Umstieg auf Linux: Nie wieder Viren

Linux? Bloß nicht! Viele Nutzer scheuen das Betriebssystem. Nur was für Experten, lautet das Urteil. Eine Fehleinschätzung, denn der Windows-Rivale hat sich zum Normalverbraucher-System gemausert. Der Rechner läuft stabil, schnell und vor allem virensicher. Ein Erfahrungsbericht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...812304,00.html
  1. #170

    Zitat von zack34 Beitrag anzeigen
    Das könnte nun auch anderen Lesern so gehen...
    Es wäre gut für Sie, diesen Aberglauben abzulegen, das sage ich Ihnen aus Erfahrung, nicht nur eigener.
    Na dann beweisen sie doch mal bitte ihre steilen Thesen. Es ist nun einmal Tatsache, dass es für den Linux-Desktop keine Bedrohung durch Viren gibt. Dass gezielte Angriffe (z.B. auf Unternehmen oder Behörden) immer möglich sind habe ich ja bereits geschrieben, aber es gibt keine für Privatanwender relevante Gefahr. Punkt.
    Zitat von zack34 Beitrag anzeigen
    Es ist vor allem viel Dummheit nötig, um überhaupt auf die Idee zu kommen, Windows-Viren unter Linux zum Laufen zu bekommen... Bei Java u.Co. sind diese System-Grenzen längst Geschichte.
    Schön. Nur: Selbst dann muss der Schadcode auf das Linux-System zielen können um Schaden anzurichten, die reine (theoretische) Lauffähigkeit eines Windows-Schädlings reicht dafür bei Weitem nicht aus.
  2. #171

    Unix

    Zitat von zack34 Beitrag anzeigen
    glauben hier einige, sie die Beiträge in diesem Thread.
    Erstens basiert Linux und die Myriaden von Derivaten auf Unix-Basis und ist so deutlich sicherer als Windows und zweitens ist Windows natürlich viel weiter verbreitet. Würde Linux(e) eine deutlich breitere Basis erreichen, wäre wohl auch die Bereitschaft der "Virenschreiber" eine Lücke zu suchen, größer.
    Im Moment ist man mit einem Ubuntu ziemlich gut unterwegs...
  3. #172

    Falsch

    Zitat von Packy Beitrag anzeigen
    PS. der Kernel von Windows basiert genau so wie Linux auf Unix. Daher ist es blödsinnig zu sagen, dass das eine System sicherer ist als das Andere. Auf die Pflege des Systems kommt es an.
    Völlig falsch. Windows NT mit seinen neueren Abkömmlingen basiert in Teilen auf OS/2 und VMS. Vor allem aber ist die Rechteverwaltung erst spät aufgepflanzt worden, zu einem Zeitpunkt an dem sie unter Unix schon seit Jahrzehnten stabil und bewährt war.
    Das hat leider auch der Autor nicht erkannt: Multiuserbetrieb mit Rechteverwaltung ist seit der Computersteinzeit ein zentraler Bestandteil von Unix, nicht aber von Windows. Das ist der Hauptgrund für die Probleme mit letzterem.
  4. #173

    [QUOTE=citizengun;9576093]Das kauf' ich ihnen so nicht ab! So ausgebufft können die kaum gewesen sein. Wer richtig Ahnung hat, der kann sein Linux zu einem Bollwerk von Festung ausbauen. (Kostet natürlich viel Zeit, wäre aber unter Windows niemals möglich.)

    Ich schätze das ein Windows Bollwerk schneller geht als ein Linux Bollwerk mit handgeschriebenen IP-Tables etc.
    Und ja wenn man sich auskennt ist auch ein Windows Rechner ein Bollwerk.
    Für was aber ein Bollwerk machen wenn davor ein Router hängt und das Hauptproblem vor dem Rechner sitzt?
    Wenn derjenige irgendwo draufklickt dann hilft das beste Bollwerk nichts -> siehe Troja und das kleine Pferd ;)
  5. #174

    Zitat von blackstar2000 Beitrag anzeigen
    Microsoft hatte für den NT-Kernel die Entwickler des VMS-Kernels eingekauft.
    Hat trotzdem nichts mit UNIX zu tun!

