Forum: Blogs
Umfrage zur Präsidentschaftswahl: Obama baut Vorsprung vor Republikanern aus
AFPWährend die Republikaner weiter um ihren Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahl streiten, vergrößert Amtsinhaber Obama seinen Vorsprung in den Umfragen. In fast allen Bereichen liegt er vorn, doch in der Wirtschaftspolitik trauen die Bürger dem wahrscheinlichen Gegenkandidaten Romney mehr zu.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...826667,00.html
- #20 11.04.2012 06:11 von
Dann wandern sie doch aus nach Amiland, wenns ihnen hier nicht gefällt.
Wenn wir alle auf Solidarität scheissen würden wie Sie , dann wäre dieses Land wirklich UNSOZIAL.
Freiheit so zu definieren ist doch sehr egoistisch und letztendlich zum scheitern verurteilt. Wenn der Staat nur noch verwaltet und nichts mehr reguliert, dann haben wir tatsächlich Freiheit, aber auch keinerlei Schutz durch den Staat. Das ist in meinen Augen nicht erstrebenswert. - #21 11.04.2012 10:28 von
Sic
Ich habe in meinem Leben noch NIE Transferleistungen bezogen.
Im Unterschied zu einigen anderen weiss ich, dass ich momentan keine marktfähige Idee habe. Punkt. Wo allerdings die Tätigkeit eines Angestellten in DE "soziale Hängematte" sein soll, erklären Sie mir bitte.
Woher wollen Sie das wissen ? Ist das sog. "Steuergeheimnis" jetzt schon für SPON-Recherchen aufgehoben ?
Sie WISSEN Wofür Sie in diesem Land Steuern zahlen ? Glückwunsch.
Nur so nebenbei, vielleicht sollten Sie genauer lesen. Ich sprach von der "vierten und fünften Therapie". In anderen Worten: Irgendwann muss Schluss sein. Solidarität ist eine schöne Sache, aber Sie muss Grenzen haben. Sie sollten einmal über den Tellerrand sehen und begreifen, dass "Freiheit" immer auch die Freiheit des Scheiterns in sich birgt. Dies gilt für den unangemessenen "Ehrensold" von Herrn Wulff ebenso wie für "Rentenzahlungen" aus politischen Gründen an Personen, die nie eingezahlt haben. Genau diese vorgebliche "soziale Gerechtigkeit" die Sie hier propagieren führt dazu, dass die gesetzliche Rente nur noch ein Witz ist - Verfügungsmasse von Berufspolitikern, aber nicht mehr verlässliche Alterssicherung für diejenigen, die 30 bis 40 Jahre eingezahlt haben.
Ich bin der (nicht mehrheitsfähigen) Meinung, dass ein 50-jähriger Ingenieur der arbeitslos wird anders behandelt werden sollte als ein 18-jähriger ohne Schul - und Berufsabschluss. Der eine hat meist unverschuldet ein existenzielles Problem (und in seinem Leben hart dafür gearbeitet, ein Minimum sozialer Sicherheit zu geniessen). Der andere hat seine Wahl getroffen und eben Pech gehabt.
Ich habe mehrere Jahre in Kanada verbracht. USA kommt für mich nicht mehr in Frage, da ich Raucher bin und zu bleiben gedenke.
Ich denke, es wird eher Dubai oder ein anderes Emirat sein, wo ich mein Geld steuerfrei verdiene und sich Leistung lohnt.
Nichts gegen soziale Sicherung, aber in dem gelichen Masse wie der Gutverdiener der Staat einen Beitrag schuldet, schuldet der Empfänger von Transferleistungen so etwas wie eine individulee Schadensminderungspflicht. Wer nicht arbeiten kann - Alter, Krankheit, Behinderung - soll Anspruch auf Unterstützung haben. Wer nicht WILL soll zusehen wie er zurechtkommt.
Wenn das asozial ist, na gut. Muss ich mit leben.
Allerdings sollten sie mal überlegen, was ein paar hundert Euro an einen Saufkopf ohne Bildungsabschluss erreichen könnten, wenn Sie es an ein Waisenhaus z.B. in Kambodscha oder Vietnam spenden. Was hier in Wodka durch die Kehle gurgelt, sichert dort die Zukunft von einem Kind für ein Jahr. - #22 11.04.2012 10:43 von
...
