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Umsatzeinbruch im Einzelhandel: Spanier sparen sich die Einkäufe

REUTERSSpanien kämpft bereits mit den Folgen der Immobilienblase, gegen das Misstrauen der Märkte und um seine strauchelnden Banken. Jetzt bekommt auch noch der Einzelhandel im Land die Unsicherheit der Menschen mit Wucht zu spüren: Die Umsätze brachen im April um mehr als elf Prozent ein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...835718,00.html
  1. #1

    optional

    Spanien - das Land des Lächelns, der Sonne, des Vino tinto - alljährlich Ziel von Millionen Mittel- und Nordeuropäern, die sich nichts schöneres vorstellen könnten, als ständig hier zu leben.
    Hinter dieser Kulisse blickt der Alltag durch. Für viele - vor allem junge Spanier - ein trostloses Bühnenstück, welches Ihnen vorgespielt wird. Da wird die Sonne schnell zur Tortur, die Heimat zur existenzlosen Kulisse, werden verantwortliche Politiker und Bankiers zu gehassten Objekten.
    Die Mechanismen wirken überall anscheinend gleich. Die Hoffnung auf ständiges Preiswachstum und zunehmenden Tourismus entpuppt sich als Fata Morgana.
  2. #2

    <->

    Langfristig ist es besser die betroffenen Banken einfach abzuwickeln und zu vergessen, daß es sie überhaupt gab. Geschäfte, die pleite sind hält auch niemand ohne Sinn und Verstand noch ewig am Leben.

    Was soll der Unfug nur überall?
  3. #3

    Zitat von treverxy Beitrag anzeigen
    Spanien - das Land des Lächelns, der Sonne, des Vino tinto - alljährlich Ziel von Millionen Mittel- und Nordeuropäern, die sich nichts schöneres vorstellen könnten, als ständig hier zu leben.
    Hinter dieser .....
    Tourismus ist eben per se eine zarte Pflanze. Freilich lassen sich ganze Heerscharen immer noch nicht von zugebauten Küsten und Ferienstädten, in denen es ausschaut wie in Berlin Marzahn, gänzlich abhalten. Aber der Niedergang ist darin bereits als Samenkorn in die Fundamente der Bettenburgen mit ausgelegt worden
    Sprengen, gesund schrumpfen, abwickeln.
  4. #4

    horror del sol

    Wer einmal von Malaga in Richtung Gibraltar auf der Autobahn unterwegs war, den kann nichts mehr schrecken. Unglaublich zugebaute Küsten. Und die Krake arbeitet sich nun langsam die Küstenberge hinauf. Unzählige Bauruinen lassen sich da bestaunen. Und die lokale Presse wusste gerade schon wieder von einem kommunistischen Bürgermeister zu berichten, der ukrainische Mafiagelder mit Baugenehmigungen waschen hafl - gegen Bares natürlich. Schon über 250 Fälle in den letzten Jahren, in denen Kommunalpolitiker und -beamte sich durch Bestechung oder Vorteilsnahme anderer Art (Prostitution) aktiv an der Verschandelung spanischer Küsten beteiligt und die Immobilienblase mit aufgepustet haben.
    Und nun soll die EU evtl. helfen? Ein Skandal wäre das!!!!








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