingegen lediglich ein paar Jahre Industrieerfahrung nachweisen. Aus meiner Sicht ist das ganz klar eine viel geringere Qualifikation als ein Uni-Prof. hat. Ich hätte bedenken, wie die Uni ihre hohen wissenschatlichen Standards beibehalten will.
  9. #9

    An harti1978:

    Schon gewusst, dass es seit mindestens einem Jahr keine FH's mehr gibt und die Hochschule Senftenberg offiziell so benannt wurde und keine Hochstufung seitens des Autors ist?!


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