In den 70'er und frühen 80'ern Jahren wurde Kritik oft mit dem Kommentar bedacht: "Wenn's dir hier nicht passt dann geh doch nach drüben" (gemeint was die DDR).
Irgendwie erinnern mich die Beissreflexe der wohlsaturierenten Sozialstaatspropagandisten genau daran.
Denken Sie vielleicht noch einmal über den Freiheitsbegriff nach. Freiheit ist etwas, was es in DIESEM Lande nicht mehr gibt.
Warum soll die Möglichkeit eines Scheiterns unsozial sein?
Ist der Staat mit den höchsten Abgaben automatisch "Sozial?"
Was Deutschland fehlt ist eine kräftige Dosis neuzeitlicher Reagonomics. Paul Kirchhof hat dazu intelligente Lösungsansätze für ein besserers Steuersystem vorgetragen. Aber er wird sich nicht durchsetzen, da die Sozialstaatspropagandisten um ihre individuelle Pfründe (Lohnzuschläge, Kohleförderung, Pendlerpauschale etc) fürchten.
Nur: Machen Sie sich bitte eins klar, liebe Mitforistin: Die universalen Gesetze wirtschaftlichen Handelns behalten ihre Gültigkeit. Wenn Sie Adam Smith's Leitsätze vernachlässigen (Der menschliche Egoismus als Triebkraft der Wirtschaft) wird ihr "Sozialstaat" irgendwann unbezahlbar. Sie erreichen also das Gegenteil dessen, was Sie anstreben.
Schutz durch den Staat, sagen Sie. Ich frage: Wer schützt uns VOR dem Staat, der in all unsere inneren Lebensbereiche eingreift und uns vorschreibt, wie wir zu leben haben ?
Ich gestehe zu, dass dies eine Güterabwägung ist. Für mich überwiegt der Freiheitsbegriff. Die Brave New World eines Aldous Huxley will ich nicht und brauche ich nicht. - #23 11.04.2012 11:45 von
Ich wusste, dass jemand sich an dem Ausdruck festbeißt. Sorry, ich weiß den Namen nicht, aber Sie hätten ihn doch nennen können.
Dann beschweren Sie sich doch bei der Redaktion des "Weltspiegel" von ARD für eine Fake-Sendung, in welcher Laiendarsteller so taten als seien sie Krankenhausärzte oder schwerkranke Menschen, denen das genau so passiert ist. [Ironie] Ich bin zwar auch dafür, dass man nicht alles glauben sollte, was die Medien einem so vorservieren, aber ich hatte absolut keinen Grund, an dem Wahrheitsgehalt der Sendung zu zweifeln. - #24 11.04.2012 12:23 von
Sie wussten doch aber, dass Aldous Huxley sich von den USA inspirieren ließ und dass die Utopie des Brave New World eine Wirtschafts- bzw. Konsum-Utopie ist, in welcher das Leben in World State vor allem der Wirtschaft unterworfen wird. Zitat aus wikipedia:
Aldous Huxley war ein großer Visionär, der z.B. die Gefahren durch Überflutung mit trivialen Informationen voraussah, bei welcher die Wahrheit nicht zensiert werden muss, weil sie im Informationsübermaß verloren geht, was nach seiner Einschätzung zur Passivität und Egoismus führen würde, genau so wie er auch die Entwicklung der Trivial-Kultur, d.h trash voraussah. Das hört sich nicht nach Sozialismus an, nicht wahr? ;-))The World State is built upon the principles of Henry Ford's assembly line—mass production, homogeneity, predictability, and consumption of disposable consumer goods. At the same time as the World State lacks any supernatural-based religions, Ford himself is revered as a deity, and characters celebrate Ford Day and swear oaths by his name (e.g., "By Ford!").
Die Utopie von Aldous Huxley passt doch wunderbar zu den Ambitionen der neoliberalen Wirtschafts- und Finanzeliten. Und btw: Welche Freiheit besitzen denn Menschen, die 3-4 Jobs brauchen, damit sie überleben können? - #25 11.04.2012 13:55 von
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

