Umsatzsprung und Gewinnrückgang: Daimler verdient mehr als erwartet

Getty ImagesDer Autohersteller Daimler hat im zweiten Quartal zwar mehr Autos verkauft und den Umsatz gesteigert, der Gewinn ist trotzdem deutlich zurückgegangen. Daimler begründet das mit hohen Kosten für neue Modelle und hält an seiner Jahresprognose fest - die Anleger sind begeistert.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...846229,00.html
  1. #1

    Dass sämtliche Gewinne der deutschen Autobilsparte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Autohersteller Daimler hat im zweiten Quartal zwar mehr Autos verkauft und den Umsatz gesteigert, der Gewinn ist trotzdem deutlich zurückgegangen. Daimler begründet das mit hohen Kosten für neue Modelle und hält an seiner Jahresprognose fest - die Anleger sind begeistert.

    Autobauer Daimler: Mehr Umsatz, mehr Verkäufe, weniger Gewinn - SPIEGEL ONLINE
    vom Steuerzahler über das Firmenfahrzueg-Privileg und Abschreibungen finanziert werden sagt keiner.
    Klar, klänge auch nicht marktwirtschaftlich genug.
    Ich nenne das Subventionserschleichung.
  2. #2

    ....., der Gewinn ist deutlich zurückgegangen."

    Sowas kann man heutzutahe fast nur in SPON lesen.

    Von der Schülerzeitung direkt in die Praktikantenredaktion....
  3. #3

    Abwrackprämie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Autohersteller Daimler hat im zweiten Quartal zwar mehr Autos verkauft und den Umsatz gesteigert, der Gewinn ist trotzdem deutlich zurückgegangen. Daimler begründet das mit hohen Kosten für neue Modelle und hält an seiner Jahresprognose fest - die Anleger sind begeistert.

    Autobauer Daimler: Mehr Umsatz, mehr Verkäufe, weniger Gewinn - SPIEGEL ONLINE

    Hm... wäre es für en Fiskus jetzt nicht langsam an der Zeit, durch höhere Körperschaftssteuern die im Wege der Abwrackprämie an die Automobilindustrie gezahlten Subventionen zurückzuerlangen...
  4. #4

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    vom Steuerzahler über das Firmenfahrzueg-Privileg und Abschreibungen finanziert werden sagt keiner.
    Klar, klänge auch nicht marktwirtschaftlich genug.
    Ich nenne das Subventionserschleichung.
    Wenn Sie so argumentieren, bitte die Pendlerpauschale streichen. Ebenso Ehe-Gattensplittung an andere Subventionen, die Sie in irgendeiner Form erhalten.
  5. #5

    Zitat von incido Beitrag anzeigen
    Hm... wäre es für en Fiskus jetzt nicht langsam an der Zeit, durch höhere Körperschaftssteuern die im Wege der Abwrackprämie an die Automobilindustrie gezahlten Subventionen zurückzuerlangen...
    Die Abwrackprämie wurde alleine schon durch die Mehrwertsteuer der zusätzlich gekauften Autos zurückgeholt.
  6. #6

    , der Gewinn ist aber deutlich zurückgegangen.

    ....na da werden die Herren Manager nun noch mehr auf das probate Mittel der Leiharbeit setzen. Wie sonst könnte man die Produktionskosten senken? Alternative : Entlassungen !
  7. #7

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    vom Steuerzahler über das Firmenfahrzueg-Privileg und Abschreibungen finanziert werden sagt keiner.
    Klar, klänge auch nicht marktwirtschaftlich genug.
    Ich nenne das Subventionserschleichung.
    Genau auf den Punkt gebracht. Würden diese transitorischen staatlichen Vergünstigungen nicht von den Steuerzahlern mitbezahlt - die Rendite wäre rot und die Zetsche weg. Warum Anleger jetzt begeistert sein sollen?

    Zetsche hat mehr Autos verkauft aber riesige Rabatte gewähren müssen.
    Die Ware ist also nur bedingt marktfähig. Zielvorgabe, tatsächlicher Umsatz und Gewinn vor Steuern klaffen also gigantisch auseinander - wie bei Peugeot. Somit ist der Ausblick negativ, die Meldung nur positivistisch unseriös.
  8. #8

    Zitat von limrz Beitrag anzeigen
    Die Abwrackprämie wurde alleine schon durch die Mehrwertsteuer der zusätzlich gekauften Autos zurückgeholt.
    "zusätzlich" wurden denke ich kaum Fahrzeuge gekauft, sondern vielmehr Käufe vorgezogen (was auch der folgende Einbruch bei den Neuwagenverkäufen gezeigt hat), so dass die Mehrwertsteuereinnahmen später in jedem Fall an den Staat geflossen wären. Daneben waren Nutznießer der Prämie die Fahrzeughersteller, die Mehrwertsteuer wird aber durch den Verbraucher hier den Fahrzeugkäufer bezahlt...
    Es wäre m.E. vor diesem Hintergrund auch aus Gerechtigkeitserwägungen an der Zeit, als Fiskus die bezahlten Subventionen mittels höherer Körperschaftssteuern von den Nutznießern staatlicher Subventionen zurückzufordern.
  9. #9

    Dummes Gerede...

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    vom Steuerzahler über das Firmenfahrzueg-Privileg und Abschreibungen finanziert werden sagt keiner.
    Klar, klänge auch nicht marktwirtschaftlich genug.
    Ich nenne das Subventionserschleichung.
    Wenn man keine Ahnung hat... Die Gewinne werden nicht im Neuwagenhandel erzielt, das weiß inzwischen jeder, der ein wenig lesen kann. Insofern kann die 1%-Abschreibungsregel für Firmenfahrzeuge kaum die Gewinne der Hersteller erklären.

    Das Geld wird z.B. im Teileverkauf etc. erzielt. Dort insb. auf Kosten der Versicherungen (und letztlich der Versicherten) mit ungewöhnlich hohen Preisen.