Forum


 

Umstieg auf Linux: Nie wieder Viren

Linux? Bloß nicht! Viele Nutzer scheuen das Betriebssystem. Nur was für Experten, lautet das Urteil. Eine Fehleinschätzung, denn der Windows-Rivale hat sich zum Normalverbraucher-System gemausert. Der Rechner läuft stabil, schnell und vor allem virensicher. Ein Erfahrungsbericht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...812304,00.html
  1. #320

    Zitat von Eva K. Beitrag anzeigen
    I
    Was nützt mir quelloffene SW? Ich lese und analysiere den Code nicht, um die Funktionsweise der SW zu verstehen oder um sicherzustellen, daß die nix ausplaudert.
    Quelloffene Software hat noch andere Vorteile. So können Sie, falls der ursprüngliche Hersteller sich entschließt, die Software nicht weiter zu entwickeln, ein anderes Softwarehaus mit der Pflege beauftragen. Sie können Bugs, die vom Hersteller partout nicht gefixt werden, selbst beseitigen (lassen). Zwangsupgrades bei der Anschaffung neuer Hardware oder Betriebssysteme gibt es nicht. Kurz gesagt: Quelloffene Software ist wesentlich zukunftssicherer, denn Sie als Nutzer sind nicht auf Gedeih und Verderb den Launen des Softwareherstellers ausgeliefert.
  2. #321

    Die überwiegende Mehrzahl braucht keinen Universalcomputer

    Zitat von GoNaL Beitrag anzeigen
    Bei der Entwicklung stehen wir gerade erst am Anfang. Computer sind z.B. für viele ältere Menschen leider immer noch viel zu kompliziert.
    Sie sprechen einen ganz wichtigen Punkt an. Ken Olsen sagte meines Wissens einmal, dass er nicht verstehe, was ein Mensch zuhause mit einem Computer anfangen und wieso er dafür Geld ausgeben soll.

    Er meinte "Computer" im Sinne einer programmierbaren Universalmaschine, was seine VAXen etc. ja auch waren. Das PC-Konzept war doch anfänglich nichts anderes, als eine starkt abgespeckte Variante eines Rechners, der ein Betriebs(ähnliches)system hatte und direkt ein direkt angeschlossenes Terminal - Multi-Tasking/Multi-User/"Das Netz ist der Rechner"... denkste.

    Die Computer, die ich in den 1970/80er Jahren kennenlernte (bis auf irgend so eine Basic-Kiste, die mir ein Bekannter mal zur "Reparatur" gab, weil das von ihm abgetippte Hamurapi-Spiel nicht lief), enthielten Statistiksysteme, Interpreter, Compiler etc, um damit zu arbeiten und neue Systeme zu adaptieren oder zu entwickeln. Ein paar Spiele gab es auch, natürlich auch immer irgend eine Eliza-Variante.

    Damit konnten damals 99,??% der Bevölkerung nichts anfangen, heute sind es vielleicht 97,??% oder so. Wer mit solchen Sachen aus irgend einem Grund zu tun hat, der hat natürlich heute die Maschine auf dem Tisch und braucht kein Rechenzentrum mehr.

    Wenn man die derzeitige Entwicklung hin zu speziellen Spiel-Rechnern (auch Spiele-Konsolen genannt) sieht, die Smartphones und die Tablets, erkennt man doch an deren zunehmender Popularität, was die "Normalbenutzer" wirklich wollen - ganz nebenbei: Ich weiss immer noch nicht, warum so viele Leute nach einer Tastatur für die Textverarbeitung schreien. Die überwiegende Mehrzahl der Leute, die ich kenne und die nicht beruflich damit zu tun haben, schreiben nie Briefe oder Aufsätze am Rechner (Schüler und Studenten sind berufliche Nutzer).

