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Umstrittene Doktorarbeit: Schavan wehrt sich gegen Plagiatsvorwürfe

dapdBildungsministerin Schavan verteidigt sich im Streit um ihre Dissertation: "Die Unterstellung einer Täuschungsabsicht weise ich entscheiden zurück." Der offizielle Uni-Prüfer hingegen erkennt in ihrer Doktorarbeit nach SPIEGEL-Informationen den Charakter einer "plagiierenden Vorgehensweise".

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-861212.html
  1. #1

    Bla, bla, bla...

    Zitat: "Es trifft mich. Es trifft mich im Kern".
    Na, da soll es ja auch treffen.
    Die selbe Story wie bei Gutti und Co.
    Aber als unsere Bundesbildungsministerin ist es schon der Hammer.
    Tolles Vorbild
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bildungsministerin Schavan verteidigt sich im Streit um ihre Dissertation: "Die Unterstellung einer Täuschungsabsicht weise ich entscheiden zurück."[/url]
    Das war auch in etwa der Wortlaut der seinerzeit ersten öffentlichen Reaktion des Freiherrn auf die gegen ihn erhobenen Vorwürfe.

    Wer von den Beschuldigten hat bisher jemals so etwas sofort offen eingestanden? Nein. Man ggeht ja sogar gerichtilich gegen die Konsequenzen vor, die die jeweiligen Unis gezogen haben.

    Das scheint wieder eine Neuaufführung des rocht recht bekannten Schmierentheathers zu werden...
  3. #3

    das wars dann

    "Die Unterstellung einer Täuschungsabsicht weise ich entscheiden zurück."

    Hier sollte der politisch korrekte und absolut glaubwürdige Superlativ der aktuellen Regierung gewählt werden, alles andere ist Makulatur, bzw. in diesem Fall der vorzeitige Ruhestand.

    Die richtige Aussage wäre also gewesen:

    -Die Unterstellung einer Täuschungsabsicht weise ich AUFS SCHÄRFSTE zurück.-

    Tja, wieder einen neuer, extrem gut versorgter Vorruhestandsrentner mit Nebeneinkünften als Buchautor etc..

    Liebe Kinder und Studenten, bitte nicht nachmachen, wir brauchen noch EUER Geld !
  4. #4

    Wir haben

    eine Kanzlerin, die damals FDJ-Sekretärin war. Einen Finanzminister der Geldkoffer über die Grenze schmuggelte. Warum nicht auch eine Bildungsministerin, die viele Teile ihrer Doktorarbeit abschrieb? Hat der Ex-Verteidigungsminister ja auch gemacht.
  5. #5

    Schade

    dieses Verhalten hätte ich nun nicht erwartet, sondern einen schnellen, glatten Rücktritt. Da hab' ich die Dame wohl doch noch überschätzt.
  6. #6

    Kein Unterschied zwischen Shavan und Zu Guttenberg

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bildungsministerin Schavan verteidigt sich im Streit um ihre Dissertation: "Die Unterstellung einer Täuschungsabsicht weise ich entscheiden zurück." Der offizielle Uni-Prüfer hingegen erkennt in ihrer Doktorarbeit nach SPIEGEL-Informationen den Charakter einer "plagiierenden Vorgehensweise".

    Plagiatsaffäre: Schavan wehrt sich gegen Täuschungsvorwurf - SPIEGEL ONLINE
    Es gibt offensichtlich keinen Unterschied zwischen Shavan und Zu Guttenberg. Jetzt wird sich herausstellen, ob unser akademisches System nach Treu und Glauben arbeitet, oder unter Einfluss von politischen Faktoren.
  7. #7

    Zitat von lab61 Beitrag anzeigen
    Wer von den Beschuldigten hat bisher jemals so etwas sofort offen eingestanden? Nein. Man ggeht ja sogar gerichtilich gegen die Konsequenzen vor, die die jeweiligen Unis gezogen haben.
    Eine fast normale Reaktion.

    Wenn Sie einen Häftling fragen, warum er einsitzt, wird er auch eher sagen, weil ihn die Polizei verhaftet habe und nicht wegen einer Tat XY.
  8. #8

    Verbrannt

    Nun ist auch Annette Schavan verbrannt. Sie wird am Ende eines Verteidigungsgewürges hinschmeißen - vielleicht hat sie auch Freunde in Amerika, wo sie Vorträge halten kann. Ihre Honorarprofessur ist für mich ebenfalls zweifelhaft, Zitat Wikipedia:

    "Honorarprofessoren sind nebenberufliche Professoren. Sie müssen mehrere Jahre lang als selbstständige Dozenten oder Lehrbeauftragte ihre pädagogische Eignung nachgewiesen haben. Außerdem müssen sie besondere wissenschaftliche oder künstlerische Leistungen erbracht haben."

    Es ist nicht zu erkennen, dass bei Annette Schavan diese Voraussetzungen in zureichendem Maß vorliegen.
  9. #9

    Wenn

    Frau Merkel all die Pensionsansprüche, die sie inkompetenten Personen durch deren Beförderung in höchste Ämter zugeschustert hat, selbst zahlen müsste, würde sie selbst wohl unter Hartz IV fallen.








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