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Umfragehoch: Gabriel dämpft Comeback-Hoffnung der Genossen

SPD und Grüne verspüren Aufwind: In mehreren Umfragen liegen sie nun deutlich vor Schwarz-Gelb. Nicht mal die Linke bräuchten sie mehr zum Regieren, sollte jetzt gewählt werden. Doch SPD-Chef Gabriel warnt vor Übermut - während in der Union der Ärger hochkocht.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...710431,00.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    SPD und Grüne verspüren Aufwind: In mehreren Umfragen liegen sie nun deutlich vor Schwarz-Gelb. Nicht mal die Linke bräuchten sie mehr zum Regieren, sollte jetzt gewählt werden. Doch SPD-Chef Gabriel warnt vor Übermut - während in der Union der Ärger hochkocht.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...710431,00.html
    Doch so viel Selbsterkenntnis bei der SPD - wer hätte das gedacht? Sollte Rot-Grün wieder an die Regierung kommen und weitermachen mit Business as usual, wird das Pendel schnell wieder in die andere Richtung ausschlagen.

    Viele Bürger erwarten von der nächsten Regierung, dass sie die Dinge grundsätzlich anders anpackt und vor allem der herrschenden Lobbykratie ernsthaft ein Ende setzt.
  2. #2

    Gabriel dämpft Comeback-Hoffnung der Genossen, beachtlich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    SPD und Grüne verspüren Aufwind: In mehreren Umfragen liegen sie nun deutlich vor Schwarz-Gelb. Nicht mal die Linke bräuchten sie mehr zum Regieren, sollte jetzt gewählt werden. Doch SPD-Chef Gabriel warnt vor Übermut - während in der Union der Ärger hochkocht.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...710431,00.html
    Unser eitler Lehrer aus Goslar bremst die Erwartungen- ist er noch nicht so weitmit sich? Oder weiß er vor lauter "Nahles etc." nicht, woher er die Leute nehmen sollte, unser Guter, der uns ja auch nur in eine andere Richtung, etwas Irreales zu glauben, ablenken möchte, oder?
  3. #3

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    SPD und Grüne verspüren Aufwind: In mehreren Umfragen liegen sie nun deutlich vor Schwarz-Gelb. Nicht mal die Linke bräuchten sie mehr zum Regieren, sollte jetzt gewählt werden. Doch SPD-Chef Gabriel warnt vor Übermut - während in der Union der Ärger hochkocht.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...710431,00.html
    Gabriels Analyse ist richtig, aber nicht konsequent. Um der SPD eine Cance zu geben, müßten er und Steinmeier sich alsbald in einen heroischen Selbstverzicht üben. Denn mit denen ist die SPD unwählbar.
    Die CDU blutet momentan ähnlich wie die SPD während der Großen Sause, hat aber in Zukunft ein noch fieses Dilemma: Der Wunschkoalitionär FDP wird abhanden kommen (durch ureigenste FDP-Dummheit). Was bleibt, sind die SPD oder die Grünen, die wie die CDU um die Mitte buhlen. Die CDU kann nicht anders, will sie mit der SPD oder den Grünen kompatibel bleiben. Es wird also nichts aus dem kreuzkonservativen Trend, den dieser Goppel (auwei!) herbeisehnt.
  4. #4

    spd

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    SPD und Grüne verspüren Aufwind: In mehreren Umfragen liegen sie nun deutlich vor Schwarz-Gelb. Nicht mal die Linke bräuchten sie mehr zum Regieren, sollte jetzt gewählt werden. Doch SPD-Chef Gabriel warnt vor Übermut - während in der Union der Ärger hochkocht.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...710431,00.html
    Gabriel ist anscheinend Realist. Aber wenn Westerwelle, Brüderle, Rösler und Niebel (wer ist Niebel?) sich weiterhin lächerlich machen kann die FDP nach der nächsten Wahl "draußen" sein. Das Ende der FDP. Hoffentlich! Und dann hat die CDU die Pappnase auf. Zumindest für die dann kommenden 20 Jahre.
    Meine Einschätzung.
  5. #5

    titel

    Es bleiben bei der Wahl also weiterhin die Optionen Pest oder Cholera.

    Zumindest bei den Parteien, die etabliert nennen.
  6. #6

    Das Schreckenskabinett der Frau Merkel....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    SPD und Grüne verspüren Aufwind: In mehreren Umfragen liegen sie nun deutlich vor Schwarz-Gelb. Nicht mal die Linke bräuchten sie mehr zum Regieren, sollte jetzt gewählt werden. Doch SPD-Chef Gabriel warnt vor Übermut - während in der Union der Ärger hochkocht.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...710431,00.html
    der Wähler in der Rolle des Zauberlehrlings, hat mit der FDP Kräfte herauf beschworen, die er nun nicht mehr bändigen kann, muss nun erkennen, das Deutschland mit dieser Gurkentruppe keinen Preis gewinnen kann.
    In Bayern kriegt der letzte beim Preis-Schafkopfen einen schönen Trostpreis - bin mir nicht sicher, ob die Politik auch so was zu vergeben hat.
    Die erstarkten Grünen könnten ein sehr gutes Regulativ für die aufflackernde Arroganz der SPD sein, die in der Vergangenheit auch nicht immer Alles richtig gemacht hat. Insbesondere der naive Glaube, die Wirtschaft würde sich an irgendwelche Zusagen halten, wenn sie nicht durch gesetze gezwungen wird, hat den Steuerzahler ein Vermögen gekostet und uns in der Energiepolitik um 10 Jahre zurück geworfen.