    Den Computer der Zukunft für die Masse wird es nicht geben. Es werden unterschiedliche Geräte sein, die ihrer Aufgabenstellung angepasst sind, oder aber eine einfache - natürlich-sprachliche? - Benutzerschnittstelle mit einer IPv6-Adresse und einem Dauer-Internetzugang, über den dann alles abgewickelt wird.

    ...ich hoffe nur, dass dies nicht so schnell geschieht, weil dann die echten Computer, die man auch zum Programmieren benutzen kann, bestimmt teurer werden.
  3. #322

    Zitat von br0iler Beitrag anzeigen
    hier können sie u.a. lesen was es so gibt. Linux-Sec.net

    Wenn Linux oder auch andere OS so sicher wären wie manche es verkaufen wollen, gäbe es keine Securitypatches die fast täglich veröffentlicht werden. Warum gibts für Android (was auf Linux aufbaut) Antivirensoftware?
    Und noch eine Wahrheit, man muss nicht unbedingt root sein um Schaden auf einem System anzurichten.

    Es gibt eine Menge Sicherheitslücken, die nichts mit Viren oder Malware zu tun haben.
    Android ist nicht Linux auch wenn es darauf basiert, ist die Architektur eine andere.
  4. #323

    Zitat von GoNaL Beitrag anzeigen
    Ist ja auch richtig so. die Maschine dient dem Menschen und nicht umgekehrt. Wenn ich auf den Lichtschalter drücke oder den Fernseher anschalte, dann muss ich auch nicht wissen, was alles dahinter abläuft. Schön wenn ich's weiß - aber ich brauch's nicht.

    Bei der Entwicklung stehen wir gerade erst am Anfang. Computer sind z.B. für viele ältere Menschen leider immer noch viel zu kompliziert.
    Computer sind schlichtweg nicht mit anderen "Maschinen" vergleichbar. Sie sind um Größenordnungen mächtiger, allerdings eben auch schwieriger zu behrrschen
  5. #324

    Zitat von glaubblosnix Beitrag anzeigen
    Machen Sie jetzt den Oberlehrer?
    Können Sie nicht lesen? Der Autor nutzt seinen PC BERUFLICH!
    Genau deshalb hat es nicht viel mit dem Artikel zu tun.
  6. #325

    Zitat von glaubblosnix Beitrag anzeigen
    Machen Sie jetzt den Oberlehrer?
    Können Sie nicht lesen? Der Autor nutzt seinen PC BERUFLICH!
    Genau deshalb hat es nicht viel mit dem Artikel zu tun.
  7. #326

    Klagen um Nichts!

    Zitat von Eva K. Beitrag anzeigen
    Sie sollten mal lesen, was da steht und nicht fabulieren. Von können war keine Rede, es gibt schließlich freie RAW-Konverter, die unter Linux und Windows gleichermaßen laufen. Ich habe auch welche davon ausprobiert. Letztlich benutze ich nicht mal Adobe Camera Raw als Konverter, sondern aus guten Gründen Nikon CNX2. Jetzt dürfen Sie mal raten, warum es ausgerechnet diese SW ist.


    So ein Quatsch ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Na ja, ist ja Karnevalszeit.
    Ich verstehe ihren Beitrag auch nicht. Als Raw-Converter werden üblicherweise RawTheraby und UFRaw empfohlen.

    RawTherapee Blog

    UFRaw - User Guide

    Es hindert Sie nichts als Ihr Widerwille daran, Ihre Bilder unter Linux zu konvertieren und zu bearbeiten. Das geht heutzutage problemlos.
  8. #327

    Lustig zu lesen, wie in einem "seriösen" Forum wie hier beim Spiegel, dann doch dieselben Vorurteile und Angriffe der Systemliebhaber zu lesen sind. Dazu muss ich sagen, dass der Artikel dies bereits fördert, denn die besagten Urteile sind keineswegs sehr kompetent bzw. beruhen auf Vorurteilen.

    Es mag ja sein, dass Personen mit geringen Ansprüchen mit Linux zufrieden sein werden. Die meisten werden aber Glück haben, wenn sie mangels passenden Treiber Linux überhaupt auf ihrem System zum Laufen bekommen.

