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Umsetzung der Sparpläne: Brüderle gesteht Griechen mehr Zeit zu

dapdDie griechische Regierung verlangt mehr Zeit, um das Sparprogramm umzusetzen. Soll sie haben, sagt FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle - allerdings nur einige Wochen. Ansonsten bleibt er hart: Das Land habe bereits die Gelbe Karte bekommen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...843151,00.html
  1. #1

    Politikerclowns

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die griechische Regierung verlangt mehr Zeit, um das Sparprogramm umzusetzen. Soll sie haben, sagt FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle - allerdings nur einige Wochen. Ansonsten bleibt er hart: Das Land habe bereits die Gelbe Karte bekommen.

    Rainer Brüderle räumt Griechenland etwas mehr Zeit für Reformen ein - SPIEGEL ONLINE
    Was eine Witzfigur. Wenn das Land schon die gelbe Karte bekommen hat, sich nicht an die Vorgaben gehalten hat, darf es keinerlei Entgegenkommen mehr geben.
    Es gibt nur noch die rote Karte, also keinerlei Kredite mehr, schon gemachte Bürgschaften und Zusagen werden wiederrufen.

    Aber diese Clowns werden dann doch wieder einknicken.
  2. #2

    Welche Perspektiven gibt es überhaupt noch?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die griechische Regierung verlangt mehr Zeit, um das Sparprogramm umzusetzen. Soll sie haben, sagt FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle - allerdings nur einige Wochen. Ansonsten bleibt er hart: Das Land habe bereits die Gelbe Karte bekommen.

    Rainer Brüderle räumt Griechenland etwas mehr Zeit für Reformen ein - SPIEGEL ONLINE
    Welche Möglichkeiten, welche Optionen und welche Perspektiven gibt es für Griechenland noch, wenn es in der Eurozone bleiben soll?

    Griechenland befindet sich in einer nachhaltigen und dauerhaften zyklisch- strukturellen Abschwungphase, die nun schon seit ein paar Jahren anhält. Eine große Kapitalflucht aus Griechenland und auch aus anderen Europroblemvolkswirtschaften, behindert und erschwert die ökonomische Erholung. Sofern diese überhaupt noch stattfindet. Die Arbeitslosigkeiten steigen, die Defizite ebenso, Banken müssen rekapitalisiert werden. Über ELA und LTRO konnte keine langfristig Stabilisierung erreicht werden, ein Schuldenschnitt brachte nur kurzfristig etwas Erleichterung. Die mangelnde Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit, die kaum bedienbare Schuldenleistungen und der kurze Zeitrahmen für strukturelle Umgestaltungen sind die entscheidenen Faktoren für die Ausrichtung der Politik.

    Solange Griechenland in der Eurozone bleibt, bedarf es weiterhin großer finanzieller Zuwendungen, die aber in erster Linie der Schuldentilgung dienen und nicht der Wiederherstellung der eigenständigen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Das weiß auch Hr. Brüderle.
  3. #3

    Rote Karte für...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die griechische Regierung verlangt mehr Zeit, um das Sparprogramm umzusetzen. Soll sie haben, sagt FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle - allerdings nur einige Wochen. Ansonsten bleibt er hart: Das Land habe bereits die Gelbe Karte bekommen.

    Rainer Brüderle räumt Griechenland etwas mehr Zeit für Reformen ein - SPIEGEL ONLINE
    .. Brüderle! Der Weinschlotzer aus dem Land der 2,1 Billionen €-Schulden, dem Schäuble, der Verschwender 1 Mrd. € p.a. für die FDP-Klientel Hotelbesitzer genehmigt hat, macht den Griechen Vorschriften. Frecher geht's nicht.
  4. #4

    Brüderle, der alte Trickser

    "Dabei geht es aber um Wochen, nicht um Jahre."
    Und um wieviele Wochen? 52? 104?
    Jaja, das macht einen Politiker eben aus: sag was aber bloss nie die Wahrheit. Als ob Brüderle im großen Poker überhaupt was zu entscheiden hätte.. Sommerloch wohl grade, oder?
  5. #5

    http://www.scribd.com/doc/99210338/Das-Euro-Desaster

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die griechische Regierung verlangt mehr Zeit, um das Sparprogramm umzusetzen. Soll sie haben, sagt FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle - allerdings nur einige Wochen. Ansonsten bleibt er hart: Das Land habe bereits die Gelbe Karte bekommen.

