Na das sollte doch eigentlich mit der Antidiskriminierungsrichtlinie der EU ein Selbstgänger sein, diese Zwangsumsiedelungen zu verhindern. Das ist ja wie mit den Zwangsumsiedelungen von Studenten zur EM... nur leider mitten in Europa.
leveninstadDie niederländische Stadt Groningen will Tausende Studenten umsiedeln - weil Anwohner die Massen satt haben. Zwei Jungakademiker pro Haus sind das Limit, alle anderen müssen raus. Um die strenge Regel durchzusetzen, ziehen Kontrolleure von WG zu WG.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...830580,00.html
Na das sollte doch eigentlich mit der Antidiskriminierungsrichtlinie der EU ein Selbstgänger sein, diese Zwangsumsiedelungen zu verhindern. Das ist ja wie mit den Zwangsumsiedelungen von Studenten zur EM... nur leider mitten in Europa.
wie war das gleich nochmal mit Diskriminierung?
Naja, nachdem die Bundespolizei bei uns jetzt offen rassistisch profilen darf sollten wir da die Zeigefinger unten halten.
Ziemlich seltsame Politik, die die Stadt da macht. Hier in Jena ist das Zahlenverhältnis übrigens ähnlich. Von 100.000 Einwohnern sind gut 30.000 Studenten, aber stören tut das hier niemand. Im Gegenteil, das ist hier sogar sehr erwünscht. Aufgrunddessen ist Jena auch eine der jüngsten Städte Deutschlands im Gegensatz zu den meisten anderen Gegenden Deutschlands, die immer mehr vergreisen.
Ist der Sinn nicht ggfs Miettreiberei ?
Beispiel : 5 Sudenten bewohnen ein Haus mit einem bestehenden Mietvertrag, Mietpreis ist festgeschrieben.
3 Studenten müssen ausziehen und sich eine neue Bleibe suchen .
Die Gesamtmietbelastung der 5 Studenten steigt. Die Mieteinnahmen der Gesamthäuslebesitzer in Groningen steigt an.
ganz so als würde man eine Rentnerquote einführen. Nur 15 % der Wohnungen an Rentner und der Rest muss woanders hin. Besondere Interessen wie Schlager hören und vom Balkon pöbeln, wenn Kinder im Garten Fußball spielen, passen nämlich auch nicht zu jedermanns Interessen (wenn wir jetzt mal in gleichem Maße stereotype Bilder in den Fokus stellen wollen, wie die Stadtväter von Groningen)...
Mir liegen zahllose Klagen über ausgelassenes studentisches Leben und die 'Sittenlosigkeit' der jungen Leute vor: Die studierende Jugend besucht ausgiebig Kneipen und auch Bordelle, die Studenten fallen insbesondere in Prag durch 'unpassende Späße' und Lieder in der Öffentlichkeit auf! Jetzt (1402) klagt selbst unser Jan Hus: " Welche unverkennbar Schlechtigkeit tun sie in der Kirche!".
Gott sei Dank greift jetzt nach 600 Jahren Sittenverfall endlich einmal die Groninger Stadtverwaltung durch! Ansonsten gäbe es am Ende noch wahre Studentenstädte und würden sich diese womöglich über ihre Unis definieren, i bah!
Aha. Sowas wie das Hausrecht wird wohl abgeschafft.
Nachdem in vielen EU-Ländern der Staat den Wirten vorschreibt, ob sie Leute in ihrer Kneipe rauchen lassen dürfen oder nicht, wird jetzt noch Hausbesitzern vorgeschrieben, wen sie in welcher Zahl bei sich wohnen lassen dürfen.
Ich glaube nicht, dass diese Zwangsräumungen vor dem Europäischen Gerichtshof Bestand hätten...
Dann noch ein Quote für Eltern mit Kind. Sonst gibt es zu viel Lärm auf der Straße. Eine Quote für Behinderte, sonst kommen einem zu viele Rollstühle im Supermarkt in die Quere. ... Und eine für Politiker. Sonst sitzen die zu eng aufeinander und brüten nur Mist aus.
Ziemlich seltsame Politik, die die Stadt da macht. Hier in Jena ist das Zahlenverhältnis übrigens ähnlich. Von 100.000 Einwohnern sind gut 30.000 Studenten, aber stören tut das hier niemand. Im Gegenteil, das ist hier sogar sehr erwünscht. Aufgrunddessen ist Jena auch eine der jüngsten Städte Deutschlands im Gegensatz zu den meisten anderen Gegenden Deutschlands, die immer mehr vergreisen.