    Wikipedia:
    Bisweilen wird OpenVMS fälschlicherweise den Unix-artigen Systemen zugerechnet. Doch OpenVMS hat mehr mit Windows NT gemeinsam als mit Unix. Verschiedene Konzepte, die heute in jedem aktuellen Windows-System angewendet werden, stammen ursprünglich aus VMS.
  6. #175

    Linux Umsteiger=Technik Aussteiger

    Zitat von Packy Beitrag anzeigen
    BKA-Virus entfernen
    Linux installieren ist einfach, aber wehe ein Gerät wird nicht erkannt.
    Genau das ist das Problem mit Linux, entweder hinkt die driver software jahrelang hinterher, oder man bekommt beim suchen die Antwort, dass es solche wegen "propriety rights" nicht geben wird. Und das geht oft so fuer ganz normale Geraete wie z.b video cameras.
    Auch kann Linux viele Medien Formate die damit zusammenhaengen nicht erkennen und dann sind die ganzen Kinder & Familien videos im Eimer.
    Mit der Linux "Firefox" version ist es das gleiche die einzigen "plug-ins" die funktionieren sind schon lengst "obsolete".
    Und wenn man tatsaechlich eine geeigntete zusaetzliche Linux software finden kann und diese installieren will dann merkt man, dass Linux von Amateuren fuer Amateure zusammengebastelt wurde.
    Was in anderen OS(ystemen) nicht mehr als einen einzigem Mausklick braucht geht mit Linux nur mit einer ganzen Reihe von langsamen umstaendlichen Schritten..z.B, so
    $ tar x-program.tgz, $ ./configure,$ make install
    Oder so:
    Basic Linux Operations FAQ
    Kein Wunder also, dass Linux unter Privat-Konsumenten so wenig Anklang findet und viele von denen die sich Linux einreden liessen wuerden es am liebsten wieder loswerden aber finden zu spaet raus, dass das nicht so einfach machbar ist, weil nun der PC ausser Linux nix anderes mehr kapieren kann.
    Und genau deswegen ist Linux in der Industrie auch unbrauchbar.
    Der Verfasser dieses "SPON" Artikels ist ein typischer Linux Nutzer. Er hat keine Ahnung welche Windows "default settings" aus seinen PC eine Zielscheibe fuer mal-ware machten und wie einfach man diese aendern kann. Und wer immer noch mit "Windows IE" zum "surfen" geht der sollte sich nicht wundern dass er ein "drive-by download" Opfer wurde.
    Das Java script mit dem solche Sachen betrieben werden ist nicht so allmaechtig wie viele glauben und man kann sich das ja z.B. mit Firefox "view,pagesource" jederzeit anschauen.
    ..und mit "Tcpview.exe" kann man beobachten mit wem sich das script in Verbindung setzen will und mit "procexp.exe" kann man beobachten was dann im Hintergrund versteckt laufen will.
    Ausserdem ist es sehr einfach Festplatte-"partitions" zu machen oder mit den USB-Sticks die es heute gibt einen "clone-boot drive" in Bereitschaft zu haben.
    Mit dem kostenlosen Program XXCLONE.exe geht das blizschnell, dann die "boot.ini" file so gestalten:
    [boot loader]
    timeout=5
    default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(2)\WINDOW S

    [operating systems]
    multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="Micro soft Windows XP Professional" /noexecute=optin /fastdetect
    multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(2)\WINDOWS="XXCLO NE: (Cloned Volume) [d:0,p:2] \WINDOWS" /fastdetect /NoExecute=OptIn

