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Umfrage zur Euro-Krise: Mehrheit der Deutschen hält weitere Rettungspakete für sinnlo

DPADie Deutschen verlieren in der Euro-Krise die Geduld: 54 Prozent der Bürger sehen laut einer Umfrage im Auftrag von SPIEGEL ONLINE kaum noch Sinn darin, mit immer neuen Milliardenhilfen die gemeinsame Währung zu retten. Eine stärkere Kontrolle der nationalen Haushalte durch Brüssel befürwortet die Mehrheit.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...842785,00.html
  1. #1

    Dass ein Parlament über einen so langen Zeitraum offenbar gegen den Willen des eigenen Volks agiert und auch noch die Unverschämtheit besitzt, diese Politik als "alternativlos" zu bezeichnen, hat es in der historischen Betrachtung bisher wahrscheinlich nur in anderen Regimen gegeben.

    Man kann es nur immer wieder wiederholen:

    Deutschland soll für die Schulden anderer Staaten haften. Im Gegenzug erhält ein ominöses EU-Gremium die Befungnis, beim Verstoß gegen Sparauflagen in die Schuldenstaaten einzugreifen. Die Schuldenstaaten haben sich somit also vertraglich verpflichtet, ureigene Souveranitätsrechte abzugeben. - Wer ist bitte so naiv und glaubt, dass dies in der Praxis funktioniert? Wo haben sich die Schuldenstaaten in den letzten Jahren und auch Monaten bitte an Verträge gehalten?

    Die einzigen, die hier in der EU wahrscheinlich noch Verträge einhalten
    würden, wären wohl wir Deutschen, wenn der Haftunsfall eintritt.
    Garantiert wird Deutschland dann zahlen und keine Verträge brechen.

    Was soll man bitte machen, wenn die Schuldenstaaten das Eingreifen dieses ominösen EU-Gremiums einfach unterbinden und nicht zulassen, dass irgendwelche EU-Kasper ihr Land regieren? - Da kann man dann einfach nichts mehr machen.

    Militärisch eingreifen ist ja hoffentlich nicht wünschenswert und absolut keine Lösung, da nicht zielführend. Zumal der Ausgang auch alles andere als klar wäre.

    Kurzum: Es gibt keine praktikable Lösung für den Fall, dass die Schuldenstaaten ihre Sparauflagen nicht einhalten.

    An alle parlamentarischen Entscheidungsträger: Na, klingelts?
  2. #2

    Oh mein Gott, wie naiv

    Wenn noch immer die Mehrzahl der Deutschen nicht verstanden hat, dass diese Krise massive Auswirkungen auf ihre Ersparnisse, ihre Altersvorsorge, ihr Vermögen und insbesondere auch die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes hat, dann kann man sich nur über soviel Naivität wundern.

    Aber jedenfalls scheints langsam zu dämmern, dass da was faul im Staate Deutschland ist.
  3. #3

    Wer zieht den Stecker?

    Es will halt keiner der Erste sein, der dieses System zum Absturz bringt.
    Weder in Europa noch in den USA.
    Wir müssen schon warten, bis die Regeln greifen. Die Politik spielt dieses Spiel bis zum bitteren Ende mit.
    Es muß jeder jetzt jeder für sich entscheiden, wie er sich für die Zukunft vorbereitet...wie auch immer. Leider werden viele auf der Strecke bleiben.
  4. #4

    Die Mehrheit der Deutschen ist gar nicht zurechnungsfähig. Sie ist zum Beispiel mit deutlicher Mehrheit gegen die Rente mit 67, gegen den Afghanistan-Einsatz, gegen HartzIV. Trotzdem findet sie sich damit ab, bejubelt regelrecht, daß der Sozialkiller "HartzIV" jetzt zum Exportschlager wird, unser Präsident von der Notwendigkeit des Krieges schwafelt und glaubt, daß Angela Merkel einen guten Job macht.
  5. #5

    feiern bis der Arzt kommt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Deutschen verlieren in der Euro-Krise die Geduld: 54 Prozent der Bürger sehen laut einer Umfrage im Auftrag von SPIEGEL ONLINE kaum noch Sinn darin, mit immer neuen Milliardenhilfen die gemeinsame Währung zu retten. Eine stärkere Kontrolle der nationalen Haushalte durch Brüssel befürwortet die Mehrheit.

