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Umstieg auf Linux: Nie wieder Viren
Linux? Bloß nicht! Viele Nutzer scheuen das Betriebssystem. Nur was für Experten, lautet das Urteil. Eine Fehleinschätzung, denn der Windows-Rivale hat sich zum Normalverbraucher-System gemausert. Der Rechner läuft stabil, schnell und vor allem virensicher. Ein Erfahrungsbericht.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...812304,00.html
- #10 05.02.2012 15:12 von
Süß!
Endlich mal wieder die Glaubensfrage, die im Grunde genommen ausschließlich von den Linux-Usern aufgeworfen wird: Welches Betriebssystem ist besser (klar, natürlich Linux, denn die Frage wird ja ausschließlich... siehe oben)? Den dezenten wie absolut berechtigten Hinweis hier im Forum, dass es auch so etwas wie Backups gibt (sogar automatisch ablaufende, für die ewig Vergesslichen unter uns), mal außen vor gelassen - würden plötzlich tatsächlich 40 % der bisherigen Windows-User auf Linux umsteigen, was glaubt der geneigte Autor dieses Artikels dann wohl, wie schnell er die Überschrift "Nie wieder Viren" in die virtuelle Tonne kloppen dürfte? Und dann kein Backup angelegt... oops, hatten wir ja schon. Maximale Sicherheit des Systems für z.B. Textdokumente lässt sich übrigens ganz einfach mit einem Zweitsystem erreichen, welches gar keinen Internet-Anschluss besitzt. Allerdings sollte man dann keine USB-Sticks zuvor ungeprüft... aber egal, das läge dann wohl auch wieder an Windows, gell? Diesen Schmarrn höre zumindest ich mir jetzt schon seit den späten 80ern an, und da wird sich wohl seitens Linux-Usern auch nie etwas dran ändern. Ungeachtet des Betriebssystems gilt wohl eher nach wie vor: Die Schwachstelle jedes Computers sitzt circa einen Meter davor.
- #11 05.02.2012 15:16 von
Virensicher?
Wer das behauptet, zeigt damit schon, dass er keine Ahnung hat.
Auf 90% aller Rechner läuft Windows. Von diesen 90% gehen grosse Teile an Firmenrechner. Warum wird nicht seitens der Firmen schon umgestellt? Weil es anscheinend noch immer nicht genügend Firmenanwendungen gibt, die auch unter Linux laufen. Insofern: nicht nur zum Spielen ist Linux nicht geeignet, sondern auch für den Businessbereich ist es untauglich. - #12 05.02.2012 15:17 von
Der Text ist 10 Jahre alt, viel getan in Punkto "Viren für Linux" hat sich in der Tat nicht, man wartet immer noch gespannt auf die erste, große Infektion. Und immerhin laufen ja doch ganz erstaunlich viele Webserver unter Linux, 80% oder so, je nach Zählung.
Der Autor hat alles getan, sagt er, aber er war auch mit dem IE unterwegs. Das langt schon. Ist der Schädling erst einmal auf der Platte liegt er automatisch in der sicheren, lokalen Zone und wird ausgeführt, vollautomatisch.
Und nur einen nicht-Administratoren Account benutzen langt auch nicht, Hauptbenutzer darf er auch nicht sein! Hauptbenutzer dürfen auch installieren. - #13 05.02.2012 15:18 von
- #14 05.02.2012 15:19 von
Natürlich sind zielgerichtete Angriffe auf ein Linux-System möglich und vor Phishing-Attacken ist man auch nicht viel besser geschützt, als mit einem Windows oder OSX.
Nur wird man als normaler Nutzer wohl kaum Opfer einer zielgerichteten Attacke und die gängigen Viren und Trojaner richten sich ausnahmslos auf die Windows-Plattform.
Mal davon abgesehen, dass sie hier einem grundsätzlichen Missverständnis aufgesessen sind: Die vom Autor vorgestellte Linux-Distribution Ubuntu ist Open-Source-Software und vollkommen kostenlos für jeden verfügbar. Es will ihnen also niemand etwas verkaufen, im Gegenteil: Linux-Nutzer können sich die Kosten für Betriebssystem-Lizenzen und Antivirensoftware komplett sparen. - #15 05.02.2012 15:21 von
Naja, Windows ist halt so voreingestellt, daß bestimmte Dateitypen beim Anstecken eines USB-Sticks automatisch gestartet werden, egal was sie beinhalten. Ist halt auch so schön bequem. Das kann man schon Windows zuschreiben.
Aber Sie haben recht: Pebkac - Problem exists between keyboard and chair. - #16 05.02.2012 15:23 von
Keine Viren?
Da hat jemand da Prinzip aber nicht verstanden. Der Gedanke dass IOS oder Linux besser vor Viren geschützt sie ist kompletter Humbug. Einzig allein der Marktanteil entscheidet für welches Betriebssystem Viren geschrieben werden. Da Microsoft 90% des Weltmarktes deckt wäre es für einen Programmierer ja schön blöd für Linux etwas zu schreiben.
ABER je mehr leute sich alternative Betriebssysteme suchen, sei es IOS oder Unix oder Linux desto eher werden andere Gefallen daran finden auch in diese Gefilde einzudringen.
Kurz um: Es hilft nur "Aufpassen, Virencheck, Firewall" - #17 05.02.2012 15:23 von
Und das ist auch gut so!
Firefox oder Chrome sind auch nicht per se sicherer als der Explorer (nur schneller), aber für Bösfinger uninteressanter, Viren/Trojaner/Rootkits bevorzugen die breite Masse. Ich wünsche mir weiterhin die Dominanz von Windows, so habe ich als Linuxer meine Ruhe. Speziell ist Linux aber schon länger nicht mehr, nur das Vorurteil hält sich sehr hartnäckig.
- #18 05.02.2012 15:24 von
Ich kann ihren Freund, den Schornsteinfeger, nur die SUPERANTISpyware ans Herz legen. Die räumt das weg.
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Natürlich als Freeware verfügbar. Beste Erfahrungen damit gemacht. - #19 05.02.2012 15:26 von
Linux ist gut
Stimmt alles weitestgehend. Windows macht vieles automatisch. Bei Linux (ich benutze mittlerweile kubuntu (ein ubuntu-Ableger) geht nicht alles immer reibungslos und völlig problemlos. Aber was braucht der moderne "Schornsteinfeger". Internet, E-Mail ein paar kostenlose Officeprogramme. Mit Wine kann man noch Windows "simulieren". Reicht. Für die Kids kann man ja eine weitere Spielpartition anlegen.
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