    Dann ist es egal was passiert. Der "XXClone" PC kann innerhalb 5 Minuten von der anderen Festplatte mit der man niemals ins Internet
    geht wieder zurueck ge-cloned werden....und man braucht auch keine anti-dies oder das- programme die sowieso auch erst erhaeltlich sind wenn es zu spaet ist.
    Ich benutze Linux auch aber nur aus dem Grund um an gesperrte und laestige Windows Daten ran zu kommen um diese zu loeschen und benutze fuer solche Zwecke einen USB-boot stick...geht viel schneller als mit einem Linux boot-CD.
  7. #176

    neid oder was?

    was mir auffällt wenn ich mir das so durchlese hier:

    schreibt ein sponjournalist der fachmann ist etwas freundliches über ein betriebssystem das gerade mal 1% user hat, dann fühlen sich tonnenweise win-user angepisst und zeigen es dem mal, was für einen sabber der redet.

    natürlich ist das virenproblem bei win einfach krass, das ist der journalistische ausgangspunkt, weil es ein einfach zu verstehendes argument ist. dann korrigiert man den mythos, dass linux schwer installierbar wäre und schwer zu bedienen - und das ist ja mal auch nötig...

    also alles ganz easy...

    knuddelt den gates heute noch ein bischen, kauft ihm weiterhin das tolle betriebssystem ab, aber gönnt doch einfach anderen menschen mal ihren spass an so einem tollen linux (den ihr ja gar nicht wollt, nicht braucht etc weil win ist ja doch besser ne? :-) )
  8. #177

    Zitat von pepper_pike Beitrag anzeigen
    Linux erinnert mich an die DDR
    Genau, die war auch so offen, variantenreich und frei wie es Linux ist. *kopfschüttel*
    Da passt wohl eher der Vergleich der DDR mit Windows. Stichwort: Gängelung.
    Dies darfst Du nicht, das darfst Du nicht. Installier gefälligst diese und jene Schüffelsoftware (z.B: WGA), bevor Du den aktuellen Mediaplayer downloaden darfst - um mal nur ein Beispiel zu nennen. Natürlich rechtlich in Ordnung, trotzdem mag ich es nicht, wenn ich ständig kontrolliert werde und mir mit Misstrauen begegnet wird.
  9. #178

    Zitat von phrasenmaeher Beitrag anzeigen
    Endlich mal wieder die Glaubensfrage, die im Grunde genommen ausschließlich von den Linux-Usern aufgeworfen wird: Welches Betriebssystem ist besser
    Das ist gelinde gesagt Blödsinn. Eher ist das Gegenteil der Fall, meistens will ein semi-informierter Windows-Nutzer einem Linuxer erklären, warum doch ausgerechnet Windows besser sei. Dass der Linuxer das nicht auf sich sitzen lässt, sollte klar sein, zumal dieser meist mit sehr viel mehr Fachwissen aufwarten kann. Und ja, selbst ich als 90%iger Windows-Nutzer muss eingestehen, dass Linux an vielen Stellen einfach logischer aufgebaut ist. Der große Zuspruch für Windows resultiert sehr wahrscheinlich nur darauf, dass die Nutzer ein Leben lang darauf konditioniert wird. Würde das Spielen nicht zu meinen wichtigsten Hobbies zählen, ich würde ausschließlich ein elegantes Linux Mint benutzen.
  10. #179

    Zitat von randhesse Beitrag anzeigen
    Sorry, aber das ist Unfug.

    Der Windows- Kernel hat und hatte "softwaretechnisch" mit Unix nie was zu tun.

    Das heute in Windows verwendete NT- System wurde unter einem der führenden früheren VMS- Entwickler erstellt, und teilt einige "Architekturmerkmale" mit dem "Großrechnersystem" VMS.
    Aber auch VMS war nie ein "Unix- artiges" System.
    Der NT-Kernel wurde zwar vom VMS-Team entwickelt, basierte aber maßgeblich auf dem Mach-Kernel. Jetzt müssen sie mir den grundsätzlichen Unterschied von einem Unix-Kernel erklären.