    Ich hoffe ein erneuter Anlauf wird besser. - Hoffentlich verschwindet die FDP im 5%-Loch, damit sie sich als Partei mal läutern kann und sich ihrer liberalen Wurzeln besinnt und die bedeuten weit mehr, als der Großindustrie jeden Wunsch von den Lippen abzulesen.
  7. #7

    Mein Gott ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    SPD und Grüne verspüren Aufwind: In mehreren Umfragen liegen sie nun deutlich vor Schwarz-Gelb. Nicht mal die Linke bräuchten sie mehr zum Regieren, sollte jetzt gewählt werden. Doch SPD-Chef Gabriel warnt vor Übermut - während in der Union der Ärger hochkocht.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...710431,00.html
    ... nimmt das denn gar keine Ende mehr? Es ist doch nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
    Die ganzen Desaster schon vergessen? Rotz/Grün hat das Banken-Spielcasino eröffnet, Hartz IV eingeführt, die Leiharbeit (Sklaventum) flächendeckend eingeführt, Beteiligunsverkäufe steuerfrei gestellt und die Arbeitnehmer in einem Maß verraten wie noch nie zuvor in der Geschichte der BRD. Und Schwarz/Geld macht in dieser Tradition weiter.

    4% für Rotz/Grün bzw. Schwarz/Gelb wären noch immer zu viel!!!
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    SPD und Grüne verspüren Aufwind: In mehreren Umfragen liegen sie nun deutlich vor Schwarz-Gelb. Nicht mal die Linke bräuchten sie mehr zum Regieren, sollte jetzt gewählt werden. Doch SPD-Chef Gabriel warnt vor Übermut - während in der Union der Ärger hochkocht.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...710431,00.html
    Eins hat Gabriel immerhin erkannt: Der momentane Aufwind ist keineswegs der "tollen" SPD zu verdanken, sondern der katastrophalen Performance der Mövenpick-Koalition.

    Aber vielleicht haben die Wähler schon wieder vergessen, was sie Rot-Grün zu verdanken haben. Ohne das wirklich linke Korrektiv kommt nur wieder eine Neuauflage des damaligen Rot-Grün heraus. Wenn die an der Macht sind, sind alle heutigen sozialen Lippenbekenntnisse wieder vergessen und es regiert wieder TINA - bestenfalls also eine Light-Version der aktuellen Politik, aber auch nur so lange, bis die "Sachzwänge" dann wieder zuschlagen.
    Nachdem die SPD MEHRFACH gezeigt hat, dass sie zu linken Positionen nur steht, wenn es keine Mehrheiten dafür gibt, muss noch viel Wasser den Rhein hinabfließen, bevor ich ihr wieder glaube - und die aktuelle Führung ist auch nicht dazu angetan, dass Grund für diese Hoffnung besteht.

    Und die Union scheint nun den Fehler der SPD nachzumachen und zu glauben, den Leuten sei ihre Politik zu WENIG konservativ.
    Wäre das so, würden die Umfragen nicht ein Pendeln zu Rot-Grün, sondern zu noch rechteren Parteien ergeben.
    Überdies ist doch gerade die aktuelle Schwäche der CSU ein klares Zeichen.
    Tja, nicht nur die alten SED-Mitglieder sterben aus, den gottesfürchtigen Kirchgängern und Unionswählern geht das genauso.
    Und wenn ich dann noch sehe, das weiterhin der geschniegelte von und zu das Politiker-Ranking anführt, ist es selbst zu einer Hoffnung, dass sich mal was bessern könnte, noch ein weiter Weg.
  9. #9

    Aber bitte die SPD als Juniorpartner der Grünen

    Zitat von fleischwurstfachvorleger Beitrag anzeigen
    Die erstarkten Grünen könnten ein sehr gutes Regulativ für die aufflackernde Arroganz der SPD sein, die in der Vergangenheit auch nicht immer Alles richtig gemacht hat. Insbesondere der naive Glaube, die Wirtschaft würde sich an irgendwelche Zusagen halten, wenn sie nicht durch gesetze gezwungen wird, hat den Steuerzahler ein Vermögen gekostet und uns in der Energiepolitik um 10 Jahre zurück geworfen.
    Das glaube ich erst, wenn die SPD endlich da angelangt ist, wo sie hingehört. Als Juniorpartner der Grünen. Dann bleibt uns eine Schröder-Politik erspart, die sich an der Schlagzeile der Bildzeitung ausrichtet.


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