    Umfrage: Deutsche resignieren im Kampf um Euro-Rettung - SPIEGEL ONLINE
    Die Grenzen des Wachstums sind erreicht. Ein internationaler Konflikt könnte über Zerstörungen und den anschließenden Wiederaufbau neue Absatzmärkte wachsen lassen. Die Krisen-Szenarien, wie im Spiegel detailliert geschildert, lassen vermuten, dass auf den wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsebenen bereits ein solcher Plan existiert.
    Schon der Abschuß der türkischen Militärmaschine durch Syrien könnte als Vorwand benutzt werden. Ähnlich dem Mord am österreichischen Thronfolgerpaar in Sarajewo, 1914, der zum 1. Weltkrieg führte. Mit ihrer Weisheit zum Euro scheinen die Regierenden am Ende zu sein. Schau'n mer mal!
  6. #6

    Seit wann

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Deutschen verlieren in der Euro-Krise die Geduld: 54 Prozent der Bürger sehen laut einer Umfrage im Auftrag von SPIEGEL ONLINE kaum noch Sinn darin, mit immer neuen Milliardenhilfen die gemeinsame Währung zu retten. Eine stärkere Kontrolle der nationalen Haushalte durch Brüssel befürwortet die Mehrheit.

    Umfrage: Deutsche resignieren im Kampf um Euro-Rettung - SPIEGEL ONLINE
    interessiert es den deutschen, geschweige denn den EU-Politiker, was die Deutschen denken oder wollen? Das ist doch gar nicht relevant. Einfach nur Klappe halten und die Geldbörse auf, damit weiter an der schwachsinnigen Politik der Eurokraten festgehalten wird. Man will doch schließlich auch später ein Fahrstuhl für den Weinkeller sein Eigen nennen. Egal, wie sehr die deutsche Bevölkerung bluten muss. Dazu fällt mir ein wunderbarer Satz Erich Honeckers ein, den er auch noch Ende der 80-er Jahre gebetsmühlenhaft wiederholte. "Vorwärts immer, rückwärts nimmer" Genauso läuft es jetzt bei der EU. Was mit der DDR passiert ist, wissen wir ja alle.
  7. #7

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Deutschen verlieren in der Euro-Krise die Geduld: 54 Prozent der Bürger sehen laut einer Umfrage im Auftrag von SPIEGEL ONLINE kaum noch Sinn darin, mit immer neuen Milliardenhilfen die gemeinsame Währung zu retten. Eine stärkere Kontrolle der nationalen Haushalte durch Brüssel befürwortet die Mehrheit.

    Umfrage: Deutsche resignieren im Kampf um Euro-Rettung - SPIEGEL ONLINE
    Wen interessieren eigentlich diese zurechtgebogenen (in welche Richtung auch immer) Umfragen und Statistiken? Nimmt die Politik die Meinung auf und reagiert? Macht endlich eine bindende Volksabstimmung über diesen Euro-Käse sowie der in dieser Form sinnlosen und geldfressenden EU und schluß ist! Dannach kann man sich endlich neue Konzepte überlegen und demokratisch einen Neuanfang wagen, ohne die Völker und Staaten abschaffen zu wollen!
  8. #8

    ESM bedroht Juchtenkäfer

    "Die größten Euro-Freunde sind offenbar die Anhänger der Grünen:"

    Man stelle sich vor, eine Schlagzeile lautete "ESM bedroht Juchtenkäfer"

    Welch ein Aufschrei würde durch die Reihen gehen, das ganze Empörungsritual abgespult. Aber solange es nur die Sparer sind, deren Rücklagen, Lebensversicherungen in Zukunft aufgezehrt werden, von den Beziehern der Transferleistungen ganz zu schweigen, interessiert die besserverdienende, grün übertünchte FDP sich den Teufel für diese Menschen.
  9. #9

    Ist eine

    Wer sich die unheuren Summen genauer ansieht, muss sich fragen, ob unsere Politiker jetzt überhaupt noch in der Lage sind, den Euro zu retten, oder ob sie lediglich mit diesen Heftpflastern den unausweichlichen Tod des Euro-Patienten immer weiter hinaus zu schieben suchen. Die Gefahr einer solchen Verzögerungstaktik besteht allerdings darin, dass eine unvorhergesehene Katastrophe ihnen die Entscheidungen aus der Hand nehmen könnte.


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