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Umstrittene Bundeswehr-Äußerungen: Köhler will es nicht so gemeint haben

Die Opposition ist empört, aus den eigenen Reihen kommt nur verhaltene Unterstützung: Bundespräsident Köhler gerät wegen seiner umstrittenen Äußerung zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr in die Kritik. Das Präsidialamt sieht sich zu einer Klarstellung genötigt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...697144,00.html
  1. #230

    Tolles Argument

    Zitat von ElDiez Beitrag anzeigen
    Ich habe auch nich behauptet,dass das Geld für Bildungsausgaben oder Zivilproduktion direkt dient.
    Aber die Waffen werden von Menschen hergestellt. Stichwort: Arbeitsplätze.
    Ja, auf dieses Argument habe ich gerade noch gewartet. Es ist übrigens nicht mal neu: Ja, aber er hat Autobahnen gebaut und viele Arbeitsplätze geschaffen, hieß es schon 1935. - Ein tolle Argument, will sagen: Ein Argument aus dem Tollhaus!
  2. #231

    Piraten: Was fuer ein wunderbarer Grund Kanon zu bauen.

    Zitat von go2dive Beitrag anzeigen
    Die Naivität mancher Schreiber hier ist wirklich kaum noch zu überbieten. Lasst die Piraten vor Somalia doch weiter Schiffe kapern. Was hat die BW damit zu tun. In Asie möchte man keine deutschen Maschinen mehr kaufen, weil die wegen der Schiffsentführungen mit monatelanger Verspätung ankommen. Egal. Die Maschinenbaufirmen entlassen deshalb Mitarbeiter. Egal. Dem Staat fehlen Steuereinnahmen und deshalb werden Steuern erhöht - oh, böser, böser Staat.
    http://lust-und-frust.blog.de/2010/0...riege-8689299/
    Man kann mit der Eisenbahn nach China oder man kann ums Kap oder durch den Panamakanal, Der Fracht und Zeitzuschlag ist nicht zu riesig und anstatt Kriegparolen zu schmieden sollte man sich mit Russland zusammensetzen und eine Anstaendige Zugverbindung nach China zu bauen.

    Die Chinesen arbeiten ohnehin an diesem Konzept.

    Auf jeden Fall sind die Piraten kein Grund eine neue Eroberungskriegsphiosophie zu entwickeln.
  3. #232

    Politik gestalten

    Zitat von harrold Beitrag anzeigen
    Nein!
    Sie dürfen auch in eine Partei eintreten und die Politik auf diese Weise jeden Tag mitgestalten, soviel Sie wollen.
    Das, werter harrold, ist die Theorie.
    Meine praktische Erfahrung ist: nach Beginn meiner Mitgliedschaft in dem Verein, der örtlichen Zelle der Volkspartei, begriff ich schnell, daß allein das Wort des Vorsitzenden und seiner engsten Freunde gilt. Meine neuen Gedanken und Fragen gefielen ihnen nicht, und so blieb ich Zuhörer und - da ich den Herren und Damen Wortführern der "Basis" nicht Beifall klatschen mochte - der Partei fern. Ich habe so gelernt, daß ein Mitglied des Parlamentes ausführendes Organ seines Arbeitgebers ist, nämlich der Partei, die ihn als Kandidaten für die Wahl aufstellte.
  4. #233

    ein aufrechter Mann

    Ich denke der Rücktrittsgrund war nur der letzte Tropfen im Fass. Das verlogene Getue von euch Politikern, die ihr euch Lichtjahre von der Bevölkerung die ihr vertreten sollt entfernt haben, ihr die ihr euch in der Hauptsache um Parteipolitik, eure eigene Karriere, euer Ansehen und euer Auskommen in ihrer Berufsgruppe, sei es national oder international kümmern, lässt das gut verstehen. Köhler war nie Parteimann, nie Berufspolitiker, da kann man es mit dieser geklonten neuen Politikerzunft nicht ewig aushalten.

    Die extrem schlechte Politik der letzten Jahre, nicht nur die der jetztigen Koalition, hat sich an allen möglichen Interessen (auch erfolgreich, zumindest für euch) orientiert, nur nicht an der der deutschen Bevölkerung. Wählt euch doch jetzt einen Kasper der an eurem Parteibändel hängt, nur bitte eins:
    WÄHLT IHN NICHT IM NAMEN DES VOLKES!
    Wählt ihn im Namen der Parteibonzen und Hinterbänkler, eurer EU Genossen, und allen denen den ihr sonst noch gerne in den ...... kriecht! Das wäre wenigsten ein einziges Mal ehrlich!

    Ich wähle nicht mehr, wenn dann eine Protestwahl, warum soll ich euch wählen, ihr (was anderes fällt mir nicht ein) Aliens!
  5. #234

    Zu kurz gedacht

    Zitat von Geziefer Beitrag anzeigen
    Ich habe da mal "ein Problem", besser ein Beispiel für die Diskussion:

    Im letzten Jahr entstanden an der Elbe bei Dresden für 9 Millionen Euro zwei Flußfähren. ... ihr Ziel nicht erreichen.

    Dies ist ein aktuelles Beispiel für die - wie Köhler sagt - "Sicherung der freien Handelswege".
    Das halte ich, mit Verlaub, für viel zu kurz und egoistisch gedacht. Es gilt hier nicht die Piraterie zu bekämpfen, sondern Ihre Ursachen zu beseitigen.

    Hätten wir den Einheimischen dort in Somalia nicht Ihre Fischfanggründe geplündert, und das Land ernsthaft bei der politischen Stabilisierung unterstützt, gäbe es ein solches Piraterieproblem gar nicht, bzw Somalia hätte es im Griff, und es müssten nicht von weltweit das Militär anrücken. Ich halte diese Militäraktion für rein wirtschaftlich getrieben, egoistisch kurzsichtig und aus humanistischer Sicht untragbar.

    Zu Kenia: Sehr viel nachhaltiger und humaner wäre es doch das Land dabei zu unterstützen selbst solche Fähren bauen zu können. Da ist auf kurze Sicht natürlich sehr idealistisch gedacht, auf lange Sicht aber ein Beitrag zur Befriedung der Welt, wie ich denke. Ihr Gedankengang zielt jedoch nur auf den Erhalt von Arbeitsplätzen in unserem Lande ab, was prinzipiell nicht verwerflich ist, mir in diesem Kontext aber sauer aufstösst. Sehr kurz und egoistisch gedacht.








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