    Wenn ich lese, dass Menschen über ihr 15 Jahre altes Windows XP schimpfen, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das ist so, wie wenn ich mich beschwere, dass ich mit dem Taschenrechner nicht ins Internet komme.

    Dass gleichzeitig wieder die Mär des sicheren Macs erzähtl wird, war dann sowieso wieder klar. Dumm nur, dass bei jedem Hackerbewettberb MacOS dann als erstes geknackt wird, während moderne Linux und Windows Versionen weitestgehend sicher waren.

    Ich benutze selbst Windows 7 und habe seitdem trotz surfen auf diversen Seiten noch niemals einen Virus gehabt.
  9. #328

    Zitat von dent42 Beitrag anzeigen
    Vielleicht von seinem HD-Camcorder.
    Ich behaupte ja nicht, auf der Höhe der Zeit zu sein, aber dem Camcorder, der mir ein mkv anbietet, dem zuppel ich grad das Kabel wieder ab.
  10. #329

    Umsteigen? Nichts überstürzen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Linux? Bloß nicht! Viele Nutzer scheuen das Betriebssystem. Nur was für Experten, lautet das Urteil. Eine Fehleinschätzung, denn der Windows-Rivale hat sich zum Normalverbraucher-System gemausert. Der Rechner läuft stabil, schnell und vor allem virensicher. Ein Erfahrungsbericht.

    Umstieg auf Linux: Nie wieder Viren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Auch ich möchte mein Ubuntu nicht mehr missen. Allerdings sind nach meiner Erfahrung darüber auch einige Halbwahrheiten im Umlauf. Die oft versprochene Nutzerfreundlichkeit etwa trifft zwar auf die Bedienung vieler Programme und auch des Systems zu, sofern es denn erstmal läuft. Dass es problemlos läuft ist aber alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Ich selbst hatte unter Ubuntu schon mit jeder Hardwarekomponente Probleme. Nur die Maus funktionierte immer sofort und ohne Zicken.

    Und wenn eine Komponente nicht so funktionieren will wie sie soll, dann heißt es Wikis und Foren wälzen. In ersteren stößt man oft auf die Rückmeldung, dass es zu dem gesuchten Thema noch keinen Eintrag gibt und wird aufgefordert diesen doch selbst zu erstellen, was man sicher auch täte, wenn man nicht aus gutem Grund gerade vergeblich im Wiki nach Erkenntnis suchen würde. In Foren trifft man zwar nicht selten auf hilfsbereite User, diese sind aber mitunter selbst nur relativ ahnungslose Dilettanten oder Profilneurotiker, die einen gern mit kryptischen Fragmenten abspeisen und zappeln lassen. Tagelange Marathons im Forum können auch schonmal ganz plötzlich fruchtlos enden, wie ich vor einiger Zeit nach viertägiger Korrespondenz mit einem Linux-Admin feststellen musste, der wohl die Lust verloren hatte. Das Problem ist bis heute ungelöst. Im Laufe solcher Problemlösungsmarathons, die nach wie vor fast grundsätzlich nur per Kommandozeile auf der Shell ausgetragen werden, kann es denn auch schonmal vorkommen, dass man das System abschießt und es neu installieren muss.

    In meinem sozialen Umfeld hat sich die Mehrheit der Nutzer denn auch relativ schnell wieder von LINUX abgewandt. Eine echte Alternative zu Windows ist es für mich bisher leider nicht. Aber es lässt für die Zukunft viel hoffen (trotz Unity) und macht auch jetzt schon viel Spaß - wenn es mich nicht gerade mal wieder in den Wahnsinn treibt.

    "Nie wieder Viren" dürfte übrigens nach der eigenen Logik des Autors etwas zu optimistisch gedacht sein. Mit wachsender Verbreitung von LINUX wird bestimmt auch die dafür programmierte Schad-Software zunehmen.








TOP



TOP