1.Mai 2012 Neonaziaufmarsch in Bonn, ich höre mir ihr "sorgsames" Gespräch mit den Dumpfbacken gern an.
Wie diskutiert man mit Ausländerfeinden? Wie widerspricht man einem Nazi auf politisch korrekte Weise? Man wählt die Worte mit Bedacht. Und man versucht es mit viel Verständnis - denn in Wahrheit haben diesen Menschen ja nur Angst.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...829656,00.html
1.Mai 2012 Neonaziaufmarsch in Bonn, ich höre mir ihr "sorgsames" Gespräch mit den Dumpfbacken gern an.
Ich verstehe schon: Jeden Tag werden Millionen Deutsche dazu gezwungen, Frauen mit Kopftüchern auf den Straßen IHRES LANDES zu sehen! Das ist eine so umfassende Grausamkeit, dass man in der Tat mit Fug und Recht behaupten kann: Die Autochtonen werden massiv unterdrückt! Wenn dann auch noch der Anblick einer Moschee zu ertragen ist, dann ist wirklich Schluss mit lustig, dann kann nur noch eine Massenausweisung von Muslimen als letzter Rettungsanker die völlige Vernichtung der eigenen Kultur verhindern...
Warum sollte man? Schon mal jenseits des "Tages der offenen Tür" in einem Atomkraftwerk oder einer Autofabrik gewesen? Ich kann Ihnen versichern, die Restriktionen, die Sie da erleben, sind weitaus heftiger.Das schon überhaupt nicht.
Schon mal als Frau jenseits des "Tages der offenen Tür" in einer Moschee gewesen?
Aber Sie glauben vermutlich auch, Sie dürften bei jedem Ausländer in die Wohnung marschieren und dort alles machen, was Sie wollen, ist ja schließlich Ihr Land hier, und Hausrecht gibt es nicht für Ausländer, nur für Deutsche. Schließlich toleriert man sich ja tot, wenn man auf die Idee kommt, die im Grundgesetz verbrieften allgemeinen Rechte tatsächlich auch auf Ausländer anzuwenden. Wo doch jeder weiß, dass bei den Ausländern nur Ostasiaten und Arier vollwertige Menschen sind...
Ich glaube, den Brathahn anzubellen ist exakt die richtige Adresse.Das ist doch sinnlos...
Sie bellen den falschen Baum an.
[QUOTE=Seppedoni;10098272] ist doch Unsinn. Jeden der eine multikulturelle Gesellschaft kritisch sieht in die Nazi-Ecke zu stellen, reduziert den Begriff Nazi auf eine einzige Dimension und das ist einfach zu wenig. Sicher gibt es Parallellen aber Kritik an Ausländern und Fremdenfeindlichkeit sind verschiedene Dinge. Bei solchen Pauschalisierungen besteht immer die Gefahr, dass sie nach kurzer Zeit nicht mehr ernstgenommen werden. Und dann entstehen Worte wie Nazikeule.
So was kann nur schreiben, wer entweder in Geschichte nicht aufgepasst hat oder wer absichtlich Falschinformationen verbreitet. Nach diversen Zusammenschlüssen etlicher Staaten bis in die 1990er Jahre geht es derzeit radikal in die andere Richtung. Jugoslawien, UdSSR seien als Beispiel genannt. Derzeit geht es weiter, sogar in der EU. Belgien droht ebenfalls auseinanderzufallen. Nigeria wäre in der Liste auch noch zu nennen. Wo sehen Sie Beweise dafür, dass Nationalstaatlichkeit auf dem Rückzug sei? Die Bürger dieser von der Globalisierung verschreckten Welt suchen in kleinteiligerer Nationalstaatlichkeit wieder Gemeinsamkeiten.
"The problem with psychiatric diagnoses is that they are swung as semantic blackjacks: cracking the subject's dignity and respectability destroys him just as effectively as cracking his skull. The difference is that the man who wields a blackjack is recognized by everyone as a thug, but one who wields a psychiatric diagnosis is not."