    Rainer Brüderle räumt Griechenland etwas mehr Zeit für Reformen ein - SPIEGEL ONLINE
    hahaha- diese Analyse der Eurokrise hat auch diesen Schritt bereits Prophezeit und erklärt auch warum

    Das Euro-Desaster

    Diese Analyse ist sehr lesenswert.


    -Der Verfasser zeigt auf, dass es sich bei der Eurokrise um eine Zahlungsbilanzkrise mehrerer europäischer Volkswirtschaften handelt, und der Euro mit seinem Einheitszins selbst die Krisenursache ist, weil es dadurch zu einer fatalen Fehlsteuerung der Kapitalströme kam.
    -Es wird deutlich, welche Kosten und Verwerfungen der Euro schon verursacht hat (auch schon vor der eigentlichen Krise) und welche weiteren Kosten und Verwerfungen drohen.
    -Der Text verdeutlicht außerdem, worin die konzeptionellen Denkfehler der “Euroretter” bestehen und wieso EFSF, ESM oder Eurobonds niemals ein Ende oder auch nur eine nachhaltige Linderung der Krise herbeiführen können.
    Darüber hinaus skizziert der Verfasser, wie es wahrscheinlich weitergeht, wenn man die “Euroretter” gewähren lässt, und welche Aternativen aus deutscher Sicht bestehen.
    Und es wird nachvollziehbar davor gewarnt, was es für Folgen für Demokratie, Rechtsstaat und Frieden in Europa hat, wenn der Euro durch eine Trasferunion “stabilisiert” werden soll.

    Unbedingt lesen!
  6. #6

    Das Problem mit den Staatsdienern

    ist den obersten Staatsdienern selbstverständlich bekannt: Die vermehren sich wie die Kaninchen, leisten in der Summe kaum einen signifikanten Beitrag für das Gemeinwohl (in sehr vielen Fällen ganz im Gegenteil sogar!), leben wie die Fürsten, sind abgesichert wie die Bankster, verdienen unverschämt viel Geld, funktionieren nicht richtig, haben Macht ohne Ende und sind geiziger als Dagobert Duck! National ist das schon sehr problematisch, aber international ist es eine Katastrophe...
  7. #7

    Der Herr Brüderle...haha

    Na...jetzt hat der Herr Brüderle aber mal wieder die EU zurechtgerückt.
    War ja auch mal nötig, den Griechen zu zeigen, was er für ein starkes Gummibärchen ist.
    Dieses unnötige Heissluftgeschwätze ist nichts weiter als...nichts. Die Griechen können gerne auf "ein paar Wochen" verzichten, weil das Problem auf die bisherige Art und Weise sowieso nicht zu bewältigen ist.
    Das Drama neigt sich seinem Ende, die Beteiligten sind zu einer "neuen Denke" nicht fähig, oder gewillt.
  8. #8

    Kollaps mitten im Urlaub ? ..

    Nein, das darf es nicht geben ! - da muss schon zugewartet werden, bis die Urlaubszeit vorbei ist. Da gibt es doch mehrere Gründe:

    -- gestrandete Urlauber in Griechenland - NEIN

    -- nach Berlin zurückbeorderte Politiker wegen Krisensitzung - NEIN

    also verschieben wir alles, im Herbst ist noch früh genug ...
  9. #9

    Laßt doch den Herrn Brüderle und die anderen Politiker in den Urlaub gehen ...

    dann machen sie jedenfalls keine Dummheiten !


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