Thomas S. Szasz, M. D., 1991
Ansonsten wäre schon anzunehmen, dass jemand der sich selbst militärisch oder sonst wie überlegen fühlt, eher geneigt ist Gewalt als Mittel der Wahl anzuwenden bzw. zu provozieren. Irgendwo muss sich jeder selbst kritisch hinterfragen, in wie weit wir alle nur mehr oder weniger be-nützliche Idioten sind - weiter denn je entfernt vom "mündigen Bürger".
Mal etwas neben dem Thema: Mich stört das Wort "politisch-korrekt". Das ist für mich nichts anderes als Sprachdressur und damit eine Form der Manipulation. Wer bestimmt eigentlich was gesagt werden darf, und was nicht? Ist es vielleicht politisch unkorrekt, zb. die israelische Politik zu kritisieren? Trägt es einen Deut zur Verbesserung der Situation bei, wenn ich "Arnbeitnehmer" statt "ArbeitnehmerInnen" sage? Eine andere Sprache ändert die Dinge nicht aber über Sprachdressur kann die Elite wunderbar eine Pforte zur Einflussnahme auf das Denken öffnen.
Heute sagt man dieses und in 5 Jahren jenes - oder eben nicht. Ich pfeif drauf!
bin schon wieder völlig begeistert, hier stimmt jedes Wort, schon der Titel könnte Kultstatus erlangen.
Würde nicht schaden.
Bevor man sich für etwas entscheidet, müsste man sich überhaupt vergegenwärtigen um was es überhaupt geht. Wenn mir Multi-Kulti gefällt, könnte ich z.B. aus globaler Perspektive die Nazis sympathischer finden. Bei dem Multi-Kulti, welches jetzt propagiert wird verkommt doch das "Kulti" zu einer Buffalo Bill Wild-West-Show und es bleibt nur der globale Multi-Mammon-Einheitsbrei-Kulti übrig? Schöne Neue Welt, die mir persönlich aber bestimmt nicht gefallen würde, da ich persönlich schon an real existierenden fremden Kulturen interessiert bin und es schade finde wenn diese eine nach der anderen unter die "Fortschritts"-Räder kommen. Wäre es nicht schöner, wenn uns globale kulturelle Vielfalt erhalten bliebe und wer hat in Wirklichkeit das hässliche Interesse alles gleichzuschalten?
Der naechste Gegner ist der Nachbar!!Selbst wenn er in der Schule neben einem gesessen hat, vielleicht sogar frueher der beste Jugendfreund war. Der hat sich doch erdreistet sich ein "groesseres" Auto zu kaufen, wo er doch bestimmt weiss, dass ich mir das nicht leisten kann, oder doch? Klar, meine Bank und ich, sogar noch fuer ein noch groesseres....!
Die animalischen Instinkte kann man nicht bekaempfen, also schafft die Politik "Fremdbilder!" Neuestes Beispiel unser neuer alter Bundespraesident mit seiner Absage an die Ukraine oder Frau Merkel im franzoesischen Wahlkampf. Und da spricht man von Vorbildern?!!
Als ich 1962 von HH nach Bawue umzog, wurde ich wegen meiner Sprache gehaenselt. "Neischmeckter" war noch das Harmloseste.
Und jetzt der Deutschenhass einer schweizer Politikerin ueber die Grenzgaenger.Oefters habe ich schon erlebt, dass gerade die Schweizer die Nase sehr hoch tragen!
Wollen Sie nicht, dass der Besucher aus DE etwas versteht, sprechen sie ihren Bronchitisdialekt mit den Kehllauten. Bei meinen Besuchen in Zuerich und Umgebung wurde immer auf mich herabgeblickt und ich sogar als
NAZIDUETSCHER bezeichnet wurde.
Und gebt den Neonazis eine Zukunft, dann loest sich das Problem. Aber ohne Feindbild geht es eben nicht in der Politik. Stimmts Herr